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andreas46 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 10.05.2008 Beiträge: 11 Alter: 50 Wohnort: Leipzig
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Verfasst am: 10.05.2008, 22:39 Titel: nun |
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Da ich in letzter Zeit eine Krise nach der anderen hatte,hab ich mir wieder mal vorgenommen dagegen etwas zu tun.Ich bin der Andreas ,46 Jahre ,komme aus Leipzig schon immer Leipziger gewesen.Da ich Alkoholiker bin,trocken lebe und auch weiter so leben möchte ,hab ich im Internet gesucht und euch hier gefunden.Ich handele immer so,wenn es mir nicht so richtig gut geht ,quatsche ich mit jemanden,zur Zeit nicht möglich ,bloss gut das es Internet gibt und vielleicht gut das es euch gibt.Ich möcht euch meine Geschichte aufschreiben,da es mir hilft ,mich noch mal erinnern an die miserablen Zeiten und die Hauptsache ,das es euch hilft im Leben weiter zu leben,ob trocken oder nass.
Also wie oben schon erwähnt komm ich aus Leipzig,aus den ehemaligen Osten oder wie es noch so genannt wird.Meine Trinkerkarriere begann schon zu DDR Zeiten wo hier noch das andere Regime regierte als jetzt,das ist aber nicht mein Thema.Geboren bin ich 1962 mein Vater Alkoholiker seit dem ich denken konnte verstarb an den Folgen der Krankheit 1978.Meine Mutter hatte sich 8 Jahre vorher scheiden lassen.Geschwister hatte ich auch,die Kleine verstarb mit 16 Jahren an Leukemie(Blutkrebs) und meine grosse Schwester lebt verheiratet auch in Leipzig.Zwei erwachsene Kinder sind ausser Haus.
Ich hatte 10 Jahre die Schule besucht und hab dann zwei Jahre gelernt.Fahrzeugschlosser war dann mein Beruf den ich bis 1990 ausübte.Das was ich später machte bzw. mache folgt noch.
Mein ersten Alkohol hab ich in der Lehrzeit getrunken,hab knapp 30 km ausserhalb von Leipzig gelernt und bin jeden Tag mit den Zug gependelt.Wo ich ausgelernt hatte ,hab ich dann in Leipzig gearbeitet.Da ding die Zeit des täglichen Alktrinkens los.Hab mich anfangs überreden lassen nach Feierabend mit den Kollegen noch auf ein paar Bier mitzukommen,Später war ich freiwillig mit.Da ich früher ein völlig anderer Mensch war als jetzt,brauchte man nicht lange mich zu überreden mitzukommen.Das ging von Montags bis Freitags.Mir ging es zwar jeden morgen schlecht bin aber nachmittags dann doch wieder mit.Nach einen Grund da mitzugehen hab ich mich damals nie gefragt.Wie gesagt ein anderer Mensch war ich ,dazu noch schüchtern,konnte mich nie in einer Diskussion durchsetzen,immer lieb und brav.Und dabei hab ich das ,wie ich bin ,nicht mal gemerkt.Ich dacht ,das ist nun mal so und ich kanns nicht ändern.Beziehungen zu Freundinnen gingen kaputt.Das Warum ,danach hab ich nie gefragt.Anfang 1986 stellte mein Betriebsarzt (so hies das damals)fest,bei der alljährlichen Tauglichkeitsuntersuchung,Händezittern ,Schweisausbrüche und fragte noch weiter ,wie es mir geht.So wie ich war hab ich natürlich gesagt ,mir gehts gut.Er hat mich dann doch überredet zu einen Psychiater zu gehen und gab mir gleich alle Unterlagen mit ,mit samt Termin und Adresse.Er hatte mir damals erklärt nach langen Gesprächen(ich öffnete mich damals das erste mal in mein Leben)das ich zu viel trinke und nicht gemerkt hab das ich abhängig geworden bin von den Zeug.Er schlug mir eine Entwöhnung vor ,die ich dann auch machte.Ja das gab es schon zu DDR Zeiten.Alles geheim und abgeschieden von der Gesellschaft.Alkoholiker wurden zwar akzeptiert,aber nicht in diesen Staat.Einige Ärzte gab es doch die sich mit solchen Menschen wie ich ,befassten.Die Therapien verliefen damals schon so ähnlich ,bloss nicht so intensiv ,wie heute.Man wurde auch nicht eingesperrt oder so.Aber dort hab ich gelernt von den anderen Teilnehmern ,was Alkoholismus,was ist ein Alkoholiker usw.Nach 20 Wochen konnte ich wieder nach hause und ging wieder auf Arbeit,als ob nichts gewesen wäre,nur das ich nach 4 Wochen wieder angefangen hab zu trinken,mit der Meinung ,ich bin kein Alkoholiker.Im darauf folgenden Jahr saß ich wieder in der Klinik für 20 Wochen,weil mein Meister auf Arbeit gesagt hat ich soll was unternehmen dagegen ,jeden Tag eine Fahne zu haben.Ich dacht mir,der hat gut reden,weis nicht wie das ist,Zittern Trockenkotzen schweisausbrüche usw.,mit ein Bier gehts weg.Auf jeden Fall machte ich 1988 noch eine Entwöhnung.Nach 4 Wochen seit Entlassung aus der Klinik hab ich wieder angefangen zu trinken.Der Drang nach Bier und Schnaps war zu gross und die Antwort auf das warum ich trinke war schnell gefunden.Ich bin kein Alkoholiker.Meine Mutter tat damals das einzige richtige was sie machen konnte,sie lies mich einfach fallen ,als sie merkte das ich wieder trinke.Ich konnte sie nicht mehr besuchen kommen,sie wollte mich nicht mehr sehen.Ich war mit 19 Jahren zu hause ausgezogen um auf eigene Beine zu stehen.Das hatte ich vergessen zu lernen das ich da auch drauf stehen bleiben muss.
