| endlich eine positive Nachricht !! • Stiefvater hatte einen Rückfall |
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Ilea neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 20.01.2008 Beiträge: 23
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Verfasst am: 26.02.2008, 13:15 Titel: Re: Vater ruinert sich selbst! Zusammenfassung / Brauche Hilfe |
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hallo,
finde es gut,dass ihr gemeinsam die sache angeht.wir haben damals als es bei meiner mutter akut wurde den Sozial Psychatrische Dienst eingschaltet. sie kommen zu einem nach hause und schauen sich das elend an.wenn die dann auch noch sehen was sich da so alles in der wohnung verteilt und er sich nicht mehr pflegt,handeln sie eigentlich recht schnell.
gibt es denn nicht die möglichkeit,dass die lebensgefährtin vorrübergehend wo anders unter kommt,damit sie da raus ist?? |
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| Ilea hat zum Thema: Re: Vater ruinert sich selbst! Zusammenfassung / Brauche Hilfe geschrieben
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rayman2001 Gast
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Verfasst am: 26.02.2008, 14:18 Titel: Re: Vater ruinert sich selbst! Zusammenfassung / Brauche Hilfe |
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| Ich habe der Lebensgefährtin angeboten, daß sie zu uns kommen kann, denn es ist echt eine sehr liebe Frau, die überhaupt nix dafür kann..ich kenn sie zwar im Prinzip erst 5 Jahre, aber ein Stück weit gehört sie ja schon zur Familie...am schlimmsten finde ich ja auch, daß die Aussicht auf Besserung für meinen Vater gen null sind...denn wir dachten bis gestern ja, daß er immer noch regelmäßig trinkt...aber er trinkt nur noch so alle 6 Wochen mal ne Flasche Wodka...sprich er ist nüchtern, wenn er sich so gehen lässt...er hat sich also wirklich den Verstand versoffen...ich denke wir werden den Sozial Psychatrische Dienst dann auch mal kontaktieren (was machen die denn dann genau?) ... denn hier muss was geschehen, sonst geht die Lebensgefährtin auch vor die Hunde und bei den ganzen Bakterien ist die Wohnung ja auch nicht gerade ungefährlich...Ich könnte echt brechen, wenn ich daran denke was da alles so passiert...Und gerade jetzt wo ich eigentlich keine Kraft für sowas habe und mir auch ein bischen die Zeit dafür fehlt...morgen haben wir eigentlich einen Termin zur Raucherentwöhnung, ob der noch von Erfolg gekrönt wird, bleibt echt abzuwarten, meine Freundin hat auch Streß mit ihrem Vater, da der Schmu mit ihrer Autoversicherung betrieben hat und ihr auto seit 2005 gar nicht mehr versichert war und die Polizei ihr auto gestern still gelegt hat und ich da jetzt auch bei helfe (sie muss ja auch zur Arbeit kommen) und Donnerstag muss ich in die Klinik weil ich am Trommelfell operiert werden muss, sprich in der Zeit kann ich ihr nicht mal helfen..Ich hoffe, daß ich sie bis dahin soweit habe, daß sie zu uns kommt, dann brauch ich mir wenigsten darum keinen Kopf machen...aber war ja schon immer so...wenn kommt alles auf einmal... |
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| rayman2001 hat zum Thema: Re: Vater ruinert sich selbst! Zusammenfassung / Brauche Hilfe geschrieben
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Jenny2 Gast
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Verfasst am: 26.02.2008, 14:43 Titel: Re: Vater ruinert sich selbst! Zusammenfassung / Brauche Hilfe |
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Hallo Kristin,
wichtig ist, dass Du Dich bei all dem was mit Deinem Vater ist, Dich erstmal um Dich selbst kuemmerst. Du hast eine OP vor Dir und willst das Rauchen aufgeben. Du stehst an erster Stelle, nur wenn Du Reserven und genug Kraft hast, kannst Du anderen helfen.
