| partnerschaft OHNE alkohol • ...unterwegs... |
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shadow40_6 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 17.02.2008 Beiträge: 335 Alter: 45 Wohnort: Ruhrgebiet
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Verfasst am: 06.04.2008, 16:17 Titel: Re: Wie ich mich kennen lernte... |
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| Sehr spannend,sehr echt.Ich fieber der Fortsetzung entgegen.... |
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| shadow40_6 hat zum Thema: Re: Wie ich mich kennen lernte... geschrieben
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shadow40_6 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 17.02.2008 Beiträge: 335 Alter: 45 Wohnort: Ruhrgebiet
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Verfasst am: 09.04.2008, 18:49 Titel: Re: Wie ich mich kennen lernte... |
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He Leute,psst....
Kommal iss schon inne Nähe,der schreibt bestimmt heut weiter....iss ja auch schon drei Tage her...also Ruhe jetzt,sonst kann er sich nich konzentrieren.... |
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| shadow40_6 hat zum Thema: Re: Wie ich mich kennen lernte... geschrieben
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kommal sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.06.2007 Beiträge: 6319 Alter: 53 Wohnort: Niederrhein
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Verfasst am: 09.04.2008, 20:08 Titel: Re: Wie ich mich kennen lernte... |
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Ich hatte auch nur sieben Flaschen kühl gestellt, warm “schmeckte” es ja nicht. Sieben Flaschen für den vorletzten Abend… das war mein Plan.
Und doch …
DIE LETZTE FLASCHE DIE ICH TRANK WAR WARM
Ich kann mich noch recht gut erinnern, wie ich mich in diesen Tagen fühlte.
Nein, das stimmt nicht ganz. Tagsüber beschäftigte ich mich. Wie schon erwähnt mit den notwendigen Einkäufen und Vorbereitungen für das Krankenhaus- der Ausdruck “Entgiftung” war bis dahin nicht gefallen. Und ich sprach nach wie vor mit vielen Leuten. Wer mich fragte “wie geht´s?” der bekam “es” zu hören und wer nicht fragte meistens auch. Es tat mir einfach gut, darüber zu reden und ein bisschen stolz war ich auch. Meine Offenheit bewirkte (provozierte?) Zuspruch und Schulterklopfen, hin und wieder auch beschwichtigende Worte die ich nicht gelten ließ.
Abends aber, zu meiner Saufzeit, die ja noch anhielt, machte ich mir Gedanken. Nasse Gedanken. Was trinke ich, wenn ich nicht mehr trinke???
Kein Gedanke, wie ich die Zeit danach besser, ja FÜR mich nutzen kann. Das kam später. So schnell wie meine Einsicht an diesem “Briefwochenende” gekommen war, sie war doch noch ein zartes Pflänzchen, das gepflegt werden musste. Zu lang war die Zeit gewesen, in der der Alkohol meinen Tagesablauf, mein Leben bestimmte, ich das zugelassen hatte.
Ich fühlte eine gewisse Neugier auf das, was da auf mich zukam, einhergehend mit einer Portion Unruhe und Ungewissheit.
Ich war gespannt…
ANGESPANNT |
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| kommal hat zum Thema: Re: Wie ich mich kennen lernte... geschrieben
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SMILE neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 23.03.2008 Beiträge: 334 Alter: 48
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Verfasst am: 09.04.2008, 20:55 Titel: Re: Wie ich mich kennen lernte... |
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Hallo Kommal,
auch ich verfolge Deine Geschichte mit Spannung, ich würde so gern verstehen was in so einem Kopf vorgeht..... Net falsch verstehen bitte ich bewundere jeden der sich bemüht da raus zu kommen. Der wichtigste Part, die Akzeptanz ein Problem zu haben ist nämlich da bereits passiert.
leider ist mein Freund net so weit, wer weiß ob er da jemals hin kommt. Ich hätte es mir gewünscht, aber sieht immer noch mich als sein Problem... weil ich mecker nämlich wenn er so viel trinkt.Er hat bereits seit 13 Jahren keinen Führerschein, mehrere MPU Prüfungen aber er hat ganz sicher KEIN PROBLEM sagt er!
