Hilfe bei Alkohol : Selbsthilfe-Alkoholiker-Forum : Das Alkoholikerforum

Alles o.k?! - Alkohol: Herzlich Willkommen im Alkoholikerforum.
Du suchst einen Erfahrungsaustausch, der Dir bei Deiner Alkoholabhängigkeit hilft? Das Alkoholiker Forum bietet Dir Hilfe durch die Selbsthilfe in der Alkoholkrankheit, Alkoholismus und Alkoholsucht. Natürlich auch für Angehörige von Alkoholikern.




Alkoholiker

Alles o.k?!

Gehe zu Seite    :   1, 2, 3 ... 15, 16, 17  Weiter  
   Selbsthilfe-Alkoholiker-Forum Foren-Übersicht -> Co-Abhängige und Angehörige von Alkoholikern -> Seite 41
nicht loslassen können   •    Auch mein Ehemann ist alkoholabhängig  
Autor Nachricht
bokins
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 14.02.2008
Beiträge: 127
Alter: 46
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 11.03.2008, 23:06    Titel: Alles o.k?! Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

So, nun ist es so weit, ich eröffne mal mein eigenes "Thema".
Ich habe seit Wochen hier gelesen, habe mich bei Oiseau eingemischt, wurde auch mal gebeten, meine "Geschichte" zu erzählen, und musste erst seeeehr lange darüber nachdenken. Weil ich eigentlich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Oftmals schreibt man ja in einer akuten Notsituation, in der man dringend Rat und Hilfe benötigt. Das habe ich im Moment hinter mir. Die Notsituationen hatte ich oft ... Mein Mann ist, nunmehr seit 2 Monaten, bekennender Alkoholiker. Vorher war er Quartalssäufer. Wobei das Quartal vor über 10 Jahren auch noch aus 3 Monaten bestand. Vor einem halben Jahr zählten die Quartale dann nur noch ein paar Tage. Erschwerend kommen bei meinem Mann Depressionen und traumatische Kindheitserlebnisse hinzu. Ich habe im Forum schon mehrmas betont, dass ich meinen Mann sehr liebe, und das hat auch nichts mit Co-Abhängigkeit zu tun. Wir sind den ganzen Tag zusammen und gehen uns trotzdem nicht auf die Nerven, Das will schon was heißen. Vor 5 Jahren begannen schleichend die Depressionen meines Mannes, und in Verbindung mit Alkohol kamen die ersten "Aussetzter". Ich war total schockiert. Er schwor nichts getrunken zu haben, und sagte mir gleichzeitig, dass in ihm 2 Personen leben. Er weinte und ich mit ihm, Sekunden später sah er mich an und fragte warum um alles in der Welt ich denn weinen würde. Dann wieder verkrampfte er sich, und fing abermals hemmungslos an zu heulen. Ich verstand nichts mehr und hatte nur noch Panik. Er zog dann seine Jacke an,leinte unseren Hund an und sagte, er brauche dringend frische Luft, damit verschwand er in den vor unserer Tür liegenden dunkelen Wald. Ich geriet nach einer Weile in noch größere Panik , wusste aber nicht was ich tun sollte, da unser damals 4-jähriger Sohn im Bett lag. Hin und Her gerissen habe ich Fingernägelkauend gewartet. Er kam nach ca. 2 Stunden völlig durchnässt wieder und sagte, er habe jemanden getroffen, der unseren Hund erschiessen wollte. Ich war wirklich panisch. Mit viel Überredungskunst habe ich ihn ins Bett verfrachten können, selbst aber kein Auge zugemacht. Das ein zuviel an Alkohol im Spiel war, wollte mir damals nicht in den Sinn.
Er konnte sich am nächsten Tag an nichts mehr erinnern, aber wir tranken, aus Vorsicht ( Mit den Augen rollen ), über 3 Monate keinen Alkohol mehr. Dann hatten wir ja bewiesen, es auch ohne den Stoff aushalten zu können, und ich gönnte mir abends wieder mein Gläschen Sekt. Mein Mann trank ein Glas Bier, danach alkoholfreies Bier, ich glaubte es zumindest. Die Fahne riecht nach einem Glas Bier genauso wie nach einer Kiste Bier. Es kam heimlich Wodka dazu. Eines Tages fand ich in der Garage ein paar leere Flaschen davon. Ich stellte ihn zur Rede und er sagte, ja er habe ein Problem, er wäre doch immer so schlecht drauf, und der Alkohol helfe ihm etwas darüber hinweg. Wir versuchten "kontrolliert" zu trinken, und ich betone WIR. Ich nahm ihm das Versprechen ab, mir sofort zu sagen, wenn er heimlich trinkt. Ich weiß, das klingt völlig schwachsinnig. War es auch. Er hat es mir natürlich nicht gesagt. Und wieder die Leiter rauf, bis zu einem nächsten Absturz, immer wieder mit der Beteuerung doch nur 1 Flasche Bier getrunken zu haben, ehrlich! Ich wusste manchmal nicht, was ich glauben sollte und wollte. Mal schob ich es auf die Depressionen, mal auf die Medikamentation, mal auf meine übertriebene Angst. Ich roch abends an ihm, die Fahne kam natürlich immer vom alkoholfreien Bier, du weißt Schatz, der Hopfen.. Ich Schaf... Verlegen
