| Positives Denken • ... möchte mich auch hier vorstellen |
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Kelli neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 18.03.2007 Beiträge: 166 Alter: 49 Wohnort: Sachsen
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Verfasst am: 10.02.2008, 10:06 Titel: zwischen Entschluß und Entzug |
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Hallo, ich will mich im offenen Bereich kurz vorstellen und ein Stück meiner Geschichte erzählen. Ich bin 45 Jahre, habe zwei fast erwachsene Kinder und führe ein ganz normales Familienleben mit Mann, Haus, Kindern und Katze
Seit meiner Jugend habe ich schon immer Alkohol getrunken, damals nur wenn ich tanzen o.ä. war, später dann regelmäßig abends. Ich bin selten mehr als das, was Außenstehende als "beschwipst" bezeichnen würden, meist merkt man mir gar nichts an. Ich trinke halt abends meine 2, 3 Gläser Wein und gut. Aber ich habe mir schon eine ganze Weile Gedanken gemacht, ob das nicht schon Abhängigkeit ist. Denn immer, wenn ich mir vorgenommen habe, für eine Weile nichts zu trinken, habe ich es meist nur 2 Abende ausgehalten und mir dann wieder einen Grund zum trinken gesucht. Nun bin ich vor einigen Tagen hier ins Forum und dann ging irgendwie alles ganz schnell. Mir wurde hier sehr deutlich gesagt "Du hast ein Problem und mußt handeln." Am Donnerstag habe ich mich meiner Hausärztin anvertraut, die das genauso sah und mich nun an eine entsprechende Ärztin überweist, die mir beim Entzug helfen wird. So bin ich also jetzt in Warteposition und fühle mich etwas unsicher. Ich möchte das alles lieber ganz schnell hinter mich bringen, aber da mir von einem kalten Entzug abgeraten wurde, fühle ich mich fast verpflichtet, etwas zu trinken. Gestern abend habe ich nichts getrunken, da ich seltsamerweise gar kein Verlangen hatte, aber was passiert, wenn ich das heute wieder will? Kommen die Entzugserscheinungen ohne Vorwarnung oder habe ich noch Zeit, notfalls was zu trinken? Blöde Situation. Aber ich will es unbedingt schaffen! kelli |
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| Kelli hat zum Thema: zwischen Entschluß und Entzug geschrieben
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roehrchen neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 14.01.2008 Beiträge: 40 Alter: 33 Wohnort: in der Nähe von Osnabrück
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Verfasst am: 10.02.2008, 20:26 Titel: Re: zwischen Entschluß und Entzug |
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Hallo Kelli
Ich habe gerade erst einen 12 tägigen Entzug gemacht und warte jetzt auf einen Termin für meine Therapie. Ich habe zum Schluß 16-20 große Bier jeden Tag getrunken. Beim Entzug ging es mir durch Medikamente bestens. Aber eigentlich braucht man da keinen Wartetermin. Bei mir in der Klinik (speziell für Suchtkranke) war es ein kommen und gehen.
Da Gab es dann "besondere Anreisetage". Montags und Mittwochs kammen da um 12 Neuzugänge. Ausserdem ist es sehr interessant die Geschichten der Leute zu hören. Da weiß man dann, daß man es wohl noch früh genug geschafft hat. Aber einen Tipp mit kalten Entzug etc. kann ich Dir nicht geben. Das überlass ich lieber den Experten. Aber auf alle Fälle hast Du einen guten Schritt hierher gemacht. Hier sind sehr viele (alles nette) Leute, die einem helfen können. |
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| roehrchen hat zum Thema: Re: zwischen Entschluß und Entzug geschrieben
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Kelli neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 18.03.2007 Beiträge: 166 Alter: 49 Wohnort: Sachsen
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Verfasst am: 10.02.2008, 21:21 Titel: Re: zwischen Entschluß und Entzug |
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hallo roehrchen, ich will ja eigentlich keinen kalten entzug machen, weil der so gefährlich sein soll. aber vorgestern hatte ich ein bißchen viel getrunken und das hing mir gestern noch in den knochen, so das ich keinen appetit auf alkohol hatte. heute nun finde ich es merkwürdig, das ich was falsch mache, wenn ich NICHTS trinke und habe plötzlich wieder kein verlangen. deshalb horche ich ständig in mich rein, ob ich herzrasen oder so kriege, aber bis jetzt geht es mir gut.
das ich noch nicht beginne mit der therapie hängt damit zusammen, das meine hausärztin einen termin bei einer speziellen ärztin machen will und diese aber im urlaub war, so das ich diese woche sicher einen termin bekomme. wie lange hast du denn getrunken, bis du einen entzug gemacht hast?
