| Was kann ich ihm überhaupt noch glauben?! • wie verhalten |
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klarerkopf neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 31.12.2007 Beiträge: 122 Alter: 47 Wohnort: Österreich
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Verfasst am: 24.02.2008, 22:00 Titel: Re: Ganz am Anfang und doch mittendrin |
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Liebe Gotti,
ich hab auch geschrieben, du sollst dir trotzdem nicht alles gefallen lassen. Ich wünsch dir auf alle Fälle alles Gute für deine Partnerschaft.
Du schaffst es sicher irgendwie, in diesem Forum zu schreiben, hilft einem auch über manche Dinge hinweg, nicht?
Muss morgen sehr früh aus dem Bett, mach`s gut und gute Nacht.
lg klarerkopf |
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| klarerkopf hat zum Thema: Re: Ganz am Anfang und doch mittendrin geschrieben
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Gotti sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.02.2008 Beiträge: 3355 Alter: 51 Wohnort: Bayern
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Verfasst am: 25.02.2008, 18:01 Titel: Re: Ganz am Anfang und doch mittendrin |
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Tag, Lütze,
Wenn ich nur wüsste, wo der Unterschied zwischen Sucht und Beziehungsproblem liegt.
Wenn man hier im Forum liest, kommt man automatisch ins Grübeln.
Ich merke, dass ich bei jedem Gespräch mit meinen Mitmenschen immer mehr nachdenke.
Übrigens, wie war dein Tag gestern mit deinem "Kleinen"?
Ich war gestern ganz allein, alle anderen ausgeflogen. War richtig gut. Nur mein Hund wollte was von mir. Aber bei dem schönen Wetter waren wir auch dreimal Gassi. Den restlichen Tag habe ich mit Lesen, Wäsche machen, für mich kochen und einem Bad verbracht. |
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| Gotti hat zum Thema: Re: Ganz am Anfang und doch mittendrin geschrieben
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Gotti sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.02.2008 Beiträge: 3355 Alter: 51 Wohnort: Bayern
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Verfasst am: 25.02.2008, 18:16 Titel: Re: Ganz am Anfang und doch mittendrin |
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Sorry, bin etwas durcheinander geraten.
Hallo Klarerkopf, danke für die letzte Antwort.
Es hat lange gedauert bis ich mich getraut habe, meinem Mann zu widersprechen. Mir nicht mehr alles gefallen zu lassen. Frage nicht, wie es mir in den 10 Minuten ergangen ist, die er damals gebraucht hat sich für die absolute Trockenheit - mit Hilfe - zu entscheiden
Wahrscheinlich wäre es nicht schlecht, wenn ich auch mal zur Therapie ginge. Damit ich meine Feigheit loswerde, oder zumindestens besser in den Griff kriege.
Oder schaffe ich es mit euch? |
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| Gotti hat zum Thema: Re: Ganz am Anfang und doch mittendrin geschrieben
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klaro neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 06.01.2007 Beiträge: 287 Wohnort: Borken
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Verfasst am: 25.02.2008, 19:08 Titel: Re: Ganz am Anfang und doch mittendrin |
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Hallo gotti!
Als ich damals mit meiner therapie fertig war, sagte ich zu meiner frau,
das es sinnvoll für sie wäre, auch eine einzureichen.
Durch gespräche mit einer therapeutin war sie schliesslich bereit dazu.
Die 4 wochen haben ihr sehr gut getan, denn sie hatte genug zeit um
Über sich nachzudenken. was sie für sich will. Sie hatte dabei keine störungen von aussen, die ablenkend auf dich wirken konnten
Ich persönlich rate auch deinen mann eine stationäre thera zu machen, damit er sich auch überlegen kann, wie er sein zukünftiger weg ohne alk sein sollte.
Ich habe die erfahrung gemacht, das es sehr schwer ist, zu einer zufriedene abstinenz nur mit besuchen einer SHG erlangen zu wollen.
Es sind viele davon nach einiger zeit rückfällig geworden.
Schreibe dir mal den weg, den ich nach meiner thera mit meiner frau gegangen bin
Ich machte damals eine 3monatliche therapie.
