| Sind Co´s Gluckenmütter? • Meine Mutter trinkt und ich weiß nicht weiter |
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cika neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 16.04.2008 Beiträge: 9
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Verfasst am: 16.04.2008, 17:19 Titel: mein sohn ist alkoholiker |
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hallo, ich habe im vorstellungsbereich ja schon mein problem geschildert, nun möchte ich hier mal fragen ob jemand vieleicht auch schon sowas erlebt , durchgemacht hat? mir tips oder anregungen geben kann? bin für jede hilfe dankbar
lg claudia
ach bin neu hier und weiß garnicht ob ich in diesem bereich mein problem nochmal schildern muß oder ob ihr das lesen könnt was ich im vorstellungsbereich geschrieben habe ? |
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| cika hat zum Thema: mein sohn ist alkoholiker geschrieben
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Jenny2 Gast
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Verfasst am: 16.04.2008, 17:57 Titel: Re: mein sohn ist alkoholiker |
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Hi Cika,
erstmal herzlich Willkommen
Leider koennen wir Dein Problem im Vorstellungsbereich nicht lesen, vielleicht kannst Du das hier nochmal kurz posten.
Alles Liebe,
Jenny |
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| Jenny2 hat zum Thema: Re: mein sohn ist alkoholiker geschrieben
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cika neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 16.04.2008 Beiträge: 9
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Verfasst am: 17.04.2008, 22:02 Titel: kann ich hoffnung haben? |
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Hallo zusammen,
ich möchte mich erstmal kurz mit meinem problem vorstellen,also
ich bin verheiratet zwei kinder aus erster ehe, ( 20 und 23 j) die jungs wohnen beide noch zuhause,was eignedlich kein problem ist, wäre da nicht das ganz große problem beim ältesten mit dem alkohol er trinkt schon seid 5jahren mal mehr mal weniger, die letzten monate aber sehr viel, ca 5liter bier am tag!!hinzu kommt manchmal noch wodka korn usw, er weiß das er ein alkohol problem hat, hat immermal versucht tage nix zutrinken,was manchmal auch wirklich klappte leider nicht lange anhielt, nun ist es am letzten wochenende wieder ganz schlimm gekommen, er war richtig stramm und hat sich ganz schlimm mit seinem bruder geschlagen, danach hat er selbst die polizei angerufen,( mein mann und ich waren zu dem zeitpunkt nicht zuhause ) als die polizei kam hat sie mich auf dem handy angerufen ich bin nach hause gefahren und habe meine kinder gesehen, grauenvoll kann ich nur sagen, beide total am bluten und blaue augen der ältere hat sich mit der polizei unterhalten und von sich aus!! gesagt er möchte in eine klinik einen entzug machen, ich war sehr erstaunt darüber , weil er genauso eine hilfe ständig ablehnte,naja die polizei reagierte sehr gut und hat für ihn in einer klinik angerufen, dort haben wir ihn dann hingebracht. seine größte angst ist wenn er irgendwo eingesperrt ist, als mein sohn mit dem arzt gesprochen hat untersuchungen hinter sich hatte, wo bei raus kam das er 2,99 promille hat, ist er in ein zimmer gekommen . tja was soll ich sagen drei tage später ist er raus, weil er das nicht aushält,nicht der entzug an sich sondern die türen waren abgeschlossen, heute ist der stand so, noch keinen tropfen alk angerührt, mit dem arbeitsamt in verbindung gesetzt, kontakt zu einer sozialarbeiterin aufgenommen, termine für gespräche in dem krankenhaus gemacht, ambulante therapie,alle leute mit denen er vorher getrunken hatte angerufen und gesagt sie möchten nicht mehr kommen er will seine ruhe haben und muß jetzt sein leben auf die reihe kriegen.
nun meine frage, kann ich da hoffnung haben? ist es möglich das er das jetzt wirklich schafft? oder ist das eine ,,masche,, die alkoholiker sich zurecht legen? weil er vieleicht merkt bzw weiß das er so über die stränge geschlagen ist? denn wir haben ihn nun auch eine letzte change gegeben ihm ganz deutlich klargemacht das er ausziehn muß wenn sich jetzt nix ändert und er das durchzieht.