Du hast mir damals bei meinem ersten Versuch im Vorstellungsbereich als erster geantwortet, danke dafür Ich steh heut total traurig da, er will ausziehen.... weil da muss er mich net mehr haben.... und meckern wird da sicher keiner mehr. Ich häng immer noch den Gedanken nach, es könnte doch so schön sein, wenn......... BIn Traurig und meine Kids auch, obwohl die beiden sagen mir, Mami dann gibts wenigstens keinen Streit mehr Die sind schlauer wahrscheinlich.... IIch kann net loslassen, mein großes Problem!!!! |
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| SMILE hat zum Thema: Re: Wie ich mich kennen lernte... geschrieben
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Mandy2 Gast
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Verfasst am: 09.04.2008, 21:51 Titel: Re: Wie ich mich kennen lernte... |
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Hallo Kommal,
upps, hier bin durch Zufall gelandet und nu bis hier hin hab ich gelesen.
Mal sehen wie es weiter geht.
MLG Marion |
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| Mandy2 hat zum Thema: Re: Wie ich mich kennen lernte... geschrieben
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Plejaden sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 20.08.2007 Beiträge: 1174 Alter: 33
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Verfasst am: 09.04.2008, 21:58 Titel: Re: Wie ich mich kennen lernte... |
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Hallo kommal, spannend spannend . Übrigens, ein Ereignis wie dieses:
| Zitat: | | Ich hatte auch nur sieben Flaschen kühl gestellt, warm “schmeckte” es ja nicht. Sieben Flaschen für den vorletzten Abend… ... DIE LETZTE FLASCHE DIE ICH TRANK WAR WARM |
hatte mich in letzter Konsequenz dazu gebracht mit dem Trinken aufzuhören. Ich war so überzeugt, dass ich "es" unter Kontrolle kriegen würde, wenn ich mir nur genug Mühe gebe; und war so maßlos von mir enttäuscht als mir entgültig und bis ins tiefste Mark klar wurde - nichts habe ich unter Kontrolle. Und schon gar nicht mit Mühe. Ich glaube, ich bin an keiner Aufgabe in meinem ganzen Leben so katastrophal und verheerend gescheitert wie am "kontrollierten Trinken".
Gott sei Dank. |
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| Plejaden hat zum Thema: Re: Wie ich mich kennen lernte... geschrieben
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kommal sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.06.2007 Beiträge: 6319 Alter: 53 Wohnort: Niederrhein
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Verfasst am: 10.04.2008, 18:39 Titel: Re: Wie ich mich kennen lernte... |
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Ich war gespannt…
ANGESPANNT
Donnerstag.
Morgen fahre ich in´s Krankenhaus. Viel hatte ich nicht mehr zu tun, ich hatte eine Liste der Dinge gemacht, die ich im Krankenhaus brauchte bzw. mitnehmen wollte. Zehn Tage sind ja keine Ewigkeit. -
DENKSTE. Ich hatte ja jahrelang die Stadt kaum noch verlassen. Im letzten Jahr hatte ich zweimal getankt. Insgesamt keine achtzig Liter. Das Auto fast nur noch zum Einkaufen und Lagern meiner Bierkästen benutzt. Dazu kam das Bier, das ich mir vor langen Wochenenden in´s Haus bringen ließ. Ich habe übrigens immer im selben Laden eingekauft. Als Erklärung hatte ich immer parat zu sagen: “Ich kaufe für mehrere Leute ein” - gefragt oder angesprochen hat mich nie jemand. Alkoholiker sind ja gute Kunden und hin und wieder hab ich ja auch einen Kasten Wasser gekauft.