Die Lebensgefaehrtin muss da auch mit einbezogen werden und sie muss auch die Konsequenzen ihrer Co-Abhaengigkeit erkennen, nur so hat sie die Chance auch das ganze Ausmass zu sehen. Wenn Du jetzt die ganze Organisation in die Hand nimmst, laedst Du Dir alles auf, weil Du Dich als Tochter verantwortlich fuehlst. Wenn das Auto stillgelegt worden ist, dann muss die Lebensgefaehrtin reagieren, nicht Du, es ist nicht Deine Verantwortung wie sie zur Arbeit kommt. Es ist lieb, dass Du helfen moechtest, aber Deine Gesundheit und Dein Leben muessen als erstes auf Deiner To-Do-Liste stehen und erst weiter unten kommen die anderen. Das nennt man gesunden Egoismus. Gib der Lebensgefaehrtin die Nummer des Psychatrischen Dienstes, sie soll dort anrufen. Lass Dich in diesen Strudel nicht mit reinziehen.
Alles Liebe,
Jenny |
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| Jenny2 hat zum Thema: Re: Vater ruinert sich selbst! Zusammenfassung / Brauche Hilfe geschrieben
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rayman2001 Gast
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Verfasst am: 26.02.2008, 14:49 Titel: Re: Vater ruinert sich selbst! Zusammenfassung / Brauche Hilfe |
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Hey jenny,
die Lebensgefährtin wird auch mit einbezogen, sie hat ja jetzt auch erst mal ein paar Aufgaben gestern von uns bekommen, die sie zu erledigen hat...das mit dem Auto ist glaube ich falsch angekommen, denn das ist meine Freundin bzw. zukünftige Schwägerin und ich von 10 min von ihr entfernt und auf meinen Nachhauseweg ist auch ihre arbeit...vom Zeitmanagement ist es eigentlich ok, wenn nicht die raucherentwöhnung die OP anstünden...denn sonst bin ich den ganzen Tag zu Hause und kann mir meine Arbeitszeit frei einteilen...Ich werde auch an mich denken, ich werde auf jeden Fall morgen zur Raucherentwöhnung fahren und ich werde auch die OP machen, aber ich hätte gerne zusammen mit der Lebensgefährtin die wichtigsten Sache geklärt...Dann bin ich selber nämlich auch ruhiger... Beim sozial psychatrischen Dienst ruf ich jetzt an, denn sie kann schlecht von der Arbeit aus telefonieren...mal sehen was die sagen...aber keine Sorge wenn ich merke es wird absolut zu viel, dann werd ich meien Schwiegervater vorschicken, die Lebensgefährtin zu unterstützen, der hat jahrelang für eine Einrichtung für Suchtkranke gearbeitet und kennt sich in dem Thema auch noch ein bischen aus... |
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| rayman2001 hat zum Thema: Re: Vater ruinert sich selbst! Zusammenfassung / Brauche Hilfe geschrieben
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Jenny2 Gast
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Verfasst am: 26.02.2008, 15:01 Titel: Re: Vater ruinert sich selbst! Zusammenfassung / Brauche Hilfe |
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Hi Kristin,
na dann bin ich ja beruhigt, dann scheinst Du ja eine gute Truppe da an der Hand zu haben, dann duerfte sich das ja alles mit viel Erfahrung auch von der Seite Deines Stiefpapas regeln lassen.
