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Tockenes Resümee eines Co's

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dagmar007
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 04.05.2008
Beiträge: 2896

BeitragVerfasst am: 20.05.2008, 09:25    Titel: Tockenes Resümee eines Co's Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Als nicht alkoholgenießende Ex-Partnerin eines Alkoholikers muss ich folgendes, trockene, Resümee (nach einer Partnerschaft von rund 8 Jahren, in der die letzen beiden Jahren eine rasante Verschlechterung bzw. Stoffsteigerung meines Ex zeigten) erstellen:

Die (gut funktionierende) S**ät war für ihn im Gegensatz zu mir und meinen Gefühlen kein Zeichen von Liebe und Zuneigung und Zugehörigkeit, sondern Selbstbestätigung, Potenz und Machtgefüge gegen mich.

Zärtlichkeiten von meiner Seite, die bei einem Neuanfang eingebracht wurden empfand er als Einschränkung bzw. störend oder übertrieben, somit ist meine Person (denn als die Beziehung begann war es ebenso verschmust) nie als Partner angenommen worden.

Positive Gefühle scheint mein suchtkranker Freund nicht empfinden zu können, bzw. sie werden durch den Alk verschleiert. Negative Gefühle wie Wut können von einer Sekunde auf die andere ausbrechen und haben sich oftmals auf die Nachbarschaft ausgebreitet, die dadurch entsprechend reagiert hat (Autoreifen zerstochen ect.)

Vor den Problemen resigniert er, indem er sich entweder im Hobbykeller die Kanne gibt oder mit Bekannten (Freunde hat er keine) sich die Oberkante gibt.

Deshalb geht auch eine große Gefahr ihm durch Autofahren im Hochpromillezustand aus, was nicht nur ihn sondern auch andere Menschen gefährdet.

Verlässlichkeit bzw. die eigenen Aufgaben (Rechnungsbegleichung, Schreiben vom Gerichtsvollzieher ect.) kann er nicht mehr bewältigen, da dies hohe oder höhere Konzentration erfordert, als es ihm möglich ist aufzubringen. Außerdem ist es ihm lästig und es wird aufgeschoben bis eben dieser Gerichtsvollzieher im Hause steht.
Bequemerweise trifft der dann ja immer die Ex-Freundin Winken
Somit stellt die Bank keine Kreditkarte aus, auch nicht auf Guthabenbasis.

Das äußere Erscheinungsbild ist gelinde gesagt nicht mehr sozialkonform. Die Zähne gleichen einem Mienenfeld und was der Rest des Körpers verrät kann ich persönlich nicht sagen.

Aufgrund der Konzentration auf den Alkohol werden die Lügengeschichten nun langsam so dumm, dass ein Erstklässler sie kaum mehr glauben könnte.

Der Seitensprung, bei dem er nun regelmässig trinken geht, kann keine größere Belastung für mein Selbstwertgefühl sein. Bei einem Gespräch stellte es sich heraus, dass er zu niemandem körperliche Nähe möchte und auch Streicheleinheiten gar nicht gewollt sind. Somit kein Seitensprung sondern gesellschaftliches, genussvolles Zulaufen lassen.

Ganz nebenbei fiel mir auf, dass seit sein letzter Zechkumpan aus dem Ort ausgezogen ist, und er sich im letzten Jahr mit fast allen im Ort verkracht hat, ihn kaum jemand in seinem Werkstattraum besucht, der für ihn eine Kneipe darstellt....

Ich konnte ihm gestern nur noch sagen: "Ich danke dem lieben Gott, dass er diese Beziehung hat enden lassen".

- der Führerschein - eine Gefahr für das Umfeld
- die Zahlungsmoral - ein Problem für Vermieter und Wirtschaft
- Familie und Partnerin litt unter Unzuverlässigkeit
- Freunde gibt es keine aufgrund von unangepasstem Verhalten und Unzuverlässigkeit
- Zweckgemeinschaften (du hilftst mir, ich helfe Dir) fallen aufgrund von Unzuverlässigkeit auch zusammen.
+ der Umsatz der Alkoholindustrie

...nur muss mein Herz sich das auch noch alles durch jede Herzkammer pumpen .... Diese Auflistung war für mich ein ganz wichtiger Teil auf diesem Weg!

Lieben Gruß von Dagmar
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dagmar007 hat zum Thema: Tockenes Resümee eines Co's geschrieben
Lilly12
Gast






BeitragVerfasst am: 20.05.2008, 10:04    Titel: Re: Tockenes Resümee eines Co's Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Dagmar,

in Deinen aufgelisteten Punkten werden wohl viele CO` ihren Partner wieder erkennen Traurig und ich habe mich selbst in vielen Punkten beschrieben gefühlt, als ich noch ne nasse Alkie war.