Auf Arbeit wurde mir auch alles Verantwortungsbewusste weggenommen.Rausschmeissen konnte mich niemand,es gab ja keine Arbeitslose in diesen System.Ich wurde geduldet.
Bis die Wende kam und der Staat brach zusammen,da war ich natürlich der erste der entlassen wurde.Da brach für mich die Welt zusammen und mein richtiger Abstieg begann.Sozial und gesundheitlich ,wo ich schon die letzten Jahre dafür gesorgt hab das es mir in diesen Sinne nie besser gehen würde.Ich pflegte mich nicht mehr,holte mir mein Geld vom Sozialamt,was ich brauchte um meine Promillezahl ständig gleichauf zu halten.Ich wog bloss noch 60 kg bei 180 cm Grösse.Das bischen Essen kam gleich wieder raus.erst nach ein paar Schnäpse ,bliebs drin.
Das ging bis 1992,bis mich eine Bekannte aus meiner zweiten Therapie zufällig getroffen hatte,und sagte ,Andreas wie siehst Du denn aus.Am nächsten Tag klingelte es bei mir und sie stand vor meiner Tür und sagte ,komm pack deine Sachen ,wir fahren in die Klinik.So hab ich dann noch meine dritte Therapie gemacht.War nirgends wo mehr versichert gewesen.Das hatte dann gottseidank die Klinik gemacht.Nach einer Woche Entzug fiel ich dann noch ins Delier,mit kletternden Ratten an den Wänden ,bis mir dunkel wurde.Hat sich dann noch mal wiederholt und kam dann nie wieder.Heutzutage wies ich ,das ich dann aufgewacht bin und sagte mir ,so gehts nicht,ich lande ja unter die Erde wenn ich weitermache.Ich fand ein paar richtige Gesprächspartner ,auch ausserhalb der Therapiezeit,ich wachte auf,ich änderte mich in nächsten Jahren,kam aus mir raus,setzte mich durch,konnte Dinge machen die ich niemals gemacht hätte,ein Gespräch anzufangen z.B.Natürlich nur dort in der Klinik ,aber da hab ich gemerkt das es geht anders zu sein,wie ich will und nicht wie die anderen.Ich hatte auch das Glück alle 3 Therapien bei der selben Ärztin zu machen.
Nun kam es bloss drauf an alles umzusetzen ,was ich gelernt hab.
Ich möcht jetzt mal erwähnen,das ich seit 16 Jahren trocken lebe,ich möcht nicht damit angeben,ein jeder weis wie schwer das ist,jeder Tag ist ein neuer Tag.Ich möcht euch bloss mitteilen das es geht ein Leben ohne Alk.
Dazu muss ich sagen das ich seit 12 Jahren in einen Verein arbeite der Chronisch Kranke Abhängigkeitskranke betreut.Als Beschäftigungstherapeut.Hab Zwischendurch 2 Jahre immer nach Feierabend die Schulbank gedrückt um noch mehr zu erfahren über das Thema Alkoholismus.Sozialtherapeut nennt man das ,ist zwar kein Beruf aber für den Verein reicht die Ausbildung.Vorher hatte ich noch in einer Suchtberatung mit alkoholfreien Cafe gearbeitet.Hab dort das Cafe mit bewirtschaftet und Freizeitangebote mit gestaltet.
