| Ich mache mir so Sorgen um meine Mutter!! • ich habe losgelassen |
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Sunny89 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 14.03.2008 Beiträge: 10 Alter: 22
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Verfasst am: 14.03.2008, 14:06 Titel: Ausziehen - Der letzte Ausweg? |
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Hallo alle zusammen,
ich bin zwar noch recht neu hier, habe mich aber schon durch die ein oder anderen Beiträge gelesen und bin der Meinung das es endlich mal Zeit wird Rat einzuholen und das Problem anzupacken.
Ich weiß ihr seit lange Beiträge gewohnt, von daher kann ich mir ja unbesorgt den Frust von der Seele schreiben. Ich denke ich fange am besten ganz vorne an.....
Meine Mutter hat schon in meiner frühen Kindheit (seit dem ich 6 bin) mit dem Trinken angefangen. Das ganze fing natürlich erst langsam an und steigerte sich imens. Ich sollte damals im Kindergarten Gegenstände nennen, die mir auf einer Karte gezeigt worden sind, meine Betreuerin zeigte mir ein Glas Milch und ich wusste nicht was es ist, daraufhin fragte meine Lehrerin was denn meine Mutter gerne trinkt, da sagte ich schon als Kind....Bier!!!
Traurig aber wahr. Naja wie erwähnt hat sich das ganze zugespitzt, es ging soweit das ich mit 9 Jahren vom Jugendamt abgeholt wurde. Folglich musste ich die wichtigste Zeit eines Kindes im Kinderheim verbringen. Im Kinderheim verbrach ich ganze 6 Jahre meines Lebens und wurde immer wieder durch meine Mutter enttäuscht. Sie kam gelegentlich sogar betrunken ins Heim und hat mich damit schon als Kind nervlich zu Grunde getrieben. Nach den 6 Jahren haben wir es endlich geschafft, ich stand mit 16 vor der Wahl, möchte ich zurück nach Hause oder im Heim bleiben. Natürlich habe ich nach 6 Jahren das bedürfniss gehabt wieder nach Hause zu gehen und war selbst der Überzeugung das mit meiner Mutter wieder alles in Ordnung ist. Weit gefehlt....das merkte ich aber leider zu spät. So kam es das ich nun wieder zu Hause lebe meine Schule dennoch recht erfolgreich beenden konnte, weil der erneute Rückfall in den Suff erst nach einem halben Jahr wieder ausbrach. Ich beendete die Schule und saß daheim ohne Lehre.....
Meine Mutter fing wieder an zu trinken, besäufte sich, lud ihre Freunde und Familie ein (allesamt Alkoholiker) und kümmerte sich einen Dreck um mich. Ich besuchte eine Fortbildung in meinem Wunschberuf aber auch das interessierte meine Mutter Null, sie trank immer wieder mit ihren Leuten, mal war es nur eine Woche, mal einen Monat....
Sie haben Nachts gefeiert ohen Rücksicht, ich habe tagelang kaum geschlafen, weil es einfach nicht möglich war, zudem ist der Bruder meiner Mutter auch noch Hochalkoholiker, so dass er mitten in der Nacht aufsteht und Aliens auf der Lampe rumtanzen sieht. Meine Mutter rufte den Krankenwagen, der Bruder wurde abgeholt und eingeliefert. Mittlerweile schon reine Gewohnheit, die Psychiatrie ist schon seit zweites zu Hause. Nach dem ich nervlich am Ende war und mir Rat bei einer mir nahestehenden Person suchte, waren wir der Meinung das wir klarstellen müssen, was sie darf und was nicht und wenn sie diese Linien überschreiten, es konsequenzen nach sich zieht.
