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Alkoholiker

Abhängigkeit ist doch eine Krankheit, oder?

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Hoffnung noch real oder bin ich einfach nur naiv????   •    "wenn er eine andere krankheit hätte, ...."  
Autor Nachricht
Gertrud
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 12.05.2008
Beiträge: 4
Alter: 49

BeitragVerfasst am: 18.05.2008, 09:55    Titel: Abhängigkeit ist doch eine Krankheit, oder? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo!
Ich bin neu hier und habe erst mal eine Zeitlang nur gelesen, bis ich mir zugetraut habe, mich anzumelden.
Mein Mann ist Alkoholiker, seit wir uns kennen (23 Jahre lang). Anfangs trank er nur ab und zu, heute jeden Tag. Eigentlich ist er ein "guter" Trinker, d.h. er wird nicht gewalttätig o.ä., "nur" vergeßlich, unzuverlässig u.ä.
Beim Lesen hier im Forum fiel mir auf, daß oft geraten wird, einen Abhängigen zu verlassen. Das hat mich doch sehr erschreckt. Ich hab' mich natürlich über die Krankheit Alkoholismus informiert und weiß, daß sie z.B. unheilbar ist.
Nun frage ich mich: würde man einem Angehörigen auch raten, den Partner zu verlassen, wenn er beispielsweise Krebs hätte?
Ich finde, manch einer macht es sich zu leicht. Natürlich kommt es darauf an, wie sich die Sucht auf das Leben aller auswirkt. Bei Gewalt würde ich auch nicht lange fackeln und ausziehen. Aber so?.....
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Gertrud hat zum Thema: Abhängigkeit ist doch eine Krankheit, oder? geschrieben
Jenny2
Gast






BeitragVerfasst am: 18.05.2008, 11:51    Titel: Re: Abhängigkeit ist doch eine Krankheit, oder? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Liebe Gertrud,

erstmal herzlich willkommen.

Klar ist Alkoholismus eine Krankheit, naemlich eine Suchterkrankung, die kannst Du nicht mit einer Krebserkrankung gleichsetzen.

Seh es mal so, wenn Dein Mann jeden Tag Dorgen wie, Haschisch, Kokain oder Heroin zu sich nehmen wuerde, wuerdest Du immer noch bei ihm bleiben?

Trennung ist ein Weg, den viele von uns waehlen, einfach weil sich Alkoholismus sehr stark auf unser Leben auch ausweitet und wir Gefahr laufen oder bei laengerem Aushadern naemlich auch krank werden und diese Krankheit nennt sich Co-Abhaengigkeit.

Dein Partner hat z.B. gar nicht die Chance zu sehen was fuer Auswirkungen seine Erkrankung hat, es ist ja immer jemand daheim, der kocht, putzt, ihn ins Bett legt, wenn er umkippt etc., damit verschleiern wir Angehoerigen diese Erkrankung. Der Alkoholiker glaubt, es ist ja nicht so schlimm, weil er ja ein Sicherheitsnetz hat und einen Partner hat, der ihn auffaengt.

Alkoholismus ist eine toedlich endene Krankheit, wenn sie nicht gestoppt wird. Geheilt werden kann sie nicht, denn das wuerde ja bedeuten es wuerde ein Mittel geben, dass der Alkoholiker nach einer Therapie wieder trinken kann, das gibt es nicht und daher bist Du ein lebenlang alkoholkrank, ob nasser oder trockener Alkoholiker, aber als trockener Alkoholiker hast Du die Krankheit gestoppt.

Alles Liebe,

Jenny
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Jenny2 hat zum Thema: Re: Abhängigkeit ist doch eine Krankheit, oder? geschrieben
Aurora
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 02.05.2007
Beiträge: 5769
Alter: 53
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 18.05.2008, 11:56    Titel: Re: Abhängigkeit ist doch eine Krankheit, oder? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Gertrud,

du hast Recht, Alkoholismus ist eine schlimme Krankheit. Auch mein Mann ist davon betroffen. Im Laufe der vielen Jahre seiner Krankheit und unserer Ehe wurde ich dann auch krank, und meine Krankheit heißt Co-Abhängigkeit!

Mein ganzes Denken und Bemühen galt immer nur seinem Wohlbefinden. Und dass ich dem Bild entsprach, was andere Menschen von mir haben sollten. Und dass er ohne mich nicht existieren könnte, untergehen würde, mehr und mehr im Sumpf des Saufens versinken würde. Nun ja, er versank trotz meiner Bemühungen mehr und mehr in diesem Sumpf, aus dem immer friedlichen und freundlichen Säufer wurde mehr und mehr ein aggressiver Mensch, den ich garnicht wiedererkannte!

