| Mein Vater trinkt, unsere Familie geht daran kaputt • Mein Dad hat Leberzirrhose |
|
|
| Autor |
Nachricht |
|
|
petra125 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 23.02.2008 Beiträge: 18 Alter: 47 Wohnort: Sulzbach
|
Verfasst am: 09.04.2008, 10:58 Titel: Re: Vater an Leberkrebs gestorben / Mutter jetzt wahrs. Korsakow |
|
|
Servus nach Bayern Spedi,
lieben Dank für den Tipp bzgl. der Psychotherapie.
Ich bin dem überhaupt nicht abgeneigt und habe wegen des komplizierten Verhältnisses zu meiner Mutter und der deswegen schwierigen Kindheit in den letzten Jahren immer mal wieder Gespräche mit einem sehr guten Therapeuten geführt.
Er hat mir sehr geholfen und mich auf den richtigen Weg gebracht. Leben muss ich es allerdings, und genau das tue ich gerade
Ich finde, man sollte sich - falls nötig - unbedingt professionelle Hilfe holen und sich an Psychotherapeuten wenden, ebenso wie man sich ja auch an Steuerberater, Banker, Finanzberater u. ä. wendet, wenn man professionellen Rat braucht!
Mein Problem ist nur, dass ich gerade wieder mal in der Zwickmühle bin. Um mich abzunabeln, muss ich mich mit ihr auseinander setzen. Und wie gesagt, merke ich ja auch, dass mir das gut tut. Aber das widerum kostet Zeit und macht mir Stress...
Leider habe ich nur meinen Mann, die mir hilft (Gott sei Dank wenigstens ihn) und bin ihre einzige Angehörige. Freunde hat sie auch keine!!
Und ich sehe da im Moment auch keinen anderen Weg für mich, als da durch zu gehen...
Oder seht Ihr das anders?? |
|
| Nach oben |
|
| petra125 hat zum Thema: Re: Vater an Leberkrebs gestorben / Mutter jetzt wahrs. Korsakow geschrieben
|
|
 |
Spedi Gast
|
Verfasst am: 09.04.2008, 12:28 Titel: Re: Vater an Leberkrebs gestorben / Mutter jetzt wahrs. Korsakow |
|
|
Servus Petra,
die Frage ist doch nicht wie ich das sehe, sondern wo Deine Leidensfähigkeit aufhört.
So, wie Du Dein Leben momentan beschreibst, ist es für Dich ja nicht "normal", also außergewöhnlich.
Das Außergewöhnliche kann für jeden von uns eine Bereicherung sein, es kann sich neutral darstellen, und es kann eine Belastung sein. Die Zuordnung kann nur jeder von uns für sich selbst treffen.
Ich sage Dir, wie ich Dein Schreiben empfinde. Ich empfinde es eine Belastung für Dich, die Du zwar momentan schulterst und zu schultern bereit bist, aber über deren Konsequenzen und "Spätfolgen" Du Dir in keiner Weise klar bist oder diese nicht sehen willst.
Aus diesem Aspekt heraus sehe ich Dein Handeln als verständlich, aber grenzwertig an.
Nochmal: ich sehe das so. Ob das so ist, steht auf einem völlig anderen Blatt Papier und kannst nur Du für Dich beantworten!
In diesem Sinne: viel Kraft, Du wirst sie brauchen - entweder für eine neue Entscheidung, oder zum Durchhalten, oder für Beides.
LG
Spedi |
|
| Nach oben |
|
| Spedi hat zum Thema: Re: Vater an Leberkrebs gestorben / Mutter jetzt wahrs. Korsakow geschrieben
|
|
 |