Ich drueck euch die Daumen,
Jenny |
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| Jenny2 hat zum Thema: Re: Vater ruinert sich selbst! Zusammenfassung / Brauche Hilfe geschrieben
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KB sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 03.04.2007 Beiträge: 2247 Alter: 45 Wohnort: Halle
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Verfasst am: 26.02.2008, 22:14 Titel: Re: Vater ruinert sich selbst! Zusammenfassung / Brauche Hilfe |
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Hi Kristin,
also ich habe mich bei Dir hier erstmal einlesen müssen (auch den langen Text) und ich kann nur sagen, ich weiss was Du durchmachst. Bei meinem Vater sieht es nicht viel anders aus. Der Geruch, das verschmierte... na ich brauche nichts mehr dazu sagen, Du weißt was ich meine und die kriegen das nicht mit bzw. wollen es auch gar nicht. Sie fühlen sich voll im Recht und benehmen sich auf gar keinen Fall wie Schw.... Ich habs bereits im Guten versucht und Ausraster hatten den gleichen Effekt - egal was, es interessiert nicht wirklich. Sei Du nur froh, dass Du Deinen Schieva hast, der scheint ganz lieb zu sein und wirklich was davon zu verstehen. Leider habe ich kein Erfolgsrezept, aber vielleicht kann ich von Dir noch was lernen!?
Ich wünsche viel Erfolg bei allem was Ihr Euch für die nächste Zeit vorgenommen habt. Natürlich musst Du in erster Linie mal an Dich und Deine Dinge denken. Das hat jetzt einfach Vorrang und eine OP macht man auch nicht grad mit links. Toi, toi, toi für die kommende Zeit. |
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| KB hat zum Thema: Re: Vater ruinert sich selbst! Zusammenfassung / Brauche Hilfe geschrieben
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rayman2001 Gast
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Verfasst am: 26.02.2008, 23:36 Titel: Re: Vater ruinert sich selbst! Zusammenfassung / Brauche Hilfe |
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So ihr Lieben,
dir Jenny danke für deine lieben Worte, und die Daumen, wir können alle Daume gebrauchen die wir kriegen können .. ja ich hab da echt in eine sehr gute familie eingeheiratet und dadurch wirklich einen gute Truppe da an der Hand.
dir KB danke ich auch. Ich hab wirklich eine sehr lieben Schwieva *grins*. Erfolgsrezept? Von mir lernen? Ich weiß nicht, ich kann dir aber erzählen was ich heute alles gemacht und erreicht habe...
heute hab ich wirklich was voran getrieben. Ich habe heute mit zig Leuten von irgendwelchen Ämtern gesprochen. Zuerst die Diakonie, die sagten mir der Diakoniearzt, sei ab 14 Uhr zu erreichen... gut in der zwischenzeit den sozial psychatrischen Dienst angerufen, die wollten uns aber zurückrufen, weil die gerade in einem Gespräch waren...gut mittlerweile war es 14 Uhr also habe ich wieder den Diakoniearzt angerufen, die sagten uns dann, daß wir (wegen seinem schlechten Zustand, weil er ja nicht mehr für sich selber sorgen kann) beim Amtsgericht bei der Vormundschaftsstelle einen Antrag stellen sollen, daß ihm eine Betreuungsperson zur Seite gestellt wird, die ihn dann auch bei solchen Sachen wie Harz IV beantragen, Wohnungssuche ect. hilft. Gut dann hab ich also dort angerufen, und schon fingen wir uns an im Kreis zu bewegen, denn die sagten mir auch ich muss diesen Antrag stellen und aber auch ein Attest von dem Hausarzt vorlegen...ich hatte ihr ja vorher alles geschildert, auch mit den Finanzen und der Krankenversicherung, also fragte ich sie, wie das denn mit dem Attest gehen soll, da wir ja nicht hingehen können, da er ja nichtmal mehr versichert ist, wer denn für die Kosten aufkommt...Daurauf wußte sie auch nicht wirklich weiter und verwies mich an die Stadt an die Betreuungsstelle...Dort hatte ich erstmal keinen