Ich habe mal stumm, mal ihn anschreiend, gelitten, mich mehr und mehr verloren. Ich hatte kein eigenes, zufriedenes Leben mehr, alles drehte sich nur noch um ihn! Wann würde er wieder betrunken rumliegen, wenn ich von der Arbeit komme, was ist mit der nächsten Familienfeier, wie würde er sich da wohl verhalten. Ich übernahm mehr und mehr die Verantwortung für sein Leben und sein Verhalten, versuchte, ihn zu kontrollieren, über mein eigenes Leben dachte ich nicht mehr nach. Da gab ich die Verantwortung mehr und mehr ab. Ich fühlte mich als Opfer, schuldig, ausgenutzt, schlecht, nicht liebenswert...

Dann begann ich, mich über die Alkoholkrankheit zu informieren und über meine Co-Abhängigkeits-Krankheit. Da erfuhr ich, seine Krankheit kann er nur alleine stoppen, nur wenn er bereit ist, ein Leben ohne Alk zu führen, könnte er leben. Und ich kann auch nur leben, wenn ich die Mechanismen meiner Sucht erkenne und sie stoppen, indem ich wieder Verantwortung für mich selbst übernehme und lerne, mich anzunehmen, wie ich bin, und mich zu lieben als der Mensch, der ich bin. Das konnte ich aber nur, in dem ich mich von ihm trennte, ihm die Verantwortung für sein Leben wieder selbst in die Hand gab! Erst da konnte er sehen, konnte entscheiden, wie er sein Leben weiterhin führen wollte! Und auch ich konnte sehen, was ich vom Leben verlange, wie meine Vorstellungen vom Glück aussehen!

Ich habe mich getrennt, vor einem knappen Jahr! Es war schwierig für mich, hat mich manchmal zerrissen, geschmerzt wie dolle, ich hatte Schuldgefühle, dass ich ihn im Stich lasse! Aber was habe ich aufgegeben: mein Zuhause, meine finanzielle Sicherheit,
aber auch Kummer, Schmerz, Verletzung, Demütigung...
Erhalten habe ich: Selbstachtung, Ruhe, inneren Frieden und Gesundheit, denn auch mein Körper zeigte schon viele Beschwerden, die psychischer Art waren!

Nun heile ich langsam, in meinem neuen Zuhause. Mein Mann heilt auch langsam, denn dadurch, dass ich ihm konkret gezeigt habe, dass er mich zusammen mit dem Alk nicht mehr haben könnte, hat er seinen Tiefpunkt erreicht und ist zur Entgiftung und anschließenden Therapie gegangen.

Eine Trennung muss also nicht immer negativ sein! Es gibt dir die Möglichkeit, ein Leben zu führen, mit Selbstachtung und Selbstliebe! Nun gut, mein Mann ist davon aufgewacht, hat seine Sucht zum Stillstand gebracht. Das ist leider nicht immer so. Aber selbst, wenn es nicht so wäre, dann hätte ich ja wieder was vom Leben! Nun versuchen wir beide, herauszufinden, ob es noch eine gemeinsame Basis für uns gibt. Auch das ist sehr schwierig, für uns beide, es hat sehr viel mit Veränderungen zu tun, mit dem Erkennen der eigenen Bedürfnisse, mit sehr vielen Schritten in die richtige Richtung! Es ist Arbeit, aber eine Arbeit, die sehr zufrieden macht! Denn ich erhalten jeden Tag ein Stück meiner Achtung wieder, Lebensqualität, Freiheit!

Das ist meine Sicht der Dinge. Ich hoffe, ich bin nicht an deinem Anliegen vorbeigeschrammt mit meiner Antwort hier Verlegen . Nun denn, auf jeden Fall wünsche ich dir einen schönen Sonntag!

Liebe Grüße
Aurora
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Aurora hat zum Thema: Re: Abhängigkeit ist doch eine Krankheit, oder? geschrieben
Karsten
Administrator
Administrator


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 04.11.2004
Beiträge: 32793
Alter: 49
Wohnort: Eberswalde

BeitragVerfasst am: 18.05.2008, 12:03    Titel: Re: Abhängigkeit ist doch eine Krankheit, oder? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Gertrud,

es geht ja nicht darum, das man seinen Partner oder Angehörigen wegen der Krankheit verlassen sollte, sondern weil er oder sie nichts dagegen tut.