Zuletzt konnte ich mir auch nichts mehr vorlügen. Nur er tat es noch. Ich kenne jeden Winkel unseres Hauses, weil ich schon überall nach leeren Flaschen gesucht habe. Ich wurde Weltmeister im zählen von vollen und lerren Flaschen in Bierkästen. Ich litt regelrecht unter einem Kontrollzwang. O.K. spätestens jetzt schrillen eure Alarmglocken, Co-abhängiger kann man doch wohl nicht sein!!Aber die Konsequenzen, die den "leidenden" Co-Abhängigen geraten werden zu ziehen, weigere ich mich anzunehmen.Ich werde meinen Mann nicht verlassen, ich leide nicht unter ihm, sondern mit ihm. Er ist nie böse gewesen unter Alkoholeinfluss, nur ein wenig unberechenbar was seinen"geistigen" Zustand angeht. Sprich, er redete oft wirres Zeug. Das machte mir Angst. Ich habe mal auf einer 45 minütigen Fahrt nach Hause über das Handy versucht ihm auszureden, dass er schizophren sei...Gut, ich will euch nicht langweilen mit weiteren Eskapaden meines Mannes, Fakt ist, dass er nun endlich Einsicht gezeigt hat, er besucht eine SHG und will eine Therapie machen. Und nun komme ich daher, und fange an, an seiner Alkoholsucht ein wenig zu zweifeln, was ich ihm natürlich nicht sage! Kann man das kapieren??? Ich habe mich jahrelang gesorgt um ihn, Alkohol war oft (nicht immer!!) mein Hauptproblem, und nun kümmert er sich um sich selbst, zeigt Initiative und ich?? Ich fühle mich irgendwie von dem zu schnellen Zug überrollt. Das Leben ist plötzlich so einfach, die Ängste, die hinter mir liegen, so schwach, die damals empfundenen aufkeimenden Panikanfälle erscheinen hysterisch. Bin ich jetzt völlig durchgeknallt ? Reitet mich ein Sehr böse ?
Vielleicht liegt es auch einfach nur daran, dass ich mich nicht so schnell umgewöhnen kann. Ich habe hier Geduld gepredigt, die muss ich jetzt wohl in erster Linie mit mir haben. Was meint ihr?
Ich hoffe euch mir meinen "Lapallien" nicht gelangweilt zu habe, bokins
Überigens, ich greife mal vor: nein, es ist nicht alles palletti, nur weil ich nicht unter dem Verhalten meines Mannes übermäßig und verlassenswürdig leide.... und ich mache auch schon eine Menge für mich, denke an meine Bedürfnisse ...
Nach oben
bokins hat zum Thema: Alles o.k?! geschrieben
Kaddip
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 18.08.2006
Beiträge: 136

BeitragVerfasst am: 11.03.2008, 23:14    Titel: Re: Alles o.k?! Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Bokins,
nur ganz kurz. Das ist doch das Gute hier im Forum, daß du selbst entscheidest, was du tust und läßt und du kannst hier alles ! sagen, keiner wird dich wirklich angehen. Klar, paar provokative Fragen, etc. wirst du schon aushalten. Ich verstehe dich.

Daß manche Angehörige Probleme bekommen, wenn das Leben sich tatsächlich! ändert, hin zur Suchtbekämpfung, das habe ich schon oft gehört. Weil man das immer will, aber auch immer weiß, daß es nicht eintreten wird. Jetzt aber doch! Hey, du kennst den Teulfel ja, also ist er nur noch klein. Du fragst dich schon, was mit dir los ist, also kannst du lernen damit umzugehen. Ich habe den Wechsel nie erleben dürfen und dachte bei solchen "Dingen", die die Angehörigen äußern, auch manchmal..."meine Güte, die haben Sorgen"...
Aber ist doch klar, daß es schwierig ist. Ich glaube, das gehört dazu. Das schafft ihr schon.
Du und dein Mann.
Ich wünsche euch Glück und Kraft. Aber bitte versuche doch, ihn auch wirklich im Kampf gegen die Sucht zu unterstützen, das braucht er bestimmt. Du wirst es leichter haben, zu lernen, daß du mit einem trockenen Alkoholiker lebst, als er, zu einem solchen zu werden.