Hab 8 Jahre lang eine Selbsthilfegruppe besucht bis ich mir gesagt hab,der Job den ich mach reicht mir ,einmal zur Abschreckung das es noch schlimmere Suchtkranke gibt die es nicht so geschafft haben wie ich,und das andere ich lerne immer noch neues ,mein Leben zu ändern,auch jetzt.
Hier oben steht ganz in Rot geschrieben,das es ein offener Bereich ist und von jeden gelesen werden kann.Es sollte auch jeder lesen das es geht ohne Alk zu leben.Ein Alkoholiker braucht sich nicht zu verstecken obwohl er das immer macht.Heutztage versteckt sich jeder wenn er denkt das er auffällt.Hier im Forum gibt es auch was anonymes.Ich glaub ,wenn ein Suchtkranker anonym bleibt,dann wird er auch nichts ändern.Ich denk ein Abhängigkeitskranker muss sich ändern und nicht die Umwelt.Ob da Anonymität hilft?
Ich möcht jetzt aufhören ,sonst wird es ein Buch,wenn Ihr Fragen habt,mich könnt Ihr alles fragen,ich bin ein offener Mensch geworden und bleib es auch.Mein E-Mail Adresse muss hier irgendwo stehen,ich helfe gern. |
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Paolo sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 31.12.2006 Beiträge: 2849
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Verfasst am: 11.05.2008, 00:29 Titel: Re: nun |
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Hallo Andreas,
schön das wir Deine Erfahrungen hier lesen dürfen.
Du konntest Deinem Leben ja glücklicherweise
noch rechtzeitig eine Wende geben.
Wie sieht es heute bei Dir aus?
Wie ist Dein Alltag? Bewegt Du Dich in einem
"Trockenen Umfeld" ?
Paolo
| Zitat: | | Hier im Forum gibt es auch was anonymes.Ich glaub ,wenn ein Suchtkranker anonym bleibt,dann wird er auch nichts ändern.Ich denk ein Abhängigkeitskranker muss sich ändern und nicht die Umwelt.Ob da Anonymität hilft? |
Bei uns wird das Outen ganz gross geschrieben und ist
unserer Meinung nach eines der Standbeine unserer Trockenarbeit.
Die meisten aus der "Geschlossenen" haben sich zu diesem
Schritt entschlossen und sich -der eine mehr, der andere weniger-
ihrem Umfeld mitgeteilt.
Der "Anonyme" Bereich gibt uns die Möglichkeit der Selbsthilfe und
des gegenseitigen Austausches über die übliche Forumsgrenze
hinaus. Hier können wir ungestört und ohne "ein Blatt vor den Mund
zu nehmen" unterhalten.
Verstecken tut sich hier keiner. |
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| Paolo hat zum Thema: Re: nun geschrieben
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Andi Gast
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Verfasst am: 11.05.2008, 11:36 Titel: Re: nun |
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Hallo Andreas,
vielen Dank für deine Offenheit!!
Du hast Recht wenn Du sagst,ein Alkoholiker braucht sich nicht mehr zu verstecken.
Wir tauschen uns hier im Forum aus,geben unsere eigenst gemachten Erfahrungen wieder,und lernen so voneinander.
Der geschlossene Bereich ist unter anderem auch ein Schutz,wo wir von uns ganz intime Dinge preisgeben die nicht vom gesamten www gelesen werden können,und auch nicht sollen,jenes gilt auch zum eigenen Schutze.
Jenes hat nichts mit Verstecken zu tun,sondern liegt ganz einfach daran,das dort der Austausch viel intensiver stattfindet.
Ich freue mich schon,mehr von Dir und deinen Weg zu lesen!
Gruß Andi |
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| Andi hat zum Thema: Re: nun geschrieben
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Karsten Administrator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.11.2004 Beiträge: 32791 Alter: 49 Wohnort: Eberswalde
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Verfasst am: 11.05.2008, 11:43 Titel: Re: nun |
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Hallo Andreas,
outen finde ich sehr wichtig bei unserer Krankheit.
Die geschützten Bereiche sind da aber kein gegenteiliger Faktor.
Wen ich jemanden mehr als einmal sehe, sage ich ihm, das ich alkoholkrank bin und oft sogar beim ersten mal.
Wer dieses Forum länger als nur ein paar Tage oder Wochen zum lernen des nüchternen Lebens nutzen möchte, erzählt bzw. schreibt auch sehr viele Dinge, die eben nicht in der Öffentlichkeit jeder wissen muß.
Wenn ich sage, das ich alkoholkrank bin, dann hat das meinem Gesprächspartner zu reichen, punkt.
Warum, wie ich getrunken habe, wie meine momentanen Gefühle sind, welche zwischenmenschlichen Probleme oder auch Glücksmomente ich gerade habe, welche Sorgen ich vielleicht grad auf der Arbeitstelle oder anderen Menschen habe, muß ich nicht grad ins Internet stellen, wo es jeder lesen kann.
