| Wie geht Ihr mit Euren Co-Rückfällen um? (vorsicht LANG) • Alkohosucht im Endstadium??? |
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tochter1979 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.03.2008 Beiträge: 16 Alter: 32
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Verfasst am: 14.03.2008, 14:04 Titel: weiß nicht, ob es gut ist, was ich mache |
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bin total durcheinander.... Vorsicht Lang...
mein vater ist alkoliker. er versucht schon jahre trocken zu werden...
bin 28 jahre alt und versuche nun raus zu finden, wie ich am besten mit der situation umgehe...
mein vater trinkt schon, seit ich denken kann… ABER ich habe erst mit 12 jahren erfahren, was los ist. Damals war mein vater zu ersten entziehung und meine mutter erzählte mir auf dem rückweg vom besuch in der klinik: papa ist krank, er trinkt und hat ein problem mit alkohol und wenn er es nicht schafft, davon weg zu kommen, kann es sein, dass ich mich scheiden lasse…
für mich ist damals eine welt zusammen gebrochen, meine bis dahin heile familie drohte auseinander zu brechen und ich verstand nicht, WARUM?
Bis dahin hatte ich immer das gefühl, wir sind eine „normale“ familie. Wenn ich aber im nachhinnein zurückdenke, gab es schon viele problem bei uns, ich habe sie nur nie mit dem thema in verbindung gebracht. Zum beispiel hatte meine mutter damals manchmal abends termine und vor diesen abenden hatte ich immer angst, weil sie sehr problematisch verliefen.
Ich habe noch eine 5 jahre jüngere schwester, und mein vater war an diesen abenden immer hoffnungslos mit uns überfordert und ganz anders als sonst. Das war für mich als kind unverständlich und beängstigend. Ich (oder besser wir) habe diese abend meist weinend im bett verbracht.
Ich muss dazu sagen, mein vater war (und ist) nie der „typische alki“! er hat uns NIE geschlagen und ist nie durch die wohnung getaumelt (zumindest haben wir das als kinder nie mitbekommen. Er war eigentlich immer der schwache in unserer familie aber für mich war das normal, da ich es ja nicht anders kannte.
Für mich bestand das problem eigentlich eher darin, dass es meiner mutter zeitweise sehr schlecht ging. Wie gesagt, hat sie das erste mal mit mir darüber mit mir geredet, als ich 12 war. Sie hat es echt schonend versucht, mir beizubringen, hat auch nicht schlecht über meinen vater geredet und mich nicht als „Mülleimer“ benutz, wie es ja hier so einigen anderen ging.
Trotzdem aht mich das ganze natürlich belastet, obwohl (oder grade weil) dieses thema bei uns im umfeld nie angesprochen wurde.
Der engst umkreis wusste bescheid, aber alle taten immer so, wird schon, und sooo schlimm ist es ja nicht… dieses bild wurde mir auch immer vermittelt… dies passte aber nicht mit meinen gefühlen zusammen, irgendwas stimmt bei uns nicht und mutti geht es immer schlechter…
Unter diesem mantel habe ich meine gesamte kindheit verbracht.
Ich habe grundsätzlich ein sehr gutes verhältniss zu meinen eltern! Worüber ich auch sehr froh bin. Habe mehrer phasen durchlebt, erst habe ich meine vater gehasst, für das was er tut, dann habe ich meine mutter gehasst, dass sie sich das antuen (lässt) dann tat mir mal wieder mein vater leid, als sich meine mutter trennen wollte, dann hab ich sie wieder gehasst, als sie doch wieder beschlossen hat, sie will es doch noch mal versuchen…..
Aber ich denke diese gefühle haben ja viele von euch durch ich habe diese gefühle auch nie meinen eltern mitgeteilt, ich war immer der meinung, dass müssen die beiden klären, wäre aber über irgendeine entscheidun (wie auch immer) froh gewesen.
Mein vater hat mittlerweile 3 kuren hinter sich, alle hat er erfolgreich gemeistert, aber es hat nie lange angehalten und ich wartete immer daruf, dass meine mutter sich mal wieder ihr herz bi mir ausschüttete (obwohl ihr das nicht leicht gefallen ist, und sie mich als tochter eigentlich nicht belasten wollte, aber da wusste ich, dass es schon wieder schlimm sein muss, dass sie überhaupt mit mir redet) in dieser hinsicht ziehe ich auch echt den hut vor meiner mutter, sie hat immer versucth uns da raus zu halten und das selbst für sich zukläre, aber manchmal musste sie halt doch reden, weil ich ja auch gemerkt habe, dass etwas nicht simmt.