erreicht bzw nur welche die nicht dafür zuständig sind (ist ja immer so...wie war das bei Mario Bart? Nicht meine Abteilung...) Gut in der zwischen zeit rief mich die vom sozial psychatrischen Dienst zurück, ich erklärte ihr alles und die gab mir dann ein paar Tips. Erstmal fällt das leider nicht in deren Bereich, da es nicht psychatrisches sei, sondern ein körperliches Problem, da er ja vom Körper her hauptsächlich krank sei...aber ich kann diesen Antrag beim Amtsgericht auch so stellen, denn bei der Frage, nach einem Hausarzt, einfach nein gibt es nicht ankreuzen, und schon müssen die dann einen ärztlichen Gutachter ausschicken...das dauerte mir aber zu lange, denn bis so ein antrag genehmigt ist dauert 4-5 Wochen und so lange kann man das der Lebensgefährtin nicht zumuten...Ich sprach mit ihr dann darüber, daß wir ihm eine Frist setzen wollten, bis zu der er dann ausziehen muss...nun kann er ja nicht obdachlos sein...und das brauch er auch nicht, denn jede Stadt ist für seine Mitbürgen verantwortlich, daß die ein Dach über dem Kopf haben, die müssn ihn ein Obdach im "Obdachlosenheim" geben. Gut also hab den Menschen vom amt für Obdach (bei uns heißt das Fachstelle für Wohnungserhaltungssicherung) angerufen und ihm mitgeteilt, in 2 Wochen wird der Mann ohne Obdach sein, die werden ihn dann aufnehmen und von da an wird die Betreuungstelle und die Diakonie in betreuen und ihn auf die Beine helfen...Gegebenfalls sorgen die für eine eigene Wohnung oder betreutes wohnen ja nach Sachlage...sprich es ist dann für alles gesorgt...wir sind dann heute abend hingefahren und haben ihm alles gesagt, daß er ab sofort kein Geld mehr von der Lebensgefährtin bekommt, er morgen selber zum Arbeitsamt fahren soll und Harz IV beantragen soll, damit er wieder Krankenversichert ist und wieder selber Geld bekommt, von dem er dann leben muss (wir haben ihn gefragt wie er gedenkt hinzukommen, er will mit dem Bus dorthinfahren), daß er bis zum 11. März (genau 14 Tage) Zeit hat, seine Sachen zu packen und nach einer Wohnung schauen kann, und wenn er bis dahin keine gefunden hat, er ein Zimmer von der Stadt bekommt, daß er sich klar darüber sein muss, daß er dann auch nicht wieder in die Wohnung zurück kann und das er und die Lebensgefährtin ab sofort getrennt sind . Das hat sie ihm aber auch alles selber gesagt, denn durch unsere Anwesenheit und Unterstützung, hatte sie endlich die Kraft und die Stärke ihm das alles zu sagen, auch daß sie am ende ihrer Kräfte, Nerven und Finanzen ist und so nicht weiterleben kann und will. Tja er saß da hörte sich das an...ich hatte ja erst den eindruck er wäre geschockt und hab ihn dann gefragt, hast du damit gerechnet? Sagt er: Ja...Bist du denn nicht erschrocken, schockiert oder so? Nein wäre er nicht...Das einzigste was er sagte (typisch) ja ihr schmeißt mich also raus, wir haben ihn zwar die ganze Zeit gesagt, wir wollen die nix böses, oder dich ärgern, wir wollen dir helfen, du musst jetzt wach werden, tätig und aktiv werden, es ist dein Leben...der Alkohol muss weg, daß er sich um die Finanzen jetzt selbst kümmern muss und das er das für sich selbst macht, nicht für uns. Nur er hat was davon...Irgendwann wird das hoffentlich einsehen...
Ich hab dann noch mit der Lebensgefährtin unter vier Augen gesprochen, und ihr gesagt, wenn es ganz schlimm ist mit seinem Zustand, daß sie nichts sauber machen soll, sondern den Notarzt verständigen soll, denn ob versichert oder nicht, die müssen sich um ihn kümmern...
Ganz zum schluß sagte er dann noch zum meinem Schwieva daß diese 20 Jahre beziehung ja nicht ohne waren (sprich das tut ihm leid)...
Tja so sieht es im Moment aus, ob ich alles richtig gemacht habe? Ich weiß es nicht...ich hab all das gemacht von dem ich denke machen zu können, nun liegt es an den beiden...