Das alles macht die Sucht aus uns ! Und trotzdem ist sie so schwer zu beschreiben, es sind sozusagen die Krankheitssymtome.
Ich möchte hier nochmals betonen, wir haben uns unsere Krankheit nicht ausgesucht, sie hat nun nun mal getroffen, sie kann jeden treffen. Wenn das passende Umfeld da ist, die richtige Clique, die frühkindliche familiäre Situation und vieles andere wahrscheinlich.

Besonders berührte mich folgender Punkt:

Zitat:
Positive Gefühle scheint mein suchtkranker Freund nicht empfinden zu können, bzw. sie werden durch den Alk verschleiert. Negative Gefühle wie Wut können von einer Sekunde auf die andere ausbrechen und haben sich oftmals auf die Nachbarschaft ausgebreitet...


Ja, so ist das. Ich habe zwar nicht die Nachbarschaft mit reingezogen und nix wertvolles materielles kaputtgemacht, dafür aber mich selbst.
Anfangs erzeugt das Saufen noch positive Gefühle, die wohl jeder kennt, der schonmal in Maßen Alkohol getrunken hat, das „lustigsein“, das entspannende Gefühl, das „sich-stark-fühlen“, denn mit Alk im Blut is man schließlich wer…

Später wird das aber anders, ich bekam Depressionen, konnte keinerlei Freude mehr empfinden, alle meine Gefühle waren abgestumpft, als ich trinken „mußte“. Es diente am Ende nur noch dazu, die Entzugssymtome unter Kontrolle zu bekommen, denn die sind derart heftig, bis hin zu Todesängsten. Die Schweißausbrüche, der rasende Puls, der Kreislauf will nicht mehr mitmachen, trockenkotzen, am Ende litt ich unter schweren Panikattacken.
Alle Gedanken drehen sich am Ende nur noch um den Stoff, er wird „rationiert“, ausgerechnet, wieviel brauche ich heute, wo bekomm ich ihn her, wie kann ich ihn möglichst unauffällig trinken ?

Wo soll da noch Platz für andere Gefühle/ andere Gedanken bleiben ?
Es ist keiner mehr da. Die Familie interessiert uns nicht mehr, eigentlich garnix mehr.
Am Ende wollte ich mich lieber totsaufen, ich selbst war mir auch schon lange egal. Ich hatte mich damit abgefunden….
Und trotzdem bin ich heute trocken !
Jeder kann es schaffen, auch wenn es noch so schlimm ist !
Aber erst dann, wenn man bereit ist, Hilfe anzunehmen, allein kommt man da nicht wieder raus.

LG
Lilly
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Lilly12 hat zum Thema: Re: Tockenes Resümee eines Co's geschrieben
Lilly12
Gast






BeitragVerfasst am: 20.05.2008, 10:43    Titel: Re: Tockenes Resümee eines Co's Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Dagmar,

nur mal so als Tipp, wäre schön, wenn Du irgendwie in einem Thread bleiben könntest, sonst findet man n bisi schlecht durch, wird dann einfacher für uns. Winken
Sicher macht man auch zu einem bestimmten Thema einen eigenen Thread auf, um andere Meinungen zu sammeln, aber ansonsten kann man Wege und Gedanken besser verfolgen, wenn es halt in einem Thread steht.

LG
Lilly
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Lilly12 hat zum Thema: Re: Tockenes Resümee eines Co's geschrieben
dagmar007
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 04.05.2008
Beiträge: 2896

BeitragVerfasst am: 20.05.2008, 14:32    Titel: ein Thread ist schwer, weil unterschiedliche Gedankengäng Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Berauschend klar wird mir was "er" mein alkoholvernichtender Exfreund mit "Neubeginn" der Beziehung meinte. Nicht dass, was ich als Normalo davon halte, einfach zu versuchen alte Fehler aufzuarbeiten und neue Verhaltensweisen gemeinsam aufzubauen, sondern etwas ganz anderes.

Seine Vorstellung von "Neuanfang" schien nach dem, was ich bisher von ihm erfahren habe, wenn ein weiterer Neuanfang schief ging, war die Tatsache, dass immer ein Punkt von meiner Seite zu finden war, der es ihm "unmöglich" machte seinen guten Willen durchzuführen.