Ich hatte mich nun eigentlich damit abgefunden, dass mein vater trinkt und habe versucht, dass ganz sachlich zu sehen und solange er mir nichts tut, ist für mich die welt in ordnung…
Mittlerweile habe ich aber eine eigene familie und mit meinem sohn gr0sse problem (verhaltensauffällig/ADS) als ich neulich bei einer erziehungberatungsstelle war und mein emotionales problem mit meinem sohn schilderte, hat mich der therapeut gefragt, wie es denn mit meiner emotionalität aussieht und ob ich denn probleme in meiner familie hättt….
Da war ich erst mal baff…ich sagt zu ihm, dass ich mich damit nie wirklich befasst habe, weil ich immer für meine familie stark sein musste
Erst für meine mutter, dann für meinen vater, zwischenzeitlich war mien schwester in geschlossener psychatrischer behandlung, was mir auch sehr weh tat, womit ich mich aber auch nur schwer auseinander setzen konnte und dann die probleme mit meinem kind
Und irgendwie hab ich immer allen geholfen, und hab mir eingebildet, mir geht es ja relativ gut…
HEUTE war mein papa bei mir und wir hatten ein gespräch (papa, meine schwester und ich) was von ihm einberufen wurde (eine WUNDER)
Er hat uns gesagt, dass er sich nun damit abefunden hat, dass er alkoholiker ist und es nicht schafft dvon weg zu kommen und er möchte damit offen umgehen und nicht mehr alle anlügen…
Für mich war das eine riesen erleichterung, weil er sonst immer so tat, „ach so schlimm ist es doch nicht“ „ich kann jederzeit aufhören“ „ich tu doch keinem was“… und all solche aussagen, wenn er überhaupt mal drüber gesprochen hat.
Für mich persönlich, ist das keine verschlimmerung, weil mir schon seit jahren bewusst ist, dass es mein vater nie schafft, trocken zu werde, dafür ist er einfach zu schwach und das leben lief auch so gut für ihn (wie gesagt, er ist nie völlig abgestürzt, ausser ein mal musste ich den krankenwagen rufen, weil meine mutter mich anrief und völlig verzweifelt war, er lag fast regungslos Nachmittag im bett …alkoholvergiftung…) aber ich möchte nicht wissen, wie oft meine mutter ihn schon so erlebt hat .-( ansonsten hat er das normale leben völlig gemeistert u.a. war er auch immer zuverlässig auf arbeit.
Für mich ist meine mutter im moment das problem. Sie kann sich damit immernochnicht abfinden und hofft noch, dass er es irgendwann schafft, an diesem strohhalm hält sie noch immer fest, was ich mittlerweile nicht mehr verstehe. Sie hat sich auch schon beraten lassen und ich habe ihr heute (nach dem gespräch mit meinem vater) geraten, sich einer selbsthilfegruppe anzuschließen, um damit umzugehen.
Um so länger ich darüber nachdenke, bin ich mir aber nicht merh sicher ob, das gut ist…
Soll ich nun meine mutter unterstützen, damit umzugehen (weil trenne will sie sich nicht) oder ist das auf dauer falsch????
Sorry für die rechtschreibfehler, aber ich musste jetzt einfahc mal alles los werden.
Ich hoffe, das ganze klingt nicht zu banal für euch, weil ich ja gelesen habe, dass andere echt viel größere probleme haben..
