| Was kann ich ihm überhaupt noch glauben?! • wie verhalten |
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Malou neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 16.05.2007 Beiträge: 5
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Verfasst am: 23.02.2008, 23:16 Titel: re |
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Hallo Gotti,
ich auch nur nochmal schnell... Leider geht`s meinem Freund nicht so gut...
War ja eigentlich hier, weil mir auch was auf der Seele brennt, doch leider hat sich das jetzt erledigt.
Er ist wieder am trinken, habe ihn grade dabei überrascht, nicht das erste mal, und damit steht leider für mich fest, dass ich mich schützen muss und mich trenne.
Das war so abgemacht und einen anderen Weg gibt es leider nicht. Heut morgen dachte ich noch man könnte was retten, ist aber leider doch nicht so...
Ich wünsche jedoch dir und deinem Mann von Herzen, dass ihr beide mehr Kraft, Durchhaltevermögen und eine ganze Portion Glück habt.
Gib ihn nicht zu schnell auf, aber lasse dich auch nicht kaputt machen. Wir Co`s sind oft mehr wert, als wir denken, bitte nicht vergessen!!!
Liebe Grüße Malou |
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| Malou hat zum Thema: re geschrieben
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klaro neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 06.01.2007 Beiträge: 287 Wohnort: Borken
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Verfasst am: 24.02.2008, 08:54 Titel: Re: Ganz am Anfang und doch mittendrin |
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hallo gotti!
Du kopierst doch voll deine mutter in deiner schon 24 jährigen ehe.
Du hast damals deinen mann, so zurechtgerückt, wie du ihn haben wolltest und er hat es mit sich machen lassen.
Ich glaube nicht, das er jemals dominant war, sondern nur andere ansichten hatte, die nicht in dein chema passten.
Als dir ihm seine sauferei zuviel wurde, hast du ihm die pistole auf die brust gesetzt, um was von ihm zu fordern, wie du es schon immer machtest, weil du nichts anderes gelernt hast.
Bist du überhaupt bereit, was an dir zu ändern?
Dann frage dich mal, was dich hindert, deinen mann anzusprechen um sich mit ihm über eure beziehung auszusprechen.
Hast du angst vor verletzungen, die ihr euch gegenseitig zufügen könntet.
Ich glaube, dein mann möchte gleichberechtigter partner sein, aber dieses durfte er von anfang an nicht in eurer ehe.
Du hast dir die hosen angezogen und obwohl er am anfang dagegen ankämpfte, hatte er nach einiger zeit den kampf augegeben und um das alles ertragen zu können zu flasche gegriffen. Mit den jahren kam dabei das raus wie es jetzt bei euch ist.
Braucht so nicht sein aber in ein paar dinge war es bei mir ähnlich.
Am anfang unserer ehe war ich die bestimmente person, die sagte wo der weg lang ging.
Es gab auch keinerlei streit, denn meine frau war damit zufrieden, weil ich mich auch in anderen dingen gut behaupten konnte.
Ändern tat sich erst etwas, als unsere tochter mit 5 jahren an allergie asthma erkrankte.
Da drehte sich alles um die krankheit meiner tochter, womit ich die ersten jahre noch gut zurecht kam.
Mit der zeit stand bei meiner frau nur noch die krankheit meiner tochter im fordergrund und unsere ehe rückte immer mehr in den hintergrund. Sagte ich mal was, so hatte ich meine frau am halse und sie stellte mich so dahin, als wäre mir unsere tochter nicht wichtig.
Sie machte damit meine tochter kränker als sie war und die wäre doch blöd was daran zu ändern.
So fing mein absturz in die sucht an, weil, um das ertragen zu können ich vermehrt zur flasche griff.
Ich habe mir mal gedanken darüber gemacht, woher das alles kommen könnte.
Ich hatte ein schöne kindheit und konnte machen was ich wollte, wurde aber nie dafür zur verantwortung gezogen.
Meine mutter hüllte mich im mantel der geborgenheit ein, stellte ich streiche an die nicht richtig waren so schützte sie mich.
Da mein vater den ganzen tag an der arbeit war, bekam er davon nichts mit, denn erziehung war damals sache der frau.
Mir wurde nach meiner saufzeit bewusst was ich in meiner kindheit nie gelernt hatte und unbewusst mein späteres leben bestimmte.
Mir wurden in meiner kindheit keine grenzen gesetzt und wie konnte ich später selbst grenzen setzen wenn ich es nicht gelernt hatte.
Dein mann soll dich zufrieden stellen, wofür du selbst zuständig bist.
Du setzt deinen mann schwer unter druck, wofür er noch nicht belastbar genug ist, genauso wie du.
Ihr habt beide angst, dinge anzusprechen, die euch nicht passen, weil ihr euch dabei verletzt fühlen könntet.
Weißt du überhaupt, ob dein mann zufrieden ist, das er nicht mehr trinkt oder er sich nur krampfhaft trocken hält, weil du es so möchtest.