Ich weiß nicht, aber ich denke, du solltest ihm zuliebe auch absolut nicht trinken. Ich weiß das nicht definitiv, bin aber überzeugt davon, daß es kein Kontrolliert-Trinken gibt.

Mal gespannt, was die anderen dazu sagen.

lg
Nach oben
Kaddip hat zum Thema: Re: Alles o.k?! geschrieben
Gotti
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 04.02.2008
Beiträge: 3354
Alter: 51
Wohnort: Bayern

BeitragVerfasst am: 11.03.2008, 23:31    Titel: Re: Alles o.k?! Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Bokins,
klar reitet dich der Teufel, der Teufel Alkohol! Bis jetzt hatte er euch schön im Griff und nun soll er einfach abgeschaltet werden. ?! Nein, nein, das macht er nicht so einfach mit.
Na und jetzt hast du gar nichts mehr zu tun: Keine Sorgen, was macht mein Mann? Wo ist er jetzt? Wo sind die Flaschen? Lügt er mich wieder an? u.s.w.
Ich denke, ich bin auch in ein großes Loch gefallen, als mein Mann trocken wurde. Klingt blöd, aber als Co bist du blöd. Ich jedenfalls.
Wir haben unsere "Seele" unser Herz zu oft gequält, dass es nicht so einfach zur Ruhe kommen kann. Ich sage mir (Heinrich und viele andere haben mir auch sowas geschrieben): Das braucht Zeit.
Ich hoffe nur, dass das nicht so lange dauert, wie bei mir das Aufwachen.
Bleib dabei, dich aufzubauen, dich selbst zu stärken. Das gibt auch deinem Mann ein wenig Kraft für seinen Weg.
LG Gotti.
Nach oben
Gotti hat zum Thema: Re: Alles o.k?! geschrieben
Ette
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 25.01.2007
Beiträge: 1660
Alter: 55

BeitragVerfasst am: 12.03.2008, 07:38    Titel: Re: Alles o.k?! Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Guten Morgen bokins,

schön, dass du dich entschlossen hast, einen eigen Thread aufzumachen. Ich denke, das Erzählen über sich selbst ist in einer SHG das „Geben“, das solch eine Einrichtung ausmacht. Denn die Reflektion der Empfindungen und Erlebnisse anderer hilft uns, Parallelen zu unserer eigenen Geschichte zu sehen und dadurch vielleicht andere Ansätze des Umgangs damit zu finden, d. h. aus der SHG zu „nehmen“.

Alkohol und Depression – das kommt mir sehr bekannt vor. Mir wurde auch oftmals erzählt, dass das schlechte Gefühl, das „er“ an den Tag legte, eine Depression sei und nicht die Folge eines Intermezzos mit der „gläsernen Geliebten“. Zumal die Verhaltensweisen, jedenfalls war es bei uns so, sich bis zu einem gewissen Grad ähneln.

Nicht ganz konform gehe ich mit deiner eigenen Einschätzung deiner Co-Abhängigkeit. Ich denke, das ist allen Co-Abhängigen gemeinsam – den Splitter im Auge des Anderen sehen wir sehr deutlich während wir den Balken im eigenen Auge gnädig ignorieren.

Vielleicht zweifelst du an der Alkoholsucht deines Partners, weil er, wenn er sich davon nun wirklich befreien möchte, eigenständiger agieren wird und du somit etliche „Aufgaben“ weniger hast, dich wieder mehr mit dir und deinem eigenen Leben beschäftigen musst. Wobei ich denke, wer sich heimlich Wodka ins alkoholfreie Bier kippt, ist schon ganz schön weit. Im Grunde ist es für DEINE Gesundung jedoch nicht wirklich relevant, ob dein Mann an Depressionen oder Alkoholabhängigkeit leidet, denn in beiden Fällen gibt er dir die Möglichkeit mehr für ihn als für dich zu sorgen. Wenn er eine Therapie andenkt – hast du diese Möglichkeit auch schon einmal für dich in Betracht gezogen? Dazu wäre es jedoch erforderlich, dass du deine eigene Krankheit anerkennst. Noch jedoch sagst du, dass dein Umgang mit deinem Mann mehr von Liebe als von Co-Abhängigkeit geprägt ist. Das sehe ich ein wenig anders, wenn ich dein Posting auf mich wirken lasse. Aber da kommt halt wieder die Geschichte mit dem Splitter und dem Balken ins Spiel.