Naja nun sitze ich hier in meinem Zimmer und schreibe diesen endlos langen text, neben mir wie leider schon gewohnt meine Mutter und ihre Leute. Meine Mutter muss anfang April in die Klinik, da sie dort operiert wird und ihre Titanplatten- /schrauben raus bekommt. Ursache war, das sie Betrunken auf die Straße rannte und angefahren wurde, das war an meinem 14. Geburtstag. Folglich darf sie 3 Wochen vorher nicht trinken, das tut sie aber leider dennoch und lässt sich davon auch nicht abbringen. Naja für dieses Jahr habe ich immerhin eine Ausbildung gefunden, sehe aber ein, das ich keinerlei Unterstützung von meiner Mutter erwarten kann, im Gegenteil, sie würde nur zusehen wie ich an der nervlichen Belastung zu Grunde gehe.
Ich brauche dringen euren Rat, was soll ich tun? Soll ich wirklich soweit gehen, meine Mutter hintermir lassen und ausziehen? Ich hänge sehr an meiner Mutter, ich denke verständlich, aber ich sollte vielleicht auch ein wenig an mich denken. Jetzt schonmal danke für eure Antworten und entschuldigt das der Text doch arg lang wurde, aber das von der Seele schreiben, hat mir schonmal ein wenig geholfen.
LG Sunny89 |
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| Sunny89 hat zum Thema: Ausziehen - Der letzte Ausweg? geschrieben
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Insulaner neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 22.02.2008 Beiträge: 226 Alter: 42 Wohnort: Falkensee
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Verfasst am: 14.03.2008, 16:01 Titel: Re: Ausziehen - Der letzte Ausweg? |
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Hey Sunny,
Erstmal willkommen hier im Forum, schön, dass Du hergefunden hast.
Erste Frage der Vollständigkeit halber:
Wie sieht's mit Deinem Vater aus? Kennst Du ihn, lebt er noch, weisst Du, wo Du ihn finden kannst?
Deine frage kannst Du Dir denk ich fast selbst beantworten. Deine Mutter hat nicht aufgehört zu saufen, als das Jugendamt kam, sie hat nicht aufgehört, als Du wiederkamst. Glaubst Du, sie würde aufhören, wenn Du jetzt wieder ausziehst?? Das wird sie sicher nicht tun, ganz im Gegenteil, wahrscheinlich ist sie sogar noch froh, dass Du endlich aus dem Weg bist und sie in Ruhe mit ihren Leuten weitersaufen kann.
Eigentlich würd ich sagen, pack Deine sieben Sachen und zieh besser heut als morgen aus. Kannst Du nicht irgendwie bei Freunden für ein paar Tage unterschlüpfen??
Hast Du denn Deiner Mutter in einem nüchternen Moment schonmal gesagt, dass es Dir schlecht geht und das Du ihre Sauferei nicht mehr ertragen kannst?? Und wie hat sie reagiert (kann's mir denken)?
Wenn Du's Ihr schon gesagt hast dann verfahre wie oben, Sachen packen und ab die Post..!!
Wenn Dir das zu endgültig und zu spontan ist und Du leidenstechnisch noch für ein paar Wochen Reserve hast, dann könntest Du die bevorstehende OP (und die damit möglicherweise einhergehende Nüchternheit) nutzen um ihr ein Ultimatum zu stellen. Sei Dir aber bewusst, dass Du's dann auch durchziehen musst, also drohe nichts an, was Du nicht bereit bist, auch umzusetzen. Diese Variante hätte auch den Charme, dass Du noch ein wenig zeit hast, um Dich auf die Konsequenzen entsprechend vorzubereiten. Du müsstest dann nicht nachts bei Regen mit dem Schlafsack unterm Arm Deine Kumpels abklappern (übertrieben gesagt), sondern könntest Dir schonmal eine Unterkunft suchen etc.
Ich wünsch Dir auf jeden Fall ganz viel Kraft dafür, die wirst Du brauchen. Und schreib hier ruhig alles, was Dir auf dem Herzen liegt.
Und kümmer Dich in erster Linie um Dich, Deine Mutter kann sich leider nur selbst helfen.
Alles Gute und bis bald
Der Insulaner |
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Sunny89 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 14.03.2008 Beiträge: 10 Alter: 22
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Verfasst am: 14.03.2008, 16:12 Titel: Re: Ausziehen - Der letzte Ausweg? |
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Mein Vater hat mich schon früher als kleines Kind verlassen. Während meiner Zeit im Kinderheim habe ich zu ihm Kontakt aufgebaut und auch ein Wochenende dort übernachtet, aber der interessiert sich nur für seinen PC, selbst wenn ich da bin, sitzt er nur vor der Flimmerkiste.
