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Kurze Vorstellung

 
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Trauerkloß
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 14.04.2008
Beiträge: 6
Wohnort: Großraum Köln

BeitragVerfasst am: 15.04.2008, 14:21    Titel: Nie ein eigenes Leben gehabt Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Na dann will ich mal anfangen :

Getrunken hat mein Vater eigentlich, so lange ich denken kann.

Wurde das Problem zunächst " folkloristisch " euphemisiert ( Der Pfälzer trinkt halt seinen Wein ), führte es nach und nach zu immer stärkeren gesundheitlichen Einschränkungen.

Zunächst wurde bei ihm so um das 40. LJ, d.h. so alt wie ich jetzt bin, ein insulinpflichtiger diabetes Typ II festgestellt. Da hätte er eigentlich gewarnt sein müssen, aber er trank weiter seine 1,5 bis 2 l Wein am Tag.

10 Jahre später wurde er, mittlerweile zu 60 % schwerbehindert, von seiner Firma ausgesteuert, immerhin mit einer stattlichen Abfindung. Aber der Zucker hatte bereits zu schweren Nervenschäden an den Augen und den Beinen geführt, so dass er nur noch mit Rollator gehen konnte. Für mich war er ein körperliches Wrack, aber an seinem Lebensstil änderte sich nichts.

Dann folgte im November 2006 ein leichter Schlaganfall, der die Bewegungsfähigkeit noch weiter einschränkte, die sich auch nach einer Reha nicht verbesserte.

Am 18.10.07 dann der absolute GAU : Ein " offenes Bein " hatte sich so stark entzündet, dass der rechte Unterschenkel amputiert werden mußte. Jetzt sitzt er also endgültig im Rollstuhl, trinkt aber trotzdem weiter !

Die häusliche Situation ist schwierig, denn meine Mutter ist mit der Pflege meines oft grundlos aggressiven und äußerst launischen Vaters überfordert; so kommt es oft wegen absoluter Nichtigkeiten zu Streitereien, weil meine Mutter, wie ich finde zu recht, die Trinkgewohnheiten meines Vaters für dessen Gesundheitszustand und damit für die gesamte familiäre Situation verantwortlich macht.

Ich sitze nun seit 20 Jahren zwischen allen Stühlen. Ich kann meine Mutter in dieser Situation unmöglich alleine lassen, da sie sonst selbst in kürzester Zeit in der Klappse landen würden.

Wir können nie in Urlaub fahren und auch selten Leute einladen, weil mein Vater das nicht will; selbst die Besuche meines Bruders und meiner Schwägerin sind nicht gerne gesehen.

Eine Partnerin habe ich auch nicht, weil mein Zuhause schlicht nicht vorzeigbar ist bzw. ich mich schäme, in dem Alter noch bei meinen Eltern zu leben, aber aus den o.g. Gründen geht es einfach nicht anders.

Wenn man dann sieht, wie der gesamte Bekanntenkreis sich immer weiter entwickelt ( Familie, Haus etc. ). könnte ich verzweifeln, weil sich bei mir nie etwas ändert !

So, dass wollte ich einfach mal loswerden.
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Trauerkloß hat zum Thema: Nie ein eigenes Leben gehabt geschrieben
speedy53
Gast






BeitragVerfasst am: 24.04.2008, 16:31    Titel: Re: Kurze Vorstellung Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Trauerkloß,

ich habe Deinen Beitrag mal hierher verschoben!

Nun kannst Du am Erfahrungsautausch teilnehmen!