Wenn ich nun glaubte, das nach der Therapie der Weg im Alltagsleben wie früher
weiterlaufen würde, nur ohne Alkohol, so wurde ich eines besseren belehrt, denn
da ja eine Veränderung in mir geschehen war, also nüchtern sein, hatte in mir aber
noch nicht das nüchterne Denken begonnen. Denn ich musste meine Veränderung
dem Umfeld anpassen und nicht das Umfeld bei mir, was mir am Anfang schwer fiel.
Also machte ich noch über 1Jahr Ambulant weiter, was mich noch stabiler in
meiner Abstinenz machte. Auch eine Selbsthilfegruppe suchte ich auf und fand eine,
die meinen Ansprüchen entsprach und wo ich meine Krücken, die ich aus der
Therapie mitbekam, hinstellte und wo sie Heute noch stehen. Jetzt da ich ja keinen Alk mehr zu mir nahm, begann ein neuer Abschnitt für mich, denn ich musste Lernen
wie ich mit meinen Gefühlen umging, zu mir und zu anderen. Dabei bewundere
ich heute noch meine Frau, das sie meine Unzufriedenheit, die ich mir, und ihr
gegenüber hatte, Ertragen konnte. Um eine zufriedene Alkoholfreie Zukunft
erreichen zu wollen, reichten mir meine regelmäßigen Gruppenbesuche nicht
und besuchte mit meiner Frau im Jahr zwei Partnerschaftsseminare, das von
einem Ehepaar geleitet wurde, die von Beruf Therapeuten sind. Dabei lernte
ich, das man auch seine Mitmenschen akzeptieren sollte und auch deren Meinung
respektieren muss. Was für mich wieder einmal schwierig war, da ich dachte
was von meinem Ego abzugeben, also Schwäche zu zeigen. Es wurde aber das
Gegenteil daraus, denn je mehr Akzeptanz ich zeigte, so bekam ich auch mehr
Anerkennung. Nach 3Jahren bemerkte ich an mir eine Veränderung, die für
mich positiv war, denn ich wurde ruhiger und meine innerlichen Spannungen
waren fast verschwunden. Dadurch wurden auch die Spannungen, die noch in
meiner Familie und in meinem Umfeld waren, wurden schwächer, so das ich auf dem
richtigen Weg war, den zu meiner Gesundung. Nur kamen jetzt öfter von meiner Frau die Worte, das ich ein schwieriger Fall wäre, aber ich glaube, das es ihr so lieber ist, als wenn ich wieder in meinem früheren Fahrwasser kurven würde. Von jetzt an ging es mit mir Bergauf, welches ich auch an meinem Umfeld bemerkte,
von welchem ich Wärme, Anerkennung ,Zuneigung usw. bekam.
Ich wünsche euch all erdenkliches gute für euren weg aus der sucht, zu einer beiderseitigen zufrieden abstinenz
Herzlichen gruss heinrich |
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| klaro hat zum Thema: Re: Ganz am Anfang und doch mittendrin geschrieben
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Gotti sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.02.2008 Beiträge: 3355 Alter: 51 Wohnort: Bayern
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Verfasst am: 25.02.2008, 20:03 Titel: Re: Ganz am Anfang und doch mittendrin |
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Hallo Heinrich,
danke. Schön wäre es, wenn ich meinen Mann dazu überreden könnte, auch in diesem, oder einem anderen Forum zu lesen.
Er will und wollte es von Anfang an nicht stationär oder mit Therapie schaffen. Kann er nicht mit seinem Beruf verbinden. Den verliert er dann.
Ach, ich glaube, ich muss noch viel mit ihm arbeiten.
Aber erst mal muss ich mit mir arbeiten. Werde nochmal drüber schlafen und dann jemanden suchen. Tipps habe ich ja schon in vielen Beiträgen erlesen. z. B. anrufen, und auf die Stimme hören, ob sie sympathisch klingt.
Und dann werde ich fleißig hier im Forum weiterlesen.
Jetzt muss ich Schluss machen, mein Großer 23 J., möchte was am PC arbeiten.
LG Gotti. |
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| Gotti hat zum Thema: Re: Ganz am Anfang und doch mittendrin geschrieben
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Gotti sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.02.2008 Beiträge: 3355 Alter: 51 Wohnort: Bayern
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Verfasst am: 26.02.2008, 19:02 Titel: Re: Ganz am Anfang und doch mittendrin |
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Hallo, will mich nur schnell mal melden.