Du schreibst, dass du dich wie von einem Zug überrollt fühlst, weil er angefangen hat, etwas für sich und gegen die Sucht zu tun. Das kann ich gut nachempfinden. Das macht schließlich noch mehr Angst als all die Panikattacken, wenn es ihm schlecht ging. Mit schlechten Phasen hast du inzwischen gelernt, umzugehen. Wenn er jetzt aber selbst Verantwortung für sein Leben übernimmt, bist du viel mehr auf dich selbst zurückgeworfen. Ich denke, dass das mit dem „Zuggefühl“ zu tun hat. Vielleicht hast du es verlernt, auf dich zu achten, dein Leben ohne die ständige Sorge um ihn zu führen. Deine Aussage um euere geradezu symbiotische Beziehung legen mir diesen Eindruck nahe. Du scheinst kein Bedürfnis zu haben, dich abzugrenzen und alles unter der Überschrift „Liebe“. Ich habe für mich gelernt, dass gerade Liebe ganz viel mit Eigenständigkeit zu tun hat.

Abgrenzen kann frau sich übrigens auch in einer Beziehung. Jedoch ist es ungleich schwerer, als in einem gewissen Abstand. Wenn hier oftmals von Trennung geschrieben wird, dann wirst du auch immer wieder das Wort Liebe finden. Meine Liebe zu meinem Ex ist nicht weggegangen, obwohl ich nicht mehr mit ihm zusammen lebe. Aber für uns beide war es einfach wichtig, dass wir den Abstand haben, um uns – ein jeder für sich – weiter zu entwickeln. Stell dir zwei Blumen vor, die eng nebeneinander gepflanzt sind. Wenn sie nicht genug Raum haben, zu wachsen, werden sie nur halb so gut entwickelt und blühend sein, wie die gleichen zwei Blumen, die du mit einem gewissen Abstand in die Erde setzt, damit sie genug Licht, Luft und Raum haben sich in all ihren Facetten und ihrer Schönheit zu entfalten.

LG
Ette
Nach oben
Ette hat zum Thema: Re: Alles o.k?! geschrieben
Oiseau
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 20.01.2008
Beiträge: 286
Wohnort: Süddeutschland

BeitragVerfasst am: 12.03.2008, 15:14    Titel: Re: Alles o.k?! Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo, bokins,

Ich freue mich, jetzt etwas mehr über dich zu erfahren.
Beim Lesen dachte ich ständig: Ganz genau so war es bei uns!

Mit einem Unterschied: Ich vermisse das Trinken bei meinem Partner absolut nicht! Ich vermisse nicht seine versteckten Flaschen (habe auch nur ca. 3 mal danach gesucht), nicht sein Getorkel und Gelalle, nicht seine Hilflosigkeit, nicht seine Fahne, nicht die vielen Tage danach (Kater und Co.) - nein, absolut nichts davon! Ich genieße es, dass er im Moment so gut drauf ist, Sport macht, beweglich ist, meditiert, auf gleicher Augenhöhe mit mir steht. Ich habe meine Schwierigkeiten, dich zu verstehen.

Was mir sehr imponiert, ist, dass dein Mann sich jetzt auch zu seiner Sucht bekennt und eine SHG besucht! Und die Therapie wird dann ganz bestimmt erfolgreich für ihn verlaufen! Er will es ja!

Das, was Kaddip schreibt, unterstütze ich auch voll und ganz, und auch Heinrich gibt mir da wohl recht: Ich trinke auch nichts mehr im Beisein meines Partners. Er behauptet zwar, er könne damit umgehen, aber ich fände es unfair ihm gegenüber. Und schließlich war es der Alk, der uns beide irgend wie krank gemacht hat. Also, warum soll ich dann weitertrinken, während er aufhören will? Es fällt mir überhaupt nicht schwer.

Ich wünsche dir, liebe bokins, dass es dir gelingt, dich nach und nach an den Fortschritten deines Mannes zu erfreuen, darüber glücklich zu sein, dass ihr euch auf Augenhöhe begegnet und du einen Partner hast, der mit beiden Beinen im Leben stehen kann. Du bist nur für dich verantwortlich!!! Was für eine ungeheure Erleichterung für dich!!