Packen also. Das war recht schnell erledigt. Noch mal in die Karte gucken, zum x-ten Mal, die Fahrtstrecke einprägen (kann ich heute kaum noch fassen) Und die letzten sieben Flaschen Bier in den Kühlschrank legen. Ich hatte mir überlegt, um 23 Uhr den letzten Schluck zu trinken, dann müsste ich morgens um neun nüchtern und ohne Fahne im Krankenhaus ankommen. Ich wollte ja einen guten Eindruck machen. War ja alles nicht so schlimm mit mir, ich hab ja nur Bier getrunken, bin nie besoffen gefahren (Restalkohol?!?!) und stets meine Arbeit und noch viel mehr getan. blabla
Ich hatte also hatte trotz meiner Einsicht doch das Bedürfnis, mich von den Nichtsesshaften abzuheben, die damals MEIN Bild eines “richtigen” Alkoholikers prägten. Internet- Infos hin oder her- So war ich nicht!
Der Tag verlief ohne Zwischenfälle und abends öffnete ich die erste Flasche Bier. Der Fernseher lief wie üblich und ich bemühte mich, langsam zu trinken. Sieben Flaschen waren´s ja noch und so fehlte zur gewohnten Dosis eine Flasche.
Irgendwann setzte sich ein Gedanke in meinem Kopf fest, den ich noch nicht zu fassen bekam. Hatte ich an alles gedacht? Die Wohnung war versorgt, eine Liste mit Sachen, die morgens noch zu erledigen waren lag bereit, alle wussten wo ich hinfuhr… irgendwas… aber was???
Die Papiere hatte ich eingesteckt, das Auto getankt - DAS AUTO!!!
Da wusste ich, was ich noch tun musste: Ich hatte immer wieder mal eine Flasche “extra” bei Werbeaktionen bekommen- natürlich “nur Bier” und wegen des leichteren Transportes der Kästen diese Extraflaschen in der Werkzeugkiste im Auto gelassen. Nach und nach hatte ich die dann auch verkonsumiert. - Sollte da noch etwas schlummern? Von meinem Telefonat mit der Klinik wusste ich, dass mein Gepäck kontrolliert werden würde. Was, wenn sich im Kofferraum noch etwas fände???
Ich zog mich an, fuhr zur Garage und tatsächlich, als ich den Kofferraumdeckel öffnete, sah ich schon die Versuchung. Eine Flasche war noch da, die achte für diesen Abend. Ich durchsuchte den Wagen noch mal, um sicherzugehen und…
…ich kippte die Flasche aus und warf sie in die Mülltonne. Sie passte nicht zu meinem Plan.
Zurück zuhause war ich stolz und ängstlich zugleich. Was, wenn sie mir doch fehlen sollte am Ende dieses Abends? Es war ja nichts mehr da.
Nun, sie fehlte nicht. Irgendwie wurde ich auch ruhiger. Der Gedanke, dass morgen, nach Jahren der Sauferei, der Lügerei und des Selbstbetrugs endlich etwas passieren würde, irgendetwas -Hilfe-, dass sich etwas ändern würde, ich nicht mehr trinken würde… ich wusste ja nicht, WAS passierte, aber es würde etwas passieren…und da waren Menschen, die mir helfen wollten. Irgendwie war ich voller Vertrauen zu diesen Menschen, die ich noch nicht kannte.
Es war Donnerstag, der 18. Mai 2006
Es war 23 Uhr
DIE LETZTE FLASCHE WAR LEER |
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| kommal hat zum Thema: Re: Wie ich mich kennen lernte... geschrieben
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Vaan sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 15.08.2007 Beiträge: 1400
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Verfasst am: 10.04.2008, 18:59 Titel: Re: Wie ich mich kennen lernte... |
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Da Du gerade eben den Donnerstag geschildert hast geht es mit Deinem Bericht wohl erst Morgen weiter ... Schade ...
Na ja ich wünsche Dir mal auch wenn es in der Vergangenheit liegt viel Erfolg an Deinem ersten trockenen Tag  |
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| Vaan hat zum Thema: Re: Wie ich mich kennen lernte... geschrieben
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