Lieben Gruß
Speedy
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speedy53 hat zum Thema: Re: Kurze Vorstellung geschrieben
caro1969
sehr aktiver Teilnehmer



Anmeldungsdatum: 01.09.2007
Beiträge: 5934

BeitragVerfasst am: 24.04.2008, 17:11    Titel: Re: Kurze Vorstellung Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

hi trauerkloß...

herzlich willkommen hier im forum und bei uns erwachsenen "kindern"...schön das du den entschluss gefasst hast dich hier mitzuuteilen und dich mit uns auszutauschen.

vielleicht ja dein neuer anfang?ich hoffe es sehr für dich...denn ich finde "es wird zeit" für DICH!

als ich deinen post las,kam mir sofort der gedanke,ob dir wohl bewusst ist das dies dein einziges leben ist?bitte absolut nicht als vorwurf verstehen,sondern eher als "anstoss"...

mensch meier...du kannst dich doch nicht dein leben lang deinen eltern verpflichten und dabei DEIN eigenes leben so verpassen!

fang an...DEIN LEBEN ZU LEBEN!!!!!

anhand der "geschichte"deines pa s siehst du doch das sich rein gearnichts ändert,ganz egal wie schlecht es ihm geht...er ist erwachsen,deine mum ist erwachsen,ja und auch DU bist es!

jeder von euch ist selber für sich verantwortlich und kann entscheiden wie er sein leben führen möchte...dein pa will trinken,deine mum anscheinend will an ihrer situation nichts ändern...und DU?willst dich für das leben deiner eltern verantwortlich machen???

ne,ne...dafür ist es viel zu kostbar.

kannst du denn mit deiner mum offen über deine gefühle und DEINE unzufriedenheit bei euch zu hause reden?hast du ihr mal deine angst geschildert die du hast wenn du das haus verlässt?

das ist ja die reinste isolation!und du mittendrin...

ich glaub nicht das sich deine mum das für dich wünscht.

es wird nicht von heut auf morgen gehen,aber schritt für schritt mut zur veränderung deinerseits,könnte dich in DEIN eigenes zufriedeneres leben führen.du solltest "nur"damit anfangen.DICH wichtiger zu nehmen...und für DICH ziele zu haben.

les dich hier mal so durch,du wirst jede menge hilfreiche "anregungen"finden die du dir auch zu nutzen machen kannst...wenn du es nur wirklich WILLST...

schreib alles auf was dich belastet,allein das schon kann dir ne last von den schultern nehmen.

und noch eins...DU bist nicht für das leben deiner eltern verantwortlich!

liebe grüsse caro
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caro1969 hat zum Thema: Re: Kurze Vorstellung geschrieben
Trauerkloß
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 14.04.2008
Beiträge: 6
Wohnort: Großraum Köln

BeitragVerfasst am: 25.04.2008, 11:39    Titel: Re: Kurze Vorstellung Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

caro1969 hat Folgendes geschrieben:
hi trauerkloß...

herzlich willkommen hier im forum und bei uns erwachsenen "kindern"...schön das du den entschluss gefasst hast dich hier mitzuuteilen und dich mit uns auszutauschen.

vielleicht ja dein neuer anfang?ich hoffe es sehr für dich...denn ich finde "es wird zeit" für DICH!

als ich deinen post las,kam mir sofort der gedanke,ob dir wohl bewusst ist das dies dein einziges leben ist?bitte absolut nicht als vorwurf verstehen,sondern eher als "anstoss"...

mensch meier...du kannst dich doch nicht dein leben lang deinen eltern verpflichten und dabei DEIN eigenes leben so verpassen!

fang an...DEIN LEBEN ZU LEBEN!!!!!

anhand der "geschichte"deines pa s siehst du doch das sich rein gearnichts ändert,ganz egal wie schlecht es ihm geht...er ist erwachsen,deine mum ist erwachsen,ja und auch DU bist es!

jeder von euch ist selber für sich verantwortlich und kann entscheiden wie er sein leben führen möchte...dein pa will trinken,deine mum anscheinend will an ihrer situation nichts ändern...und DU?willst dich für das leben deiner eltern verantwortlich machen???

ne,ne...dafür ist es viel zu kostbar.

kannst du denn mit deiner mum offen über deine gefühle und DEINE unzufriedenheit bei euch zu hause reden?hast du ihr mal deine angst geschildert die du hast wenn du das haus verlässt?