Alles Liebe und Gute euch beiden.

Oiseau.
Nach oben
Oiseau hat zum Thema: Re: Alles o.k?! geschrieben
Jenny2
Gast






BeitragVerfasst am: 12.03.2008, 16:26    Titel: Re: Alles o.k?! Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Bokins,

es ist wirklich toll von Dir, dass Du Deine Geschichte mit uns teilst, so kann ich Dich viel viel besser verstehen und weiss welche Geschichte hinter diesem Namen steckt. Dafuer danke ich Dir.

Ich kann Dich sehr gut verstehen, dass Du Deinen Mann liebst, mit ihm das durchstehen willst, das ist auch in Ordnung, solange Du noch Deine Beduerfnisse im Auge hast und diese sollten nicht ueberwiegend die Beduerfnisse sein, die abhaenig von Deinem Mann sind.

Ich kann Deine Geschichte und Deine Gefuehle gut verstehen und ich kann verstehen, dass Du das Wort Co-Abhaengigkeit nicht magst. Aber wer schon den Alkoholkonsum des Partners zaehlt, der faellt leider Gottes auch mit in die Co-Abhaengigkeit rein. Es gibt sicherlich unterschiedliche Haertegrade bei Co-Abhaengigen.

Ich hoffe fuer Dich, dass Dein Mann seine Krankheit komplett erkannt hat und die Therapie ein Erfolg wird.

Alles Liebe,

Jenny
Nach oben
Jenny2 hat zum Thema: Re: Alles o.k?! geschrieben
bokins
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 14.02.2008
Beiträge: 127
Alter: 46
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 12.03.2008, 16:29    Titel: Re: Alles o.k?! Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo alle,

vielen Dank für eure Antworten. Habe viel darüber nachgedacht, und bin im Moment einfach noch zu frisch verwirrt, um zu begreifen, das alles gut werden wird.. habe mich auch gerade dummerweise in einem anderen threat zu Wort gemeldet, und bin dort hässlich auf die Nase gefallen. Muss mich erst sammeln, und überlegen, was ich wann und wen schreiben kann.
Oiseau, ich hatte schon zu Beginn gemerkt, dass wir irgendwie ähnliche Erlebnisse/Wellenlängen haben, und du hast Recht, ich muss mich freuen, aber ich kann es vielleicht auch noch nicht so ganz glauben. Lieb von euch allen, bokins Traurig
Nach oben
bokins hat zum Thema: Re: Alles o.k?! geschrieben
Jenny2
Gast






BeitragVerfasst am: 12.03.2008, 16:44    Titel: Re: Alles o.k?! Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Liebe Bokins,

Du kannst bei allen Leuten was schreiben, Du hast das Recht auch Deine Erfahrungen und Meinungen hier einfliessen zu lassen. Ich weiss bei dem anderen Thread geht es hoch her, aber manchmal muss man, das hab ich auch schonmal woanders geschrieben, Menschen machen lassen und solange ich bei mir bleibe und mich nicht in den Strudel der Co-Abhaengigkeit eines anderen reinreissen lasse, ist alles okay.

Du brauchst Dich auch nicht verteidigen, dass Du bei Deinem Mann bleibst, denn es ist Deine Entscheidung, Dein Leben und Du darfst alles so machen wie Du denkst, dass es Dir gut tut. Ich finde es wichtig, dass wir hier alle miteinander ehrlich sind und auch unsere Erfahrungen teilen, davon lebt eine SHG.

Alles Liebe,

Jenny
Nach oben
Jenny2 hat zum Thema: Re: Alles o.k?! geschrieben

   Selbsthilfe-Alkoholiker-Forum Foren-Übersicht -> Co-Abhängige und Angehörige von Alkoholikern Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite    :   1, 2, 3 ... 15, 16, 17  Weiter
Seite 1 von 17


Ähnliche Beiträge
Thema Forum
Keine neuen Beiträge Alles wird Gut Alkoholsucht bzw. Alkoholabhängigkeit im Alkoholiker Forum

Informative Bücher für Alkoholiker und Angehörige bei amazon.de:
.
Suchtgeschichten
Suchtgeschichten
Rückfallprävention
Rückfallprävention
Förderung von Alkoholabh.
Förderung von Alkoholabh.
Chronischer Alkoholismus
Chronischer Alkoholismus
Ich befreie mich
Ich befreie mich


Werben im Alkoholikerforum - Spenden





Impressum : Sitemap
1 2 3 4 5 6 7 8 9 Weihnachtsgeschenke

Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group
Deutsche Übersetzung von phpBB.de