| Bin verzweifelt • Sein Glück versus mein Glück - was ist richtig? |
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susanna41 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 14.03.2008 Beiträge: 19 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 17.03.2008, 19:22 Titel: Re: Nicht-Trinken allein reicht nicht |
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Hi Sabine,
war bei mir auch so. Wenn ich betrunken war, dann hatte ich den Mut mal "Nein" zu sagen, auch wenn es gar nicht zur Situation gepasst hat, weil die Sache um die es ging, schon Wochen her war...
Manchmal hab ich mir das Telefon gegriffen um irgendwen anzurufen, dem ich schon lange mal die Meinung sagen wollte .
Ich werde heute noch rot, wenn ich daran denke.
Wie einige andere auch schon schrieben, ist es wichtig, seine eigene Grenze abzustecken und darauf zu achten, daß mir keiner mit seinen Wünschen oder Bitten zu nahe kommt. Also wirklich darauf zu achten, daß es mir gutgeht. Aber wie gesagt, bin ich noch ganz am Anfang.
Manchmal fällt es mir sogar schwer, zu fühlen, was ICH eigentlich will. Und dann passiert es hin und wieder noch mal, daß ich Dinge tue, die ich eigentlich gar nicht wollte und es erst später merke. Kann jemand, der sowas nicht kennt, nur schwer nachvollziehen.
Aber ich übe jeden Tag.  |
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| susanna41 hat zum Thema: Re: Nicht-Trinken allein reicht nicht geschrieben
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joya neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 30.01.2008 Beiträge: 60 Alter: 41 Wohnort: Wien
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Verfasst am: 18.03.2008, 09:50 Titel: Re: Nicht-Trinken allein reicht nicht |
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hallo susanna,
dein worte könnten von mir stammen! ich habe jetzt wärend des lesens ständig mit dem kopf genickt
an dem punkt stehe ich auch zurzeit und es fällt mir noch nicht wirklich leicht meine meinung kundzutun und vorallem auch damit anzuecken.
everybodys darling, jawoll das kenne ich - und wie. auch ich hätte gerne, dass mich immer jeder mag, dass ich ja nicht unangenehm bin, dass ich überall gut ankomme. dass das nicht geht ist mir wohl bewusst und doch fällt es mir noch sehr schwer unangenehm zu sein.
ich sehe es manchmal als kleine prüfung und als training, bewusst unangenehme dinge anzusprechen und das gefühl dann auszuhalten. vorallem in der arbeit. klar meinen standpunkt zu vertreten und dahinter zu stehen, auch wenn es unangenehm ist. fühlt sich zittrig an, aber es geht
und das mit den dingen zu tun, die ich eigentlich gar nicht will... ja, das kann ich auch sehr gut nachvollziehen. grenzen ziehen, abstecken und darauf aufpassen, dass sie nicht übertreten werden, vorallem nicht von einem selbst. es ist schwer anfangs, aber ich denke - nein, ich bin sicher - man kann es lernen. das ist eine sache, die man üben kann. und mit jedem mal wird es leichter.
alles liebe
joya |
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| joya hat zum Thema: Re: Nicht-Trinken allein reicht nicht geschrieben
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susanna41 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 14.03.2008 Beiträge: 19 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 18.03.2008, 10:23 Titel: Re: Nicht-Trinken allein reicht nicht |
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Guten Morgen,
ich bin so sauer!!!!
Ich hatte schon des öfteren geschrieben, daß mein Lebensgefährte meine Krankheit nicht so ernst nimmt. Daß er denkt, meine SHG würde mir das "richtige Trinken beibringen". Kommt bei mir jedenfalls so an.
Gerade steige ich auf die Waage und sage "Ey guck mal, 2 Kilo runter"" und freu mich wie Bolle. Da sagt er "Das war das viele Bier, deshalb hast Du damals zugenommen. War ja auch schlimm mit uns beiden. So jeden 2. Tag ´ne Kiste Bier. Reicht doch auch, wenn man das nur alle 2 Wochen macht." ?????????? .
Ich habe nur gesagt "Du willst es nicht begreifen, oder?" und bin raus.
Er schafft es jedesmal, daß ich mich darüber aufrege, wenn sowas blödes kommt. Verdammt, er weiß, daß ich lange vor seiner Zeit 6 Jahre trocken war, daß ich eine Therapie gemacht habe. Für ihn sind Alkoholiker die Kerle, die schon morgens mit ner Pulle am xxxxkeine Namen von Discountern benennen!Danke!Andi stehen, aber doch nicht sein Frauchen. Ich könnte kotzen.
Ich habe mir so sehr vorgenommen, nicht mehr zu diskutieren und mein Ding, sprich Gruppe und Forum, zu machen. Aber ich ärgere mich doch wieder jedes Mal. Klar, er hat seinen Lieblingssaufkumpanen verloren. Und ich bin sicher, er würde sich furchtbar gerne noch mal hier zu Hause die Kante geben "wie in alten Zeiten".
Ich habe echt das Gefühl, hier tickt ´ne Bombe.
Ich bin sicher, daß er ebenfalls abhängig ist. Schließlich hat er mit mir zusammen getrunken und ist sogar Auto gefahren, um an der Tanke Nachschub zu holen, obwohl er den Führerschein beruflich dringend braucht. Ich habe echt Angst, daß er demnächst wieder hier mit ´nem Bier auf der Couch sitzt und Fußball guckt. Daß ich dann gehen muß.
Denn das werde ich mir nicht antun.
Zur Zeit trinkt er aus Solidarität nichts in meiner Gegenwart, aber ich kann nicht glauben, daß er das lange durchhält. Verdammt, er setzt unsere Beziehung auf´s Spiel. Er weiß, daß ich mich trennen werde, wenn er wieder anfängt. |
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| susanna41 hat zum Thema: Re: Nicht-Trinken allein reicht nicht geschrieben
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