habe ein wenig angst weil ich gehört habe das es garnix bringt wenn man nicht wenigstens 10tage in der klinik bleibt. obwohl ich mit der ärztin gesprochen habe die mir gesagt hat das er das schlimmste den körperlichen entzug so gut wie überstanden hat.
nun hab ich ja jedemenge geschriebn ich hoffe mir kann da jemand weiterhelfen
lg claudia |
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| cika hat zum Thema: kann ich hoffnung haben? geschrieben
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cika neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 16.04.2008 Beiträge: 9
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Verfasst am: 17.04.2008, 22:05 Titel: hoffnung haben |
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hallo jenny,
nun hab ich meine geschichte hier vorgestellt,
hoffe finde hier jemand der / die mir helfen kann
lg cika |
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| cika hat zum Thema: hoffnung haben geschrieben
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cika neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 16.04.2008 Beiträge: 9
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Verfasst am: 17.04.2008, 22:21 Titel: Re: mein sohn ist alkoholiker |
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huhu ich nochmal
wollte nur mal den gestrigen und den heutien tag berichten
gestern hatte mein sohn noch gespräche bei verschiedenen behörden,sozialarbeiterin, arbeitsamt,ja und wirklich er hat noch nix getrunken, mein gott wie glücklich ich darüber bin ich kann es garnicht fassen, er macht keine anstalten irgendwie in dieser richtung,ganz im gegenteil er hat aufgeräumt und dabei noch ein paar leere bierflaschen schnaps und so gefunden die er ohne weiteres, naja zumindest ohne worte , in den müll gebracht hat ( was er dabei wirklich gedacht hat weiß ich nicht )auch will er immernoch keinen kontakt zu seinen ,, kumpels,, haben,ich meine erst ist er ja ( nachdem er bescheid gesagt hat das er im moment keinen kontakt mehr möchte) einfach nicht ans tele gegangen wenn einer von denen angerufen hat, mittlerweile geht er dann aber doch dran und sagt denen ganz klar das er noch nicht so weit ist das er den kontakt möchte,ich meine das ist doch ein gutes zeichen oder? das zeigt mir doch eigendich das er sich sehr wohl darüber bewußt ist was passieren würde/könnte /mit sicherheit wird wenn er sich mit genau diesen leuten treffen würde,oder liege ich da falsch mit meiner vermutung?
lg cika |
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| cika hat zum Thema: Re: mein sohn ist alkoholiker geschrieben
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Jenny2 Gast
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Verfasst am: 17.04.2008, 22:38 Titel: Re: mein sohn ist alkoholiker |
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Liebe Cika,
vielen Dank, dass Du Deine Vorstellung hier noch mal im oeffentlichen Forum gepostet hast.
Ich bin selbst ehemalige Angehoerige also kein trockener Alkoholiker, aber ich weiss, dass bei einer Therapie auch gesagt wird, dass man sein ganzes Alkoholumfeld aussortieren soll und sich total von den Leuten verabschiedet, die im Alkoholumfeld gewesen sind. Ich denke mal das wird Dein Sohn derzeit machen, er klaert sein Umfeld, damit er nicht in Versuchung gefuehrt wird zu trinken, was denke ich mal ein gutes Zeichen ist.
Ob er wirklich durchhaelt und ob er Erfolg mit der Therapie hat, wird sich zeigen. Wichtig ist auch, dass er regelmaessig in eine Selbsthilfegruppe geht, damit er am Ball bleibt und nicht wieder abrutscht. Aber ganz sicher werden sich hier bald auch mal ein paar trockene Alkoholiker melden, die Dir noch ein bisschen mehr erzaehlen koennen.
Wichtig und was ich Dir ans Herz legen moechte, ist, dass Du und Deine gesamte Familie konsequent im Handeln sein muesst. Das bedeutet Du hast Deinem Sohn angedroht, dass wenn er es nicht schafft, dass er ausziehen muss und auch wenn ich hoffe, dass es nicht soweit kommt, falls es dennoch passiert, muss Du dort wirklich diese Drohung wahr machen.
Es ist schwer fuer uns Angehoerige zu sehen, was diese Suchterkrankung mit unseren Lieben macht, aber wir koennen nur machen lassen und wenn derjenige ein Weg zum trockenwerden einschlaegt sie dann unterstuetzen, dass ist das einzige was Du machen kannst.