Vorhin habe ich bei Oiseau geschrieben, dass mein Mann sich vor der SHG drücken wollte. Phhh, er ist gegangen
War es falsch zu sagen, dass er aber nicht wegen mir gehen soll?
Ich mache mir natürlich Gedanken.
Die letzten zwei male konnte er aus dienstlichen Gründen nicht gehen.
Heute Nachmittag hat er sich auch wieder über ein Thema in der Familie aufgeregt: im Sommer steht ein großes Familienfest aus. Sowas hat ihm noch nie gefallen. Wir werden hoffentlich das meiste auswärts feiern können, so dass er sich herausziehen kann, falls es anstrengend wird. Aber Übernachtungsgäste haben wir trotzdem.
Naja, das macht uns jetzt halt schon Sorgen.
Vielleicht beruhigt mich nachher meine Bibelstunde. Beten hilft mir meist weiter,
LG Gotti. |
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| Gotti hat zum Thema: Re: Ganz am Anfang und doch mittendrin geschrieben
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Oiseau neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 20.01.2008 Beiträge: 286 Wohnort: Süddeutschland
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Verfasst am: 01.03.2008, 17:04 Titel: Re: Ganz am Anfang und doch mittendrin |
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Liebe Gotti,
will mich doch auch mal in deinem Thread melden.
Wie ist es euch die letzten Tage ergangen? Geht dein Mann wieder in die SHG? Wenn er keine Kur antreten kann, wäre es ja wichtig sich helfen zu lassen.
Befürchtest du auf der Familienfeier, dass er mit dem Alkohol, den die Gäste trinken, Probleme haben könnte? Oder hast du Angst, dass ihr sein Alkoholproblem ansprechen müsst und alle es wissen? Vielleicht solltet ihr euch vorher genau überlegen, wem ihr was erzählt und wie ihr euch verhaltet.
Ich bin auch gespannt, wie es bei uns werden wird. Bisher hat mein Partner nur meiner Mutter von seiner Sucht erzählt. Ich habe meine besten Freundinnen inzwischen auch in Kenntnis gesetzt. Aber die weitere Aufklärungsarbeit werde ich meinem Lebensgefährten überlassen. Ob er das leisten kann? - Abwarten.
Erzähl mal, wie ihr euch vorbereitet. Ich wünsche euch Erfolg und ein schönes Fest. Weiterhin alles Gute für deinen Mann beim Durchhalten!
Einen lieben Gruß von
Oiseau. |
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| Oiseau hat zum Thema: Re: Ganz am Anfang und doch mittendrin geschrieben
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Morgenrot sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 29.02.2008 Beiträge: 9577 Alter: 52 Wohnort: Hessen
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Verfasst am: 01.03.2008, 19:00 Titel: Re: Ganz am Anfang und doch mittendrin |
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Hallo Gotti,
habe deine Geschichte gelesen, und finde mich darin wieder, genau wie du in meiner.
Mir kommt das alles sehr bekannt vor. Von A - Z muß man alles alleine irgendwie schaffen : Elternabende usw. Ich hatte immer Angst ihn zu sowas mit hinzunehmen, weil er ja gleich ausrastet, wenn irgendwas nicht nach seinem Willen geht.
Für außenstehende erscheint man dann sicher dominant, aber wie soll man es anders regeln, wenn nicht alles den Bach runter gehen soll.
Auch deine jetzige Situation erinnert mich an meine: Wir versuchen beide, alles richtig zu machen, um nur kein Auslöser für neues trinken zu sein.
Manchmal hab ich das Gefühl, ich muß mich unsichtbar machen, so tief bin ich drin, in den Schuldgefühlen.
Aber du hast geschrieben, du bist eigentlich auch ein fröhlicher Mensch, genau wie ich. Nur mir ist das Lachen vergangen.
Du solltest aber auch etwas für dich tun, da stimme ich meinen Vorrednern zu, das wäre sehr wichtig für dich, oder ihr könntet vielleicht auch eine Paartherapie versuchen, die euch neue Wegeaufzeigen kann.
Ich wünsche dir auf jeden Fall sehr viel Kraft und Stärke für euren weiteren Weg.
lg Lämmchen |
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| Morgenrot hat zum Thema: Re: Ganz am Anfang und doch mittendrin geschrieben
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