Wäre trotzdem über gedankenanregungen erfreut |
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| tochter1979 hat zum Thema: weiß nicht, ob es gut ist, was ich mache geschrieben
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tochter1979 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.03.2008 Beiträge: 16 Alter: 32
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Verfasst am: 14.03.2008, 22:52 Titel: Re: weiß nicht, ob es gut ist, was ich mache |
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habe heute sehr viel hier gelesen und finde mich in vielem wieder.
aber um so mehr ich hier lese um so trauriger und verwirrter werde ich.
war wie gesagst, über die aussage meines vaters, dass er sich jetzt damit abgefunden hat, dass er trinkt echt erleichtert. kann dieses gefühl auch schlecht beschrieben, es war ewie eine erlösung für mich. und im ersten moment ging es mir GUT dabei.
nach meinem lesen hier im forum ist das ja aber total falsch das bringt mich total durcheinander, hab heute auch seit jahren mal wieder stundenlang geheult
wie gesagt, habe ich ein recht gutes verhältniss zu meinen eltern, aber das ganze belastet mich glaub ich daoch mehr, als ich mir eingestehen will. grad auch deswegen, weil viele dinge bei mir auch schiwef laufen, die ich nie damit in zusammenhang gebracht hätte, wenn ich hier nicht davon gelesen hätte (fehler bei der erziehung der eigenen kinde, perfektionismuss, das ich mich schlecht über etwas freuen kann, dass ich teilwese sehr hohe erwartungen anandere stelle, und vieles anderes...)
ABER ich kann das ganze ja auch nicht ändern, wenn ich jetzt meine vater fallen lasse. ich hab irgendwie die hoffnung, dass wir gut so miteinander weiter leben können, wie wir es im moment tun und das gerade durch sein "geständniss"
hab nur ein total ungutes gefühl bei meiner mutter, da es ihr echt nicht gut geht damit! dann frag ich mich aber andererseits, warum sie sich nun nicht damit abfindet, jahrelang hat sie doch damit gelebt..., das sagt mir mein gefühl, aber mein verstand sagt mir wiederum, dass es eigentlich falsch ist. nur im moment würde dieser weg am wenigssten schmerzhaft und zerrüttend sein für unsere gesamt familie, weil soo schlecht geht es uns ja eigentlich damit nicht (wie gesagt hat er uns nie geschlagen, auch meine mutter nicht, er wird auch nicht agressiv, er ist nur gereitzter und empfindlicher (schnell beleidigt und persönlich angriffen) als sonst
ich weiß, dass hört sich jetzt vielleicht total unverständlich an, aber ich kann es irgendwie nicht besser ausdrücken und diese ganzen gedanken beschäftigen mich zur zeit ganz doll.
langsam denke ich auch, ich sollte das lieber wieder lassen und veruschen, mein eigenes leben im griff zu haben, weil es tut nur weh und bringt mich kein stück weiter  |
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| tochter1979 hat zum Thema: Re: weiß nicht, ob es gut ist, was ich mache geschrieben
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anna08 neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 11.09.2007 Beiträge: 181
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Verfasst am: 14.03.2008, 23:19 Titel: Re: weiß nicht, ob es gut ist, was ich mache |
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Liebe Tochter,
nichts hört sich unverständlich an, das mal zuerst
Du scheinst dich momentan einfach nur ( mal wieder ?! ) sehr mit der Sucht deines Vaters zu beschäftigen. Das bringt immer wieder verwirrung, hoffnung, ängste, unsicherheit, traurigkeit, manchmal auch erleichterung, warum auch immer... Schreib einfach wie, wann und was du willst, es hilft ein bißchen die gedanken zu sortieren und klarheit zu bekommen.
Mir geht/ ging es ähnlich wie dir- ich habe auch immer gedacht anderen geht es doch viel schlechter, stell dich nicht so an. Aber dir geht es eben auch schlecht und jeder empfindet anders- das kind eines alkoholikers zu sein ist immer schwer, egal ob die eltern "zivilisiert" trinken oder "in der gosse liegen" !
Eines hast schon richtig erkannt, nimm dein leben wieder in die hand, dein sohn braucht dich! Du kannst niemandem helfen der keine Hilfe will! Ich weiß, dass ist einfacher gesagt als getan, an dem punkt knacke ich auch nach wie vor, weil es für immer noch alles unverständlich ist und wohl auch bleiben wird.