Aber der Weg ist geebnet, für ihn kann es einfach nur noch aufwärts gehen, schlimmer geht ja nicht mehr, er hat kein geld, kein Heim, keine arbeit, nichts...also kann es nur noch besser werden...denn das Zimmer will er nehmen und dadurch wird auch viele Leute kennenlernen die ihm helfen können, die Erfahrung damit haben und wissen was nun zu tun ist...
Ab morgen denke ich erstmal wieder an mich, denn morgen höre ich endlich mit dem Rauchen auf und dann steht ja die OP an...
Ich werde berichte wie es weiter geht. Auch ob er morgen wirklich beim Arbeitsamt war...man wird sehen...
LG Kristin |
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| rayman2001 hat zum Thema: Re: Vater ruinert sich selbst! Zusammenfassung / Brauche Hilfe geschrieben
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KB sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 03.04.2007 Beiträge: 2247 Alter: 45 Wohnort: Halle
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Verfasst am: 27.02.2008, 08:47 Titel: Re: Vater ruinert sich selbst! Zusammenfassung / Brauche Hilfe |
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Hallo Kristin,
für heute erstmal viel Glück beim Vornehmen mit dem Rauchen aufzuhören. Ich drück die Daumen, dass es klappt, aber Du wirst das schon machen.
Mit dem sozialpsychologischen Dienst hatten wir auch schon zu tun. Der wurde bei uns allerdings vom Wohnungsvermieter bestellt, da sich verschiedene andere Mieter über den Geruch beschwehrt haben. Durch Zufall habe ich das mitbekommen und war dann bei diesem Termin dabei. Leiderwaren die der Meinung, es wäre nicht so schlimm, die Wohnung ist verhältnismäßig sauber ... - aber bei Gericht haben sie einen Antrag auf Btreuung gestellt. Vom Gericht kam auch was, aber das hat mein Vater letztenendes abgelehnt und nun ruht dies. Du mußt hierbei nur aufpassen, es könnten auch Kosten auf Dich zukommen. Informier Dich vorher mal, das sagt Dir keiner!!!
Der sozialpsy... Dienst schaut noch ab und an mal nach dem Rechten und dann bekomme ich immer mal eine telefonische Info. Das finde ich immer ganz nett, denn verpflichtet sind die wohl nicht dazu.
Tja im Moment kann auch ich nicht viel tun. Er war ja durch einen Schlaganfall im Krankenhaus bzw. zur Reha und da dachte ich, nun wird er es schaffen - na pustekuchen. Gleiche Zenarien wie vorher! Sicher ist es nicht einfach, aber nach ca. 5Wochen Trockenheit hätte ich schon gedacht, er nutzt die Chance. Nun kann ich nur den weiteren Verlauf abwarten. Wenn er seine Wohnung verliert, bleibt ihm auch nur das sogenannte Obdachlosenheim. Adressen habe ich bereits. Nur schade, dass es erst soweit kommen muss. Sie werden nicht einsichtig. Aber letztens in unserer SHG sagte eine "wenn man mir Schokolade essen verbieten würde, ich weiss nicht, ob ich das könnte". Sicher richtig, nur sie ist eben nicht so schädlich wie der Alk und daran gestorben ist glaube ich auch noch niemand. Bei sowas muss ich dann immer einwenig schmunzeln, denn recht hat sie ja.
Jetzt überlasse ich ihn lieber sich selbst, denn meine nervliche Anspannung war ganz schön derb und ich muss nun an mich denken. Ich werde sicher mal nach dem rechten sehen, mehr aber nicht und das auch nur, wenn ich es für richtig halte. Ich weiss auch nicht, vorige Woche hätte ich ihm am liebsten die fast leere Flasche über die Rübe gezogen und an der Stelle muss ich einfach die Bremse treten. So kenne ich mich gar nicht!
So nun habe ich Dich genug vollgelapert!...grins
Sei ganz lieb gegrüßt von Katrin |
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| KB hat zum Thema: Re: Vater ruinert sich selbst! Zusammenfassung / Brauche Hilfe geschrieben
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