Klaro, den das eine Mal verlangte ich von ihm auf den Alkohol zu verzichten. Zuvor hatte ich darum gebeten neue Freizeit-/bzw. Verhaltensweisen ins Leben zu rufen. Alles das hat ja seine Liebelingsfreizeitbeschäftigung, das Sprit vernichten, behindert.
Auch meine Zärtlichkeiten waren einfach zu viel, auch weil viele Fragen damit verbunden waren "wie fühlst Du Dich" "was denkst Du gerade". Natürlich ist das alles viel zu viel für jemanden, der sich nicht mehr fühlen kann und der auf Grund von Umnebelung nicht mehr denken kann. So also war weder vor mir noch vor dem sozialen Umfeld diese Beziehung als stabil darzustellen.

Dieser Neuanfang scheint laut den Planungen und meinem bisher erlebten zu sein: Er schaltet um von Bier auf Weizenbier. Er ist wohl der Meinung, dass ist ganz etwas anderes .....

So ein bischen, aber gerade nur so viel wie er ertragen kann, darf ich die Freizeit mit ihm teilen. Dann aber bitte in Geselligkeit, wo er dann ungestört (bitte unter meinem freudigen Applaus) die Gläser heben kann.

S**ät, ja, die sollte auch wieder aktiver werden, hatte ich doch durch meine Verweigerung gezeigt dass ich ihn - mit seiner Sucht ablehne - und dadurch sein Ego gekränkt...

... ups, und nach jedem Neuversuch ist er wieder für ein paar Tage versackt, weil ja alles so anstrengend ist, ich ja so viel verlange und überhaupt .... der Alkspiegel wieder auf Normallevel gefahren werden musste.

Lieben Gruß von Dagmar
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dagmar007 hat zum Thema: ein Thread ist schwer, weil unterschiedliche Gedankengäng geschrieben
Nicole
Gast






BeitragVerfasst am: 20.05.2008, 14:36    Titel: Re: Tockenes Resümee eines Co's Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Dagmar,

Zitat:
ein Thread ist schwer, weil unterschiedliche Gedankengäng


aber es sind deine Gedankengänge, die sich auch wieder verändern, so hast du sie dann zusammen gefasst und kannst deine Entwicklung erfassen.

Auch Antworten die du nicht suchen musst.

Ich bitte dich drum bleibe in einem Thread und schreibe dort all deine Gedankengänge. Danke!

Liebe Grüsse
Elocin
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Nicole hat zum Thema: Re: Tockenes Resümee eines Co's geschrieben
dagmar007
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 04.05.2008
Beiträge: 2896

BeitragVerfasst am: 20.05.2008, 15:07    Titel: Alkohol trinken - ein hart erarbeiter Genuß Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Versteckspiele sind etwas tolles, aber sie kosten den armen Alkoholabhängigen so viel Kraft, die böse Partner wie ich ihnen rauben. Nun geht doch glatt meine Ironie mit mir durch, wenn ich diese Spielchen in Wort packen muss...

Kaum abends zuhause angekommen, so muss einfach das erste Feierabendbier rollen, warum verstehen das Partner wie ich so etwas den nicht, Mensch....

Es wird kniffelig oder es ist harte körperliche Arbeit angesagt, da muss schon ein Bier her. Na und erst die Formel 1 - das Start- und das Siegbier, die müssen schon unbedingt kalt gestellt sein (zumindest bei meinem Expartner lief oder läuft das so). Mensch ....

Der tägliche Stress am Arbeitsplatz, also jetzt habe ich mir schon ein Bier verdient, und der Ärger mit dem Gerichtsvollzieher, den löse ich nach dem Bier, vielleicht.

Abends weggehen, ach Mensch, eine Runde knobeln, das gehört doch einfach dazu, natürlich um einen Asbach oder einer solchen Kategorie. Zu sagen hat man sich ja eigentlich nichts, Freundschaften sind es ja nicht, also was bleibt dem armen Alkoliker denn anderes übrig um die Zeit tot zu schlagen?

Na und dann, stellt Euch vor, all die Schnäpse und Biere sind auch keine Freude, wenn die Expartnerin plötzlich im Hobbyraum steht, einen an der Flasche ertappt und der Blick in Richtung "Mc Killroy is watching you" geht.

Und erst die morgendlichen Vorhaltungen, weil hie oder da ja nur die eine oder andere Flasche stehenblieb, das ist wirklich nicht zumutbar für einen so armen Mann wie meinen Exfreund, schon verständlich.
Mensch, und die drei Flaschen, die unter dem PC liegen. Also bitte, die sind doch ebenso wenig interessant wie die beiden Asbachflaschen im Papierkorb der Werkstatt.