Paß auf dich auf, und schreib dir alles von der seele, wenn du magst,
liebe grüße anna |
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| anna08 hat zum Thema: Re: weiß nicht, ob es gut ist, was ich mache geschrieben
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tochter1979 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.03.2008 Beiträge: 16 Alter: 32
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Verfasst am: 14.03.2008, 23:36 Titel: Re: weiß nicht, ob es gut ist, was ich mache |
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Danke anna.
schön zu hören, dass es doch nicth so unverständlich ist. aber momentan versteh ich mich selbst manchmal nicht
versuche gradn für mich zu sortieren, ob es besser für mich ist, mich mal intensiever mit der sache zu befassen, oder ob ich wieder dicht mache, für alle anderen da bin und für mich beschließe, dass ich damit leben kann... |
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| tochter1979 hat zum Thema: Re: weiß nicht, ob es gut ist, was ich mache geschrieben
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tini8 aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 28.12.2007 Beiträge: 627 Alter: 42 Wohnort: Bayern
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Verfasst am: 15.03.2008, 20:31 Titel: Re: weiß nicht, ob es gut ist, was ich mache |
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Hallo Tochter! Ja, das kommt mir doch irgendwie bekannt vor.... Ich ahtte mit meinem ersten Kind auch ganz große Probleme - und hätte auch nicht gedacht, dass das mit meiner Mutter zusammenhängt. Mein Sohn war zwar nicht hyperaktiv, aber hatte so große Schlafstörungen (Kopfschlagen bis zu drei Stunden am Stück in der Nacht), dass wir am schluss nur noch psychische Wracks waren.
Seitdem ich mich von meiner Mutter ditanziere, ist ds Verhältnis zu meinen Kindern anders. Inniger. Liebevoller. Mein Sohn ist selbstbewusst, schläft (das allerdings schon länger) wie ein Stein, udn ich kann mich auch voll als Mutter sehen. Davor war ich immer noch die Tochter. Dein Nickname kommt ja auch nicht von ungefähr, gell?
Ich kann dir auch sagen, warum sich alels verändert hat: Ich habe für mich endgültig beschlossen, dass meine Kinder wichtiger sind als meine Eltern, speziell meine Mutter. Ich tue jetzt überhaupt nur noch, was ICH für meine Kinder für das Beste halte. Meine Eltern haben mir immer wahnsinnig in die Erziehung meiner Kinder reingeredet: Wir hatten nämlich auch so ein gutes Verhältnis, ich sah das als Vertrauensbeweis
und dafür, wie toll meine Familie dann doch ist. Und jetzt weiß ich, dass sie mir damit nur mein ganezs Selbstbewusstsein genommen haben. In der Kindereziehung war ich total unsicher, habe sie immer um rat gefragt. Tja, das Ergebnis war dann halt auch entsprechend....
Ich habe beruflich ab und zu mit ADS zu tun: Klar, es gibt verschiedene Richtungen und Meinungen, aber immer wieder heißt es: ADS ist in 70% der Fälle eine Reaktion auf die Eltern, auf unbewältigte Konflikte und verdrängte Ängste. Und die Kinder setezn das dann quasi in Bewegung um.
Überleg mal, WAS Du für dich und für deine Familie (nicht für deinen Vater un deine Mutter) willst - und dann fang Schritt für Schritt an, das umzusetzen! Ich wünsch dir dafür ganz viel Kraft. Es ist ein weiter Weg - aber er lohnt sich!!!!! LG tini |
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| tini8 hat zum Thema: Re: weiß nicht, ob es gut ist, was ich mache geschrieben
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tochter1979 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.03.2008 Beiträge: 16 Alter: 32
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Verfasst am: 16.03.2008, 23:14 Titel: Re: weiß nicht, ob es gut ist, was ich mache |
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Hi Tini,
danke für deine antwort
es ist immer erleichternd, dass es anderen ähnlich geht das mit deinme sohn ist schon ziemlich schlimm, schön, dass es sich jetzt verbessert hat! freut mich für dich
| Zitat: | | ADS ist in 70% der Fälle eine Reaktion auf die Eltern, auf unbewältigte Konflikte und verdrängte Ängste. Und die Kinder setezn das dann quasi in Bewegung um. |
Genau das beschäftigt mich zu rzeit...
es ist eigentlich nicht wirklich so, dass ich zur zeit mit meinen eltern ein problem hab, sondern mit mir selbst...
wie schon erwähnz ist meine mutter eine ziemlich starke frau und kann damit (mal mehr, mal weniger) gut umgehen. in letzter zeit habe ich aber immer mehr das gefühl, dass sie sich da selbst was vor macht. und das tut mir weh zu sehn, da es ihr im moment auch körperlich immer schlechter gehr und mir echt langsam die zweifel kommen, ob das nicht auch alles einen zusammenhang mit meinem vater hat.