Mit meiner Mutter habe ich schon des öfteren versucht zu reden, aber entweder zieht sie es ins lächerliche oder verspricht mir Dinge, die sie eh nicht halten kann.
Mal möchte sie Hilfe annehmen und manchmal nicht, je nachdem in welchem Zustand ich auf sie treffe. Ich hoffe das das mit der OP alles so abläuft wie geplant. Dein Vorschlag finde ich klasse und werde es versuchen auch so anzugehen, frage ist nur, wie lange wird sie brauchen um wieder trocken zu werden?
Mir rennt die Zeit davon und im Moment ist der Aufenthalt in "meinen" eigenen 4 alles andere als Angenehm. Ich kann weder Hobbies nachgehen, noch mich mit Freunden treffen, das kann so nicht weitergehen.
Danke für deinen Vorschlag, so ähnlich hatte ich es eh vor, ich hoffe ich werde das ganze auch so umsetzen können, denn wie gesagt die Zeit drängt und das finanzielle macht auch riesige Probleme.
LG Sunny89 |
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| Sunny89 hat zum Thema: Re: Ausziehen - Der letzte Ausweg? geschrieben
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Insulaner neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 22.02.2008 Beiträge: 226 Alter: 42 Wohnort: Falkensee
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Verfasst am: 14.03.2008, 17:31 Titel: Re: Ausziehen - Der letzte Ausweg? |
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Hey Sunny,
Hast Du aktuell noch Kontakt zu Deinem Vater, oder anders gefragt, könntest Du zur aller grössten Not übergangsweise zu ihm gehen? Ich finde, dass es einen Versuch wert ist, und mehr als Nö sagen kann er ja nicht.
| Zitat: | | .., frage ist nur, wie lange wird sie brauchen um wieder trocken zu werden? |
Was meinst mit der Frage?
Ich sag mal so, wenn sie mit'ner Fahne zur OP erscheint schicken sie sie wieder nach Hause. War das das was Du meintest?? Ansonsten braucht es einige Tage, bis der Körper den Alkohol vollständig abgebaut hat (Faustformel ohne Gewähr ca 0,15 promille/Stunde). Es kommen aber noch die Entzugserscheinungen, die sie sicher haben wird, wenn ich Deine Schilderungen so lese. Das dauert länger und sollte unbedingt unter ärztl Aufsicht passieren ("kalter" Entzug kann tödlich enden..) Trocken ist sie dann aber nicht, das wäre sie evtl. nach einer Entgiftung/Entziehungskur.
Kann also durchaus sein, dass es aus o.g. Gründen entweder nix wird mit der OP oder es wegen der Wechselwirkungen und den Entzugsymptomen zu Komplikationen kommt. Aber mach das nicht zu Deiner Baustelle, sie ist erwachsen, Du bist nicht ihr Kindermädchen. Und wenn Du ihr von diesen Komplikationmöglichkeiten erzählst, dann kann es sein, dass sie die OP sausen lässt. Damit wär ja auch keinem geholfen.
Was das finanzielle angeht: Wirst Du noch beim Jugendamt geführt? Dann würd ich da mal vorsprechen. Wenn die nicht zuständig sind, dann werden sie Dich zum Sozialamt schicken. Und geh zu einer Suchtberatung (gibt's das bei Euch??), z.B. von der Diakonie oder der Caritas. Die können Dir ggf auch kurzfristig ein vorübergehendes "zuhause" organisieren, wenn's ganz schlimm sein sollte, und so klingst Du im Moment.
Ja, ich weiss, Du selbst bist ja gar nicht abhängig, aber die helfen auch Angehörigen, den sogenannten "Co-Abhängigen".