Keiner muß trinken. Alkoholismus ist nicht heilbar, aber jeder, aber auch wirklich jeder, hat es selbst in der Hand, ob er oder sie trinkt nicht oder halt nicht.

Bei einer Krebserkrankung oder sonstigen Krankheit wird sich niemand dem Arzt verweigern oder Hilfe nicht annehmen.
Nur bei der Suchterkrankung wollen viele keine Hilfe annehmen und glauben, es auch so irgendwie zu schaffen.

Lese Dich mal hier durch das Forum. Der überwiegende Teil der Forenteilnehmer lebt entweder nüchtern, weil er bereit war, sich selbst mal in Frage zu stellen und seine eigenen Gedanken mal nicht so wichtig zu nehmen oder versucht einen Weg zu finden, der ihm ohne große Veränderungen eine heile Welt zu ermöglichen.

Ich habe selbst Jahre gebraucht, bis ich eingesehen habe, das ich einfach zu blöd war, um zu wissen, was für mich gut ist.
Erst als ich bereit war, zu erkennen, das ich ich nichts kann, nichts weiß, war ich in der Lage, mal auf die Menschen zu hören, die eine stabile Nüchternheit lebten.

Wenn Dein Mann also Hilfe annimmt, soltest Du ihm auch helfen.
Nur, wen nicht, wirst Du auch Dein Leben vergeuden und Dich nach 30 oder 40 Jahren fragen, was habe ich von meinem Leben gehabt.

Gruß
Karsten
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Karsten hat zum Thema: Re: Abhängigkeit ist doch eine Krankheit, oder? geschrieben
Nicole
Gast






BeitragVerfasst am: 18.05.2008, 12:25    Titel: Re: Abhängigkeit ist doch eine Krankheit, oder? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Gertud,

Karsten hat Folgendes geschrieben:
es geht ja nicht darum, das man seinen Partner oder Angehörigen wegen der Krankheit verlassen sollte, sondern weil er oder sie nichts dagegen tut.


da möchte ich noch hinzufügen, wenn dein eigener Leidensdruck zu hoch wird dann geht es auf eine Tennung zu.

Aber diesen Leidendruck erkennst du nur wenn du ehrlich zu dir selber bist und genau hinschaust.

Wenn du dann erkennst, ich kann so leben mir geht es gut damit, ich kann mich abgrenzen, ich kümmer mich nicht um seine Sachen, ich tu mir Gutes, ich fühle mich nicht für die Launen und Gefühle meines Partners verantwortlich, dann gibt es keinen Leidensdruck, und auch keinen Grund zur Trennung.

Aber schau hin und sei ganz ehrlich zu dir selber!!!!!!

Liebe Grüsse
Elocin
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Nicole hat zum Thema: Re: Abhängigkeit ist doch eine Krankheit, oder? geschrieben
dagmar007
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 04.05.2008
Beiträge: 2896

BeitragVerfasst am: 18.05.2008, 16:23    Titel: Auch ich dachte mal, Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

es gibt sich alles ...

er ist ja nur ein gemütlicher Trinker .....

ach, ich schaff das schon .....


geschafft hat er mich! Ich war einmal eine starke Persönlichkeit, mittlerweile habe ich es geschafft, mich durch ihn klein, niedrig und minderwertig zu machen. NIcht er macht es, ich selber mache das! Ich bettelte quasi um den Erhalt der Beziehung vor lauter Verlustangst. Und das bei einem Menschen, der einen Seitensprung genommen hat um mich quasi zu esetzen, mit einer Frau, die nichts gegen sein Trinken hat.

Er erzählte mir irgendwann er wolle doch eine Lösung mit mir finden, das ging dann eine Woche gut, zur Paarberatung kamen wir gar nicht mehr, und das nächste Wochenende beim Seitensprung war wieder da. Obwohl er vorher noch das Essen besorgt hatte für den Samstag abend.

Seitdem ist er verschollen, wo auch immer - wie auch immer.

Willst Du Dir ähnliches antun? Nein, er ist kein Typ für Seitensprügen, aber durch mein Mäkeln am Alkohol habe ich ihm die Lust an mir vergehen lassen. Schaffst Du es, zu dem Thema den Mund zu halten wenn der Gerichtsvollzieher vor der Türe steht oder wieder mal die Polizei? So war es bei meinem Ex-Partner.

Mein Trennungsschmerz ist von mir derzeit nicht in den Griff zu bekommen, eigentlich fühle ich mit tot - willst Du das für Dich? Ich habe 8 Jahre mitgespielt, und nun spielt er mit mir - willst auch Du das für Dich?

Seid klüger als ich!!!