das ist ja die reinste isolation!und du mittendrin...

ich glaub nicht das sich deine mum das für dich wünscht.

es wird nicht von heut auf morgen gehen,aber schritt für schritt mut zur veränderung deinerseits,könnte dich in DEIN eigenes zufriedeneres leben führen.du solltest "nur"damit anfangen.DICH wichtiger zu nehmen...und für DICH ziele zu haben.

les dich hier mal so durch,du wirst jede menge hilfreiche "anregungen"finden die du dir auch zu nutzen machen kannst...wenn du es nur wirklich WILLST...

schreib alles auf was dich belastet,allein das schon kann dir ne last von den schultern nehmen.

und noch eins...DU bist nicht für das leben deiner eltern verantwortlich!

liebe grüsse caro


Hallo caro !

Vielen Dank für Deine Antwort. Das Schreiben bringt wirklich etwas Erleichterung.

Es gibt den schönen Satz, dass man von den Eltern " Wurzeln und Flügel " auf den Lebensweg mitbekommen sollte; bei mir fehlt das zweite Element völlig.

Mein Bruder war da konsequenter und ist mit 25 Jahren seinen eigenen Weg gegangen.

Anfangen, sein eigenes Leben zu leben, sagt sich so leicht : Gestern nacht haben wir 1,5 Stunden gebraucht, um meinen Vater zur Toilette und wieder zurück ins Bett zu bringen.

Was mich zusätzlich zermürbt ist die Tatsache, dass es nie besser wird, sondern immer nur noch schlimmer. Meine Mutter wird dieses Jahr 68 und ist ziemlich am Ende ihrer Kräfte.

Aber darauf nimmt mein Vater keine Rücksicht : Hauptsache, er ist krank und kann andere Leute herumkommandieren.

Das mit der Isolation siehst Du ebenfalls völlig richtig : Genau gesehen habe ich nur einen Kumpel, mit dem ich schon mal samstags weggehe; allerdings muß ich auch zugeben, dass ich ein extrem zurückhaltender und schüchterner Mensch bin, dem Kontaktaufnahme furchtbar schwer fällt.

Ich weiß nicht, wie das weitergehen soll.
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Trauerkloß hat zum Thema: Re: Kurze Vorstellung geschrieben
Söckchen
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 30.01.2008
Beiträge: 31
Wohnort: bei Düsseldorf

BeitragVerfasst am: 25.04.2008, 13:36    Titel: Re: Kurze Vorstellung Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Trauerkloß, zunächst mal herzlich Willkommen hier im Forum. Lese Dich ordentlich hier durch, und Du wirst ganz viele Gleichgesinnte treffen, und einige Geschichten werden Dir bekannt vorkommen.

Als ich mich gerade bei Deiner Geschichte durchgelesen habe, muß ehrlich sagen das mir die Hutschnur droht zu platzen.
Keine Angst..., nicht gegen Dich sondern vielmehr gegen Deinen Vater.

Sag mal, wenn er schon nicht in der Lage ist, alleine auf die Toilette zu kommen, wer besorgt ihm denn dann den Alk?
Deine Mutter hat sich scheinbar leider mit ihrem Schicksal abgefunden, doch warum auch Du?
Warum übernimmst Du dann nicht die Rolle des "Herrn" im Haus? Was will Dein Vater denn ohne Euch machen????
Er ist auf Euch angewiesen, er braucht Euch, um zu existieren, gerade was den Alkohol angeht.
Jedem Kind bringt man bei, lieb und nett zu sein, dann gibt es auch das Eis!!!!!