Wichtig ist, Dir geht's schlecht, und daran musst DU was ändern. Im Zweifel wirst Du den Weg dann ohne Deine Mutter gehen müssen. Wenn Deine Mutter sich selbst zu Grunde richtet ist es immernoch besser, sie macht's allein, als wenn sie Dich auch noch mit runter zieht. Sie ist offensichtlich noch nicht weit genug unten. Manche Alkis sehen ihr Problem halt nie.
Aber ich glaube und hoffe, dass Du Kraft genug hast und aufbringst, um DICH aus dem Sog zu befreien.
Wenn's hilft, dann schreib doch mal, was Du als nächste Schritte planst und wie es mit der Umsetzung klappt, OK??
Alles Gute und bis bald
Der Insulaner |
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| Insulaner hat zum Thema: Re: Ausziehen - Der letzte Ausweg? geschrieben
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Sunny89 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 14.03.2008 Beiträge: 10 Alter: 22
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Verfasst am: 14.03.2008, 17:59 Titel: Re: Ausziehen - Der letzte Ausweg? |
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Erstmal muss ich nun abwarten bis meine Mutter wieder nüchtern ist bzw. zumindest Ansatzweise um überhaupt irgendwelchen Einfluss zu haben.
Dann werde ich ein "letztes" Gespräch suchen, indem ich ihr nochmals klar mache, das ich das Ganze nicht mehr mitmache und notfalls meinen eigenen Weg beschreiten werde. Dann werde ich ihr versichern, das ich ihr dennoch zur Seite stehen, z.B. wenn sie in der Klinik liegt.
Je nachdem wie das Gespräch verläuft, werde ich entweder sofort ausziehen....beispielsweise zu meinem Vater, was ich aber als höchst unwahrscheinlich halte, denn er wohnt erstens sehr weit weg und zweites besteht halt kein Draht zu ihm - oder aber ich werde nach ihrem Aufenthalt in der Klinik ganz in Ruhe ausziehen, Unterstützung bekomme ich ja von der Arbeitsagentur, die Frau die dort für mich zuständig ist, ist sehr nett und hilfsbereit, hat mir dort auch schon Hilfe angeboten die ich aber zu dem Zeitpunkt abgelehnt hatte, da ich der Meinung war, das ich mit der damaligen Situation selber klar komme.
Wenn ich dann ausgezogen bin, wo letztlich kein Weg dran vorbeiführt, werde ich dennoch versuchen den Kontakt zu halten, oder sollte ich das weitestgehend vermeiden?
Beim Auszug werden viele Komplikationen auftreten, denn wir haben zu Hause auch noch einen Hund, der aber eigentlich mir gehört, naja ich fühle mich ziemlich schlecht bei dem Gedanken ihr letztlich alles wegzunehmen und zu verschwinden.
Ob und wie die Umsetzung letztlich von Statten geht, kann ich mir noch nicht ausmalen, weil ich nicht weiß wie Kooperativ meine Mutter sein wird und wie sehr ich nachgeben werde. Ich weiß das sollte ich nicht, aber es ist echt hart, direkt alles knallhart durch zuziehen.
Jetzt ist halt das Problem, das ich keinen Freund hätte bei dem ich für einen geraumen Zeitraum wohnen könnte, da sie größtenteils noch selbst bei Mutter wohnen und ich mich lange nicht gemeldet habe, ich habe mich auf Grund der Situation zu Hause sehr zurück gezogen.
Ich wüsste echt nicht wohin, das heißt ich sollte wohl möglichst schnell alles in die Wege leiten um hier heraus zu kommen, nur ohne Erfahrung und Ansprechpartner weiß ich nicht so recht wo ich anfangen soll!
LG Sunny89 |
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| Sunny89 hat zum Thema: Re: Ausziehen - Der letzte Ausweg? geschrieben
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Sunny89 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 14.03.2008 Beiträge: 10 Alter: 22
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Verfasst am: 15.03.2008, 19:11 Titel: Re: Ausziehen - Der letzte Ausweg? |
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So ich habe jetzt nochmal mit ihr geredet bzw. es versucht. Ich könnte echt heulen, sie hat mich ausgelacht!!!