Alles Liebe,
Jenny |
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| Jenny2 hat zum Thema: Re: mein sohn ist alkoholiker geschrieben
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cika neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 16.04.2008 Beiträge: 9
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Verfasst am: 17.04.2008, 22:56 Titel: Re: mein sohn ist alkoholiker |
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naja die thearpie gespräche,der termin , der nächste, das andere war wohl sone art ,,vorstellung,, ist erst in fast einer woche, meine sohn sagt bzw versteht nicht , vieleicht noch nicht, was so eine therapie wo ja nur geredet wird,( wie er sich ausdrückt ) ihm bringen soll,ich habe son bißchen die befürchtung wenn die termine so lange dauern,von einem zum nächsten termin, das er da nicht hingehn wird weil er dann sagt ich trinke nicht mehr , ich such mir jetzt eine arbeit, gekümmert hat er sich ja auch, und dann schaff ich das auch ohne die gespräche. oh man ich bekomme ja richtig magenschmerzen wenn ich höre das so gespräche wichtig sind und er das ohne diese nicht schafft, ich kann ihn nicht zwingen,nur gut zureden und solange er wirklich nicht wieder anfängt zu trinken kann ich auch nix machen, ich meine wir haben ihm gesagt wenn er wieder anfängt zu trinken dann muß er ausziehn, wir haben ja nicht gesagt wenn du an der therapie nicht teilnimmst mußt du ausziehn, und nun? nun kann ich ja eigendlich nur abwarten was passiert, wie lange warten? tage wochen monate jahre? immer diese verdammte angst?
lg cika |
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| cika hat zum Thema: Re: mein sohn ist alkoholiker geschrieben
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Jenny2 Gast
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Verfasst am: 17.04.2008, 23:08 Titel: Re: mein sohn ist alkoholiker |
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Liebe Cika,
erstmal Kopf hoch. Klar es ist schlimm, aber ihr muesst konsequent sein, sprich wenn er wieder trinkt, dann muesst ihr eure Drohung wahrmachen. Eine Suchterkrankung ist tueckisch und wie Du schon merkst, weiss man nicht, ob man dem Frieden trauen kann oder ob da die Sucht aus ihm spricht, die nur Ruhe haben will.
Ich habe vor kurzem mal in youtube ein Interview mit zwei Buchautoren von dem Buch "The Lost Years" mir angeschaut, die beiden Buchautoren sind Mutter und Tochter, die Tochter war auch Alkoholikerin und die Mutter hat im Interview gesagt, dass nur ihr konsequentes Verhalten das Leben ihrer Tochter und ihr Leben gerettet hat. Ihre Tochter hatte wohl mehrmals erfolglos Therapien gemacht, diese immer wieder abgebrochen und ist immer wieder nach Hause gekommen. Als sie eines Tages wohl bei einem Schneesturm nur mit ihren Freizeitklamotten wieder aus einer Therapie getuermt ist und zu Hause frierend vor der Tuer stand und ihre Mutter die Tuer geoffnet hat und gesehen hat, dass ihre Tochter wieder aus einer Therapie geflohen ist, hat diese wohl auch ganz konsequent gesagt, dass sie ihre Tochter hier nicht reinlaesst und sie nicht ohne erfolgreiche und abgeschlossene Therapie hier willkommen ist, wenn sie sterben sollte, dann wuerde man sie sehr doll vermissen und dann hat die Mutter die Tuer geschlossen. Ein paar Jahre spaeter war die Tochter wohl an ihrem persoenlichen Tiefpunkt angelangt und hat endlich ihre Mutter kontaktiert und gesagt, sie solle ihr mit einem Therapieplatz helfen, von dort an ging es bergauf und die Tochter ist bist heute trocken.
Diese Geschichte ist in Amerika passiert, daher weiss ich nicht, ob das Buch hier auf dem Markt ist. Aber es macht klar, wie wir Angehoerigen nur mit der Suchterkrankung einer uns liebenden Person klarkommen und helfen koennen. Klar, es gibt keine Garantie, dass es auch immer so ausgeht, aber es ist die einzige Chance, die wir Angehoerigen haben und dem Alkoholkranken geben koennen, naemlich Konsequenz.
Alles Liebe,
Jenny |
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| Jenny2 hat zum Thema: Re: mein sohn ist alkoholiker geschrieben
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