Ich schwanke im Moment, ob ihr ihm des lieben Friedens wegen alles versucht recht zu machen, oder warum er es schafft Euch so zu kontrollieren und zu bevormunden?
Was deine Mutter macht ist letztendlich ihre Eigene Entscheidung, doch ich glaube das wenn Du das Zepter in die Hand nehmen würdest, wäre sie Dir Dankbar. Auch finde ich das Dein Bruder zwar richtig gehandelt hat, und frühzeitig gegangen ist, doch gemeinsam könnt ihr ALLE 3 + Schwägerin dem Vater deutlich zu verstehen geben das ihr Euch nicht alles von ihm bieten lasst.

Meine Worte werden Dich wahrscheinlich zunächst hart treffen, dafür möchte ich mich auch entschuldigen.
Du bist so tief in der Co-Abhängigkeit, das Du noch nicht erkannt hast, das Du sehr wohl viel für eine Menge Veränderungen sorgen könntest. Und zwar so, das alle Beteiligten einen Vorteil daraus hätten.
Wenn Du es dann sogar noch schaffen würdest Deinen Vater zum Entzug zu bringen, na das wäre der Hammer!!!!

Ich weiß, meine Worte sind leichter geschrieben als in die Tat umgesetzt. Doch aufgrund meiner Erlebnisse, habe ich lange mit mir gerungen, und konnte feststellen, das ich meine Mutter sehr liebe, aber ihr nicht helfen kann. Hinzu habe ich für mich beschlossen, das es besser wäre sie würde es bald schaffen sich tot zu saufen, denn in ihrem Alter und der zu erwartenden finanzieller Not, bleibt ihr fast nichts anderes übrig!

Wenn ihr also dem Vater eh bisher mit Alk versorgt habt, kommt es darauf in der Zukunft auch nicht mehr darauf an. Aber wie sagt man so schön.... Der Ton macht die Musik....


Ich würde mich freuen, wenn Du auf einen für Dich akzeptabelen Weg kommst, und endlich beginnst Dein Leben zu leben und zu genießen. Man lebt nur einmal....

Liebe Grüße
Söckchen
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Söckchen hat zum Thema: Re: Kurze Vorstellung geschrieben
caro1969
sehr aktiver Teilnehmer



Anmeldungsdatum: 01.09.2007
Beiträge: 5934

BeitragVerfasst am: 25.04.2008, 14:54    Titel: Re: Kurze Vorstellung Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

hallo trauerkloß...

das es einer familie "schlecht"geht,ist die eine sache..
das diese familie ABER in diesem zustand "bleibt",eine ganz andere...

nichts und niemand zwingt euch dazu,diese "so schwierige"aufgabe mit deinem vater mitzumachen.nur von allein wird sich NICHTS ändern!das sollte dir ganz deutlich bewusst werden!ihr geht dadurch alle vor die hunde!!

wie sieht das denn z.b.mit nem pflegedienst aus?deine mutter ist selber am ende ihrer kräfte...was soll denn werden wenn sie mal "ausfällt"?(was wir natürlich nicht hoffen wollen).aber muss denn erst was passieren?bevor ihr euch mal "umschaut"?so kann und sollte es doch nicht weiter gehen...

zu dir und deiner eigenen person...
hallo?ist doch nichts negatives wenn man zurückhaltend und schüchtern ist!aber aus dem grund zuhause "versauern"?immer schön einen schritt vor den anderen setzten...man kann alles lernen,wenn man wirklich etwas verändern will!
wie wäre es mit sport?das nur mal so als beispiel...du tust was für dich,kommst mit menschen zusammen,lernst menschen kennen...
was machst du denn so gerne?hast du hobbys?wenn nicht auch nicht schlimm...dann kannst du dir ja welche zulegen!

glaub mir,es kommt niemand und verbessert dein leben...das kannst nur DU!!!!