Ja sie ist derzeit nüchtern, zumindest war sie das, hat mich angelogen wo es nur ging und ständig über all das, was ich mir in Zukunft vorstelle gelacht. Sie wollte mir erzählen das ich erst mit 25 Jahren ausziehen kann und ihr also nicht mit leeren Drohungen kommen soll.
Naja nu sitzt sie wieder mit ihren Leuten im Zimmer nebenan und gibt sich die Kante....ich kann echt nicht mehr! |
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| Sunny89 hat zum Thema: Re: Ausziehen - Der letzte Ausweg? geschrieben
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speedy53 Gast
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Verfasst am: 15.03.2008, 19:39 Titel: Re: Ausziehen - Der letzte Ausweg? |
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Hallo sunny,
Deine Geschichte macht mich sehr traurig, eigentlich richtig wütend!!!
Du musst versuchen, aus dieser Atmosphäre rauszukommen und zwar so schnell, wie möglich!!!
Deiner Mutter kannst Du nicht helfen und Du bist auch nicht für ihr Leben verantwortlich!
Sie ist erwachsen und somit für ihr Leben selbst verantwortlich!!!
Ich weiss nicht, wie alt Du bist - aber gehe entweder zum Jugendamt oder zum sozialen Dienst in Eurer Stadt.
Sie können Dir helfen, Dich auf eigene Beine zu stellen und sie werden Dich auch beraten, wie es finanziell für Dich weitergehen kann!!!
Du steckst jetzt schon in einer Co-Abhängigkeit und je länger sie dauert, je schwerer ist es, Dich daraus wieder zu befreien!!!
Denke an Dich sunny, nicht an sie!!!
Und glaube ja nicht, Du seiest an irgend etwas Schuld!
Deine Mutter will trinken und sie wird immer Gründe finden, es zu tun.
Egal, ob Du da bist oder nicht!
Ich schicke Dir mal ein großes Kraftpaket und drücke Dich mal (wenn ich darf)!!!
Lieben Gruß
Speedy |
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| speedy53 hat zum Thema: Re: Ausziehen - Der letzte Ausweg? geschrieben
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summerdream Moderatorin

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 05.02.2007 Beiträge: 6712
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Verfasst am: 15.03.2008, 20:10 Titel: Re: Ausziehen - Der letzte Ausweg? |
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hi sunny
na klasse, ausgelacht hat sie dich! boah, das tut weh, zeigt es in meinen augen wie wenig sie dich ernst nimmt
gerne würde ich dich in den arm nehmen, geht aber leider net, also mach ichs mal virtuell. und wenn du bedarf am heulen hast, dann tu das, mir gehts danach oft besser, es befreit irgendwie.
deiner mutter kannst du net helfen, das kann nur sie selbst und so wie du alles bisher geschildert hast, scheint sie von einsicht meilenweit weg zu sein.
such dir hilfe und zieh aus, das ist echt das beste wo du tun kannst. ich selber wohn seit ich 16 bin nimmi daham und glaub mir, ich bin verdammt froh drum. und wenn ich bei dir so lese, kann ich nur sagen das meine mutter zu der zeit damals net so schlimm getrunken hat. bitte die frau vom arbeitsamt um hilfe, sie hat sie dir ja scho angeboten und erkundige dich bei ihr nach weiteren hilfsmöglichkeiten. evtl könntest noch das jugendamt und die stadt oder gemeinde abklappern, mehr als nein sagen und evtl dir ne zuständige stelle nennen kann ja net passieren - hast also nix zu verlieren.
hast du gerade absolut keinen freund zu dem du heut nacht gehn könntest? net auf dauer - nur halt mal zum reden und so. falls das net geht einfach ohne ziel mal ausn haus gehn, spaziergang oder so, also halt mal für paar stunden. mir hilft das immer wenn ich mal ne weile raus an die frische luft geh, weiß ja net wie's bei dir so is.
liebe grüße |
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| summerdream hat zum Thema: Re: Ausziehen - Der letzte Ausweg? geschrieben
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