Ich habe dir schon mal geschrieben das alles nur in kleinen schritten geht, aber dazu gehört, die leichen (probleme) in sich zu entsorgen und nicht, es bei den partner zu machen, denn dafür ist der verantwortlich.
Ich bin ein alter spritkopf, der auch weiss was co-abhängigkeit heisst, da ich dieses bei meiner tochter bin.
Ich konnte meine tochter nicht mit gewalt von der suaferei wegbringen, genauso weinig, wie es meine frau bei mir konnte.
Ich konnt aber eins, ihr hilfe anbieten. Da sie diese nicht wollte musste ich mir grenzen ihr gegenüber setzen und zeigen wie weit sie bei mir gehen kann.
Das ist mir bestimmt nicht leicht gefallen und ich habe dabei gelitten wie ein hund.
Bei allem musste ich nicht meine tochter oder meine frau die es nicht wahr haben wollte aushalten, sondern mich selber musste ich aushalten.
Das dadurch spannungen zwischen uns entstanden ist normal und um diese abzubauen brauchte ich einen mülleimer wo ich sie lassen konnte.
Ich wusste, wo ich darüber reden konnte und die verständnis für meine situation hatten.
Ich kann deshalb verstehen wie es bei euch ist, weil ihr beide noch nicht belastbar genug für manche dinge seit und angst, hilflosigkeit, wut, enttäuschung sehr gross ist.
Abstinenz zu leben will gelernt sein und ihr steht noch am anfang des weges.
Euer gefühlsleben hemmt euch noch dabei, weil die angst da ist seine gefühle auszusprechen.
Meine frau und ich haben fast 3jahre dazu gebraucht um eine gewisse zufriedenheit zu haben.
Es werden noch viele steine im wege liegen, die ihr beiseide räumen werdet, aber es lohnt sich, so schwer es einem manchmal auch fällt dieses auszuhaltenn
Es grüsst recht herzlich heinrich |
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| klaro hat zum Thema: Re: Ganz am Anfang und doch mittendrin geschrieben
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Gotti sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.02.2008 Beiträge: 3355 Alter: 51 Wohnort: Bayern
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Verfasst am: 24.02.2008, 11:45 Titel: Re: Ganz am Anfang und doch mittendrin |
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Hallo Malou,
erst mal schade, dass es bei dir wirklich so kommen muss. Aber wichtig ist einfach die Konsequenz. Alles Gute, viel Kraft für dich.!!!
Keine Angst, nach der langen Zeit gebe ich meinen Mann nicht so leicht auf. Wenn ich so neben ihm liege, seinen Schlaf beobachte, dann - ich liebe ihn. Ganz einfach. Und wir geben nicht auf.
Jetzt zu dir Klaro.
Vielleicht hast du was anderes rausgelesen, aber die "Hosen" hatte und habe ich bei meinem Mann nie angehabt. Ich traue mich jetzt noch nicht vieles auszusprechen, weil ich Angst (?) vor seiner Reaktion habe. So ist das.
Mein Mann kommt aus einer Familie, in der der Vater der "Oberste Chef" ist. Jeder (seine Frau sowieso ) hat, kuscht immer noch vor ihm. Ich will dir hier ein kleines Beispiel schreiben, wie es bei Vater und Sohn abläuft:
Einkaufen. Der Mann hat den Einkaufszettel, schiebt selbstverständlich den Wagen, nur er kann richtig aus- und einräumen, ... Reicht das?
Meinst du, dass das nur ein Ausweg aus meiner Dominanz ist.?
Du hast mir viel zum Nachdenken gegeben, aber ich will nicht noch mehr Co werden als ich schon bin.
Grüße, Gotti. |
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| Gotti hat zum Thema: Re: Ganz am Anfang und doch mittendrin geschrieben
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Gotti sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.02.2008 Beiträge: 3355 Alter: 51 Wohnort: Bayern
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Verfasst am: 24.02.2008, 12:26 Titel: Re: Ganz am Anfang und doch mittendrin |
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Bin nochmal da.
Mein Mann hat gewusst, dass sein Vater nicht richtig handelt, seine Mutter zuhause unterstützt, sich um Probleme seiner Geschwister gekümmert - da waren wir noch nicht verheiratet - . Aber er behandelt mich genauso wie sein Vater die Schwiegermutter. Mit dem Unterschied, dass ich selbst arbeiten gehe und schon immer ein eigenes (wenn auch kleines ) Gehalt habe. Vielleicht erscheine ich dadurch dominant? Meine Schwiegermutter ist komplett abhängig.
Jedenfalls ist heute viel zu schönes Wetter, als dass ich mir schon wieder mal Gedanken über meinen Schwiegervater mache!!!
Ich nehme meinen Hund und verschwinde.