mein vater tut mir im moment nur leid, hab ihn ziemlich soll lieb, aber ich verachte ihn für seine schwäche! habe aber aufhehört zu glauben, dass er sich jemals ändert.
nun wieder zu mir, bis vor kurzem hatte ich immer das gefühl, dass ich in unserer familie die einzige bin, die ihr leben super im griff hat (auch wenn es manchmal nur nach aussen so aussah) aber ich kam klar.
zur zeit aber fange ich an immer mehr zu spüren, dass viele dinge nicht so sind, wie ich sie immer nach aussen verkörpere.
weiß aber nicht, ob es sinnvoll ist, dass nun mit dem alk-problem von meinem vater in verbindung zu bringen, weil ändern kann ich das eh nicht mehr
hätte ich eigentlich nie getan, wenn ich hier im forum nicht so vile ähnliche empfindungen und ängste gelesen hätte, wie ich sie manchmal hab. ich selbst hätte diese (und kann es auch noch schlecht) gar nicht so gut definieren können.
und daher bin ich halt so im zwiespaft darüber, ob ich weiter darin boren soll oder ao das nicht ausweglos ist, und ich besser lebe, wenn ich mich wieder in mein (stark gepanzertes) schneckenhaus verziehe....
wünsch euch allen noch einen schönen abend  |
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| tochter1979 hat zum Thema: Re: weiß nicht, ob es gut ist, was ich mache geschrieben
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summerdream Moderatorin

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 05.02.2007 Beiträge: 6712
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Verfasst am: 20.03.2008, 05:43 Titel: Re: weiß nicht, ob es gut ist, was ich mache |
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hallo tochter
| Zitat: | | Und irgendwie hab ich immer allen geholfen, und hab mir eingebildet, mir geht es ja relativ gut… |
mit den sorgen über andere von deinen eigenen abgelenkt? so kenn ich das, außerdem muss ich ja zuhören wenn jemand zu mir kommt, kann ja net einfach nein sagen, sonst mag mich der betreffende nicht mehr
eigentlich schwachsinn, das weiß ich inzwischen (auch wenn ichs immer no net regelmäßig umsetzen kann).
die methode auf anderen baustellen zu verweilen (so würde ich das etz nennen) läßt keine zeit zu an die eigene zu denken und is ziemlich wirksam für ne weile, auf dauer klappt das nicht, wie du ja etz auch selber bemerkst.
| Zitat: | | weiß aber nicht, ob es sinnvoll ist, dass nun mit dem alk-problem von meinem vater in verbindung zu bringen, weil ändern kann ich das eh nicht mehr |
klar, das alkproblem deines vaters bleibt beim gleichen, darum geht es aber nicht, es geht um deine probleme! ich finde es geht auch net darum irgendjemanden (in dem fall deinem vater) die schuld in die schuhe schieben zu können, sondern die ursachen zu erkennen um dann gezielt etwas dagegen unternehmen zu können. ne kranke pflanze behandelst ja auch net oberflächlich sondern an der wurzel oder?
und ich glaube ehrlich gesagt nicht das davonrennen auf dauer gut tun wird, irgendwann holt dich doch alles ein. laß dir zeit mit dem lesen hier, nicht zuviel auf einmal, ich glaub dir das des weh tut, einfach weil dabei auch oft viele erinnerungen hochkommen, die man davor gut verschlossen hat.
liebe grüße |
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| summerdream hat zum Thema: Re: weiß nicht, ob es gut ist, was ich mache geschrieben
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tochter1979 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.03.2008 Beiträge: 16 Alter: 32
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Verfasst am: 20.03.2008, 19:25 Titel: Re: weiß nicht, ob es gut ist, was ich mache |
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Hi summerdream.
Danke erst mal für deine atwort bist due eigentlich um 04:43 Uhr schon wach oder noch nicht im bett?
ja, es geht mir oft so, dass ich anderen gern helfe und damit je keine zeit habe über mich nachzudenken
will auch meinem vater nicht die schuld geben! will nur alles in meinem umfeld verbessern.
Klar müsst ich mit mir anfangen aber das ist soooo schwer.
danke für deine zeilen und schönen abend noch! |
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| tochter1979 hat zum Thema: Re: weiß nicht, ob es gut ist, was ich mache geschrieben
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