Meiner Meinung hat Outing ein Ziel. Ich schütze mich, in dem ich sage, das ich Alkoholiker bin, aber ich muß mich weder rechtfertigen, noch mein Leben und meine Gefühle jeden erzählen.
Gruß
Karsten
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zufällige Beiträge:
Coabhängigkeit
Alkoholismus oder Alkoholmissbrauch
In Liebe loslassen |
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| Karsten hat zum Thema: Re: nun geschrieben
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andreas46 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 10.05.2008 Beiträge: 11 Alter: 50 Wohnort: Leipzig
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Verfasst am: 11.05.2008, 16:36 Titel: Re: nun |
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Hallo !
Ich möcht antworten weil ihr euch so rechtfertigt (das ist meine Meinung)wegen der Anonymität hier.Ihr braucht euch nicht rechtfertigen,ihr habt eure Meinung und ich meine.Mit meiner Offenheit lebe ich schon lange trocken,ich weis nicht wo ich sonst gelandet wäre.Wer anonym bleiben möchte,soll es tun.Wenns hilft trocken zu werden oder zu bleiben.Intime Dinge gehören nicht in dieses Forum,ich erzähl auch keinen ob ich gut oder nicht so gut im Bett bin.Ich möcht das jeder seine Meinung sagen bzw.schreiben kann. Gruss Andreas |
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Karsten Administrator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.11.2004 Beiträge: 32791 Alter: 49 Wohnort: Eberswalde
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Verfasst am: 11.05.2008, 19:54 Titel: Re: nun |
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Hallo Andreas,
rechtfertigen tue ich mich eigentlich nicht. Das habe ich auch nicht nötig.
Ich versuche nur zu erklären, weil es vielleicht dann auch verstanden wird.
Intime Dinge gehören zu meinem Leben und wenn ich sie erlebe, gehören auch sie in die Gespräche einer Selbsthilfegruppe.
Nur oberflächlig oder große Schritte, sind am Anfang sehr wichtig, aber irgendwann geht es nicht mehr darum, ob ich zu einer Veranstaltung gehe, mein Haus alkoholfrei habe usw.
Irgendwann hat der Alkohol überhaupt keinen Stellenwert im Leben und dennoch muß man aufpassen.
Da sind es dann die alltäglichen Dinge, die das normale Leben ausmachen und dazu gehört auch das Intimleben.
Und solche Dinge werden natürlich nicht gern ins Internet gestellt, wo es jeder lesen kann.
Gruß
Karsten |
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| Karsten hat zum Thema: Re: nun geschrieben
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Hartmut Moderator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.02.2007 Beiträge: 10674 Alter: 49
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Verfasst am: 12.05.2008, 09:42 Titel: Re: nun |
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Hallo Andreas,
ich habe mich am Anfang für den Geschützten Bereich angemeldet um mich auch vor den Internet Voyeuristen zu schützen!
Natürlich schreibe ich auch im offenen , was meine Alkoholkrankheit betrifft! Es sind für mich aber Sachfragen und keine Alltägliche!
Der Austausch ist für mich dort intensiver und die Fluktuation wesentlich geringer!
Mit der Zeit entwickelt sich dort auch Freundschaften bei denen ich auch einen Austausch privater und intimer Dinge zulasse! Zudem ich da auch erkennen kann , wie dünn oder dick mein Eis ist , auf dem ich mich bewege! Sei es im Chat oder auch in meinem Tagebuch!
Jeder soll seinen eigenen Weg gehen, nur trocken soll er bleiben!
trockene 24 Stunden wünsche ich dir!
Gruß Hartmut |
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| Hartmut hat zum Thema: Re: nun geschrieben
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Freund Gast
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Verfasst am: 12.05.2008, 10:45 Titel: Re: nun |
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Hallo Andreas ... und willkommen im Forum,
wie schon Karsten schrieb, Rechtfertigung und Erklärung ist ein großer Unterschied.
Haben deine Treffen in SHG`s ohne Türen und Fenster, gar auf einem offenen Marktplatz wie die Welt des Internets stattgefunden ?
Gab es dort keine Verschwiegenheitspflicht ?
Du solltest auch die Bedürfnisse anderer Menschen respektieren, sich geschützter und anonymer austauschen zu können, auch in einer kleineren Gemeinschaft, mit der Offenheit zu ihrer eigenen Alkoholkrankheit hat das wohl wenig zu tun.
Und wenn dich das Wort "intim" verwirrt, so ersetze es einfach mit "vertraulich".
Gruß, Freund. |
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| Freund hat zum Thema: Re: nun geschrieben
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