Tschau, Gotti. |
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| Gotti hat zum Thema: Re: Ganz am Anfang und doch mittendrin geschrieben
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Gotti sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.02.2008 Beiträge: 3355 Alter: 51 Wohnort: Bayern
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Verfasst am: 24.02.2008, 19:37 Titel: Re: Ganz am Anfang und doch mittendrin |
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Bin wieder da.
Habe mir heute natürlich viele Gedanken zu Heinrichs Antwort gemacht.
Es war eigentlich logisch, gleich am Anfang zu denken, dass ich Schuld bin, dass er säuft. Keine Frage, denn ich war/ bin noch fast immer an allem Schuld. Ach, ich mag hier keine Beispiele schreiben.
Es hat lange gedauert (bestimmt 15 Jahre) bis mir deutlich geworden ist, dass mein Mann schon vor unserer Bekanntschaft getrunken hat. Es war damals nur eben nicht so häufig und nicht so viel. (Hat mir meine Schwiegermama nach und nach gebeichtet - "Er musste halt Schicht arbeiten, schwer, ...) Dass sich das Trinkmass erhöht, logische Folge siehe Foren - habe ich leider erlebt.
Meinst du ich bin dominant, weil ich ihn so oft gedeckt habe. Sein Verhalten (wenn er besoffen war ) entschuldigt habe bei Verwandten und Freunden?
Klar, ich musste fast immer allein zu Elternabenden oder - sprechtagen. Probleme (hatten wir genug, beide haben abgebrochen) durfte ich lösen. "Ich arbeite ja nur halbtags und er ist immer fort (Schicht)." Schicht arbeiten heisst aber auch, dass er an manchen Tagen zuhause war, an denen er gut mitgekonnt hätte. Hinterher bekam ich dann zu hören: Warum hast du das nicht mit dem Lehrer besprochen, oder jenes vergessen?
Nein, ich bin alles andere als dominant. Nicht mal gegenüber meinem Hund . Der macht trotz einjähriger Hundeschule manchmal was er will.
Übe ich Druck aus, wenn ich meinen Mann frage, warum er mich (bestimmt ein dreiviertel Jahr her) nicht mal wieder in den Arm nimmt? Damit meine ich keinen S..
Muss jetzt aufhören, Pause machen,
grüße euch alle, Gotti. |
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| Gotti hat zum Thema: Re: Ganz am Anfang und doch mittendrin geschrieben
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klarerkopf neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 31.12.2007 Beiträge: 122 Alter: 47 Wohnort: Österreich
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Verfasst am: 24.02.2008, 20:34 Titel: Re: Ganz am Anfang und doch mittendrin |
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Hi Gotti,
ich war in der ersten Zeit nach Beginn des Trockenwerdens auch sehr gereizt und jähzornig. Da ich aber mittlerweile ein zufriedenes, abstinentes Leben erlangt habe, hat sich das gelegt.
Es dauert eben seine Zeit. Meinungsverschiedenheiten und kleinere Reibereien wird es natürlich immer geben, ist eben im Zusammenleben so. Trotzdem würde ich nicht alles "hinnehmen", sondern auch mal die Meinung sagen und mir nicht alles gefallen lassen. Schliesslich bist ja nicht du (alleine) schuld, dass er getrunken hat.
lg klarerkopf |
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| klarerkopf hat zum Thema: Re: Ganz am Anfang und doch mittendrin geschrieben
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Gotti sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.02.2008 Beiträge: 3355 Alter: 51 Wohnort: Bayern
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Verfasst am: 24.02.2008, 21:04 Titel: Re: Ganz am Anfang und doch mittendrin |
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Hallo Klarerkopf,
klar seid ihr am Anfang gereitzt, jähzornig. Ich denke auch nicht, dass ich Druck ausübe. Im Gegenteil. Ich frage nicht laufend, wie es ihm geht. Will ihn nicht nerven. Höchstens unterstützen.
Sage ihm nur, dass ich stolz auf ihn bin.
Vielleicht sollte ich mal ein paar Tage abschalten, mich hier raushalten.
Vielleicht denke ich zu viel.
LG Gotti. |
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| Gotti hat zum Thema: Re: Ganz am Anfang und doch mittendrin geschrieben
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Lütze sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 29.11.2007 Beiträge: 1296 Alter: 40
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Verfasst am: 24.02.2008, 21:55 Titel: Re: Ganz am Anfang und doch mittendrin |
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klar seid ihr am Anfang gereitzt, jähzornig.
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Hallo Gotti
Verallgemeinere uns bitte nicht.Ich war traurig,hilflos und erschrocken,über das ,was war.Was aus mir wurde.
Aber ich bin auch jetzt noch beim Finden von mir selbst.
Deinem Mann wird es ähnlich gehen.
Eigentlich finde ich es gut,das du dir soviel Gedanken darüber machst.
Aber unterscheide zwischen Sucht und Beziehungsproblemen.
LG Lütze |
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| Lütze hat zum Thema: Re: Ganz am Anfang und doch mittendrin geschrieben
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