STILLSTAND ist das schlimmste was uns passieren kann...

und es kann soooooo schön sein zu leben(mach ja grad selber die erfahrung).
es ist so schön etwas zu verändern für SICH...
das müssen doch keine höchstleistungen sein.klitzekleine dinge,können in uns riesengrosse zufriedenheit auslösen.

verlang nicht zuviel von dir selber,fang einfach an DICH selber wirklich "wahrzunehmen"...

es gibt für ALLES ne lösung!

mach nicht den fehler und bleib aus schuldgefühl und pflichtgefühl bei deinen eltern.denn da kannst du letztendlich nur enttäuscht werden.deine eltern haben den hauptteil ihres lebens hinter sich.DU aber nicht...

wie wär es mit ner selbsthilfegruppe,für angehörige von alkoholikern?geh ich auch hin...ist für mich jetzt wie "freunde"treffen...würde deiner mutter bestimmt auch gut tun...ihr/du braucht "nur"hingehen....

es gibt sovieles was du tun kannst,um dem allen ein ende zu setzen...trau dich...und du wirst belohnt.


magst du noch ein bisschen was von dir erzählen?

wie gesagt du kannst hier alles wonach dir der sinn steht "los werden"...

wir sind für DICH da...

liebe grüsse caro
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caro1969 hat zum Thema: Re: Kurze Vorstellung geschrieben
Trauerkloß
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 14.04.2008
Beiträge: 6
Wohnort: Großraum Köln

BeitragVerfasst am: 25.04.2008, 15:01    Titel: Re: Kurze Vorstellung Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Danke auch für Deine Einschätzung, Söckchen !

Ich glaube, letztlich liegt es daran, dass ich ein sehr harmoniebedürftiger Mensch bin, der letztlich jedem Streit - und der wäre programmiert ! - aus dem Weg geht.

Wenn man so will, ist es irgendwie auch eine Art von Feigheit : Man weiß, dass man den Konflikt nur durch eine harte Auseinandersetzung lösen kann, bringt hierfür aber nicht den Mut auf.

Mein Vater war zu seinen gesunden Zeiten ein - diplomatisch formuliert - recht bestimmender Mensch, der in der Familie keinerlei Widerspruch duldete; jetzt ist er ein vom Diabetes ruiniertes Wrack.

Ich will nicht alles auf meine Erziehung schieben, aber irgendwann habe ich angefangen, mich zurückzuziehen, da ich mich letztlich für meine familäre Situation geschämt habe und nicht wollte, dass davon irgendjemand etwas mitbekommt.

Es war und ist auch immer alles so freudlos :

Als ich mein Assessorexamen bestanden hatte - eigentlich ein Grund, die Korken knallen zu lassen - kam ich aus Düsseldorf nach Hause, und die Stimmung war im Keller, da sich meine Eltern mal wieder über die Trinkgewohnheiten meines Vaters gestritten hatten.

Der Abend verlief dann wie immer : Mein Vater zog sich in die Küche zu seinen diversen Rotweinflaschen zurück und meine Mutter und ich schauten fern; das war wirklich an Trostlosigkeit nicht mehr zu überbieten.
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Trauerkloß hat zum Thema: Re: Kurze Vorstellung geschrieben
caro1969
sehr aktiver Teilnehmer



Anmeldungsdatum: 01.09.2007
Beiträge: 5934

BeitragVerfasst am: 25.04.2008, 15:28    Titel: Re: Kurze Vorstellung Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

ich nochmal kurz...

auch eltern KÖNNEN sich an veränderungen gewöhnen!

vor fast einem jahr erschien es mir UNMÖGLICH meiner mum zu sagen das wir NICHT mehr jeden tag telefonieren.ich hatte angst davor es ihr zu sagen...
doch ich habe es getan...FÜR MICH!

wer nicht wagt,der nicht gewinnt...

und schlimmer kann es doch garnicht mehr werden...

es muss ja auch nicht immer eskalieren!du brauchst dich doch auch nicht streiten.im ruhigen...versuchen...

tüssi hol mein kurzen ab...

kopf hoch!du schaffst das!nicht von heut auf morgen,abermusst du doch auch nicht...

liebe grüsse caro
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caro1969 hat zum Thema: Re: Kurze Vorstellung geschrieben

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