Lieben Gruß von Dagmar
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dagmar007 hat zum Thema: Auch ich dachte mal, geschrieben
Ettena
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 04.01.2008
Beiträge: 77

BeitragVerfasst am: 19.05.2008, 12:39    Titel: Re: Abhängigkeit ist doch eine Krankheit, oder? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Gertrud hat Folgendes geschrieben:
Eigentlich ist er ein "guter" Trinker


Liebe Gertrud,

wenn das Wort "eigentlich" nicht wäre…
Uneigentlich ist er wohl doch nicht so gut, oder?
Jedenfalls nicht gut für Dich.

Wenn Du wirklich glauben würdest, er tut Dir gut und alles ist nicht so schlimm, wärst Du nicht hier.
Es kann mir keiner erzählen, das ein alkoholisierter Mann eine Freude ist. Und dann ist er auch nicht gut.
Einige Alkoholiker werden durchaus im Suff besonders lieb – aber was glaubst Du, wie er wäre, wenn er keinen “Stoff” mehr bekommt?
Bestimmt gar nicht lieb. Und was willst Du mit einem Mann anfangen, der sein Leben nur noch mit Alk schön findet?

Entziehungskur – Therapie und AA-Gruppe (immer, sein Leben lang). Einziger Weg! Heilung gibt es leider nicht. Aber zumindest die Chance, den Kampf gegen seine Sucht tagtäglich zu besiegen.
Voraussetzung: Die Einsicht, dass man krank ist.

Solange er ein Auffangbecken hat und nichts ändern muss, weil Du es akzeptierst oder mit machst oder nach außen vertuschst, wird sich nichts ändern. Es kann ihn keiner retten! Er kann sich nur selbst retten.

Und Du musst Dich auch retten. Denn auch Du bist inzwischen abhängig. Co-abhängig.
Sollte er etwas ändern wollen und es auch tun, kannst Du Dir immer noch überlegen, ob Du ihn zurück haben willst oder weiter mit ihm leben möchtest. Aber erst dann – so, wie es jetzt aussieht, rate ich Dir dringlichst ein paar Worte an ihn “Entweder Du machst einen Entzug – oder Du musst alleine leben”.

Will er nicht – solltest Du stark bleiben und ausziehen, damit Dir nichts Schlimmeres passiert.

Liebe Grüße
Ettena
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Ettena hat zum Thema: Re: Abhängigkeit ist doch eine Krankheit, oder? geschrieben
dagmar007
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 04.05.2008
Beiträge: 2896

BeitragVerfasst am: 19.05.2008, 12:58    Titel: Ich habe das Thema Entziehungskur Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

nie angesprochen.

In unserem Fall ist denke ich keine Einsicht da und somit halte ich bei uns jedes Gespräch darüber für unnütze Zeitverschwendung. Gedanken gemacht hatte ich mir über diese "Drohung" auch schon, aber ich befürchte, nur ganz wenige Alkoholiker lassen sich so unter Druck setzen. Davon mal abgesehen kommt ja dann eventuell das Problem, dass nur aufgrund der Drohung ein Entzung gemacht wird - ob das funktioniert ist denke ich ein ganz mutiger Schritt. Wenn "er" nun nach dieser "Drohung" keinen Entzug macht, so muss "sie" handeln oder er spürt durch mangelndes Handeln dass "er" "sie" im Griff hat, oder sehe ich das falsch?

Lieb oder Liebe - dachte ich bei meinem Expartner auch einmal.

Aber da der Alk immer da war stellt sich die Frage ob "Liebe" überhaupt empfunden werden kann, da ja ständig noch eine andere Freundin die Stimmung hebt oder fallen lässt.

Die Einsicht, ja ich habe hier Beiträge gelesen bei denen ich sagen muss "Hut ab, da begreift jemand was abgeht" aber das sind meiner Meinung nach Ausnahmen.

Was meint IHr, wie gerne ich heute schon ausziehen würde, aber leider muss ich erst eine geeignete und für mich bezahlbare Bleibe suchen, somit ist der Auszug nicht so schnell realisierbar. Wobei aber schon Kontakte laufen und zwei Anzeigen diese Woche an den Start gehen.

Ich für mich kann nur sagen, mein "geliebter Alki" hat es geschafft, dass ich meine Stimmung von seinem Verhalten abhängig machte, toll... und wo war ich geblieben? Vermutlich der Kronkorken auf seiner Bierflasche.....

Lieben Gruß von Dagmar
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dagmar007 hat zum Thema: Ich habe das Thema Entziehungskur geschrieben

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