Und wenn dann der arme Alkoholiker auch noch damit konfrontiert wird, welch extreme Fahne er durch das Schlafzimmer haucht und wie intensiv die Bäume des nächsten Waldes abgeholzt wurden, dann kann ein armer Alkoholiker einfach nicht mehr anders - er muss zum Selbstschutz Schluß machen. Absolut verständlich! Nun auch für mich nach Betrachtung dieser Summen, die innerhalb meiner Beziehung als sagen wir mal zweitägige Bilanz betrachte.

Ach Mensch, warum wird durch eine solche Handlungsweise ein Mensch zu einem gefühllos funktionierenden Verbraucher ohne Kosten-/Nutzenübersicht.
Bei jedem Auto wird im Vorfeld Detail für Detail berechnet - beim Fall in die Sucht nicht ....

Lieben Gruß von Dagmar
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dagmar007 hat zum Thema: Alkohol trinken - ein hart erarbeiter Genuß geschrieben
Jenny2
Gast






BeitragVerfasst am: 20.05.2008, 15:15    Titel: Re: Tockenes Resümee eines Co's Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Dagmar,

ich lese sehr viel Verbitterung bei Dir. Alkoholismus ist eine Erkrankung, eine Suchterkrankung, all die Verletzungen die Du waehrend der Beziehung mit einem nassen Alkoholiker Dir zugezogen hast, sind Verletzungen, die Du zum Teil in Kauf genommen hast. Auch wir Co's muessen verstehen lernen, dass wir verantwortlich fuer unser Leben sind, denn es liegt in unserer Hand, ob wir solche Beziehungen weiterausleben moechten oder nicht, wir treffen die Entscheidungen jeden Tag in unserem Leben und NUR WIR ALLEINE sind verantwortlich fuer unser gesamtes Leben. Unser Fokus in einer aktiv ausgelebten Co-Abhaengigkeit richtet sich auf den nassen Alki, er wird fuer unser Glueck bzw. Unglueck 100% verantwortlich gemacht, er ist Schuld, dass wir ungluecklich sind, denn er trinkt, viele von uns geben dadurch ihre eigene Verantwortung ab, denn wir sind ja auch diejenigen, die diese Beziehung weiterfuehren und im Verantwortungsbereich des Alkoholikers rumwueten wie ein Bestie, einfach weil wir unsere eigenen Fehler und Probleme nicht sehen wollen.

Nach langer Zeit konnte ich mich mit meiner Co-Abhaengigkeit auseinandersetzen und ich hab erkannt, dass dazu ein grosser Mangel an Selbstverantwortung gehoert und erstmal zu erkennen, dass ich mich in all den Jahren selbst kaputt gemacht habe und nicht der Alki mich, war eine der groessten Erkenntnisse, die ich aus meiner Co-Abhaengigkeit lernen durfte. Ich habe es auf mein ganzes Leben bezogen und erst als ich meine Verantwortung fuer MEIN Leben wieder uebernommen habe, konnte ich wieder gluecklich sein.

Alles Liebe,

Jenny
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Jenny2 hat zum Thema: Re: Tockenes Resümee eines Co's geschrieben
Lilly12
Gast






BeitragVerfasst am: 20.05.2008, 15:19    Titel: Re: Tockenes Resümee eines Co's Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Dagmar,

aus Deinen Worten spricht viel Feindseligkeit und Enttäuschung. Ich kann das schon verstehen und auch in gewissem Maße nachvollziehen.

Trotzdem möchte ich drauf hinweisen, das es sich bei unserer KRANKHEIT Alkoholismus um eine schwere, furchtbare und auch unheilbare Krankheit handelt, die wir uns so nicht ausgesucht haben. Wir können sie nur stoppen.
Und zwar nur für uns allein und nur, wenn WIR das so wollen, eher nicht !
Nicht für einen Partner, nicht für Kinder, nicht für den Job oder Wiedererlangung des Führerscheins, das alles wird nix.

Und NIEMAND zwingt Dich, neben einem alkoholkranken Partner auszuharren, im Gegenteil, Du verlängerst unter Umständen damit sein Leiden, hilfst ihm beim herauszögern des eigenen Tiefpunktes, NICHT GUT !
Die einzige Hilfe für Deinen Partner ist die NICHT-HILFE !

Geh Du Deinen Weg, grenze Dich ab bzw. trenne Dich. Du bist nicht für sein Leben verantwortlich, NUR für DEINS. Rumjammern ist auch ne Weile okay, auch weinen und schreien, aber dann HANDELN, und zwar für Dich, damit DEIN Leben wieder lebenswert wird.
Für Deinen Partner kannst Du leider gar nix tun.

LG
Lilly
Alkoholikerin
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Lilly12 hat zum Thema: Re: Tockenes Resümee eines Co's geschrieben

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