kelli |
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| Kelli hat zum Thema: Re: zwischen Entschluß und Entzug geschrieben
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Glück neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.02.2008 Beiträge: 5 Alter: 46 Wohnort: 49685 Emstek
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Verfasst am: 10.02.2008, 22:32 Titel: Re: zwischen Entschluß und Entzug |
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| Hallo Kelli! Ich finde es total gut, dass du den ersten Schritt gemacht hast. Weiter so. Ich bin seit Okt. 2006 trocken. Habe auch eine Entgiftung gemacht und bin der Meinung dass es besser ist in ein Krankenhaus zu gehen. Ich weiss, der Schritt ist sehr schwer. Ich wollte das damals auch nicht. Ich habe mich sehr geschämt. Heute kann ich offen darüber reden und stehe dazu, dass ich trockene Alkoholikerin bin. Auch wollte ich nicht in Therapie gehen. Ich meinte ich schaffe das ambulant. Ja wenn ich dann mal 2, 3 Tage nicht getrunken hatte, habe ich mir selbst eingeredet, dass ich ja noch nicht krank bin. Ich bin so froh, dass ich das alles gemacht habe. Du hast noch einiges vor dir, aber glaube mir, wenn du entgiftet hast und in Therapie gehst, wirst du sehen, wie gut es dir geht. Auch deine Kinder und dein Mann werden sich freuen, wenn du etwas unternimmst. Nur DU kannst es ändern. Es ist dein Leben. Wenn es dir dann wieder so richtig gut geht, geht es deiner Familie auch gut. Ich wünsche dir auf diesem Wege alles alles erdenkliche Gute und viel Kraft. Du schaffst das. Gruß Monika |
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| Glück hat zum Thema: Re: zwischen Entschluß und Entzug geschrieben
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roehrchen neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 14.01.2008 Beiträge: 40 Alter: 33 Wohnort: in der Nähe von Osnabrück
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Verfasst am: 10.02.2008, 22:55 Titel: Re: zwischen Entschluß und Entzug |
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Hey Kelli
Getrunken habe ich seit vierzehn Jahren. Nach der Schule die Ausbildung und dann halt der Bund. Richtig schlimm wurde es die letzten drei Jahre.
Monteursjob, abends allein im Hotel, Wochenende alleine.
Viele Beziehungen zu Frauen einfach abgebrochen. Na ja all dass was Du hier schon so gelesen hast. Übrigens, Entzugerscheinungen können auch nach mehreren Tagen noch Auftreten. |
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| roehrchen hat zum Thema: Re: zwischen Entschluß und Entzug geschrieben
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Kelli neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 18.03.2007 Beiträge: 166 Alter: 49 Wohnort: Sachsen
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Verfasst am: 11.02.2008, 11:35 Titel: Re: zwischen Entschluß und Entzug |
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| danke für euren zuspruch, den kann ich im moment gut gebrauchen. ich staune momentan über mich selber, was ich grad alles bewege: das rauchen habe ich aufgegeben am 1.1. und nun will ich es auch mit dem trinken schaffen. vielleicht hat mein 45. geburtstag kürzlich da was losgetreten? ein grund ist sicher auch, das ich meinen kindern ein vorbild sein will. mein sohn (fast 19) trinkt auch alkohol, wenn er weggeht. nicht übermäßig, aber er wird unter alkohol aggressiv und will jetzt deshalb eine therapie machen. ich will ihn nicht durch mein eigenes verhalten noch mehr runter ziehen, denn er hat manchmal auch schon gesagt "na, du trinkst doch jeden abend wein, was ist daran besser, als wenn ich mir am we mal die kante gebe" und da hat er recht. und meine tochter, die jetzt 15 wird, hat auch langsam interesse an alkohol und jetzt kann ich vielleicht noch ein vorbild sein. im moment scheint es mir alles leicht, nachdem ich mich einmal entschlossen habe, aber ich weiß, da werden auch noch harte zeiten kommen. kelli |
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| Kelli hat zum Thema: Re: zwischen Entschluß und Entzug geschrieben
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dahlie neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 10.01.2008 Beiträge: 63 Alter: 52
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Verfasst am: 11.02.2008, 12:46 Titel: Re: zwischen Entschluß und Entzug |
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Hi Kelly,
kannst du nicht zu einem anderen Arzt gehen, damit du ganz schnell Gewissheit hast? Ich hatte schon einige Tage vor dem Arzttermin nichts mehr getrunken und hatte auch wahnsinnige Angst. Der Arzt war sehr nett und verständnisvoll und hat mir viel Mut gemacht. Ein Glück waren meine Werte super, von daher brauchte ich keine weitere Entgiftung. Ich hatte nur ein paar Tage Einschlafprobleme und zur gewohnten Trinkzeit eine Unruhe. Habe ähnlich viel getrunken wie du. Immer am Abend so 3-4 Gläser Wein.
LG Dahlie |
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| dahlie hat zum Thema: Re: zwischen Entschluß und Entzug geschrieben
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Kelli neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 18.03.2007 Beiträge: 166 Alter: 49 Wohnort: Sachsen
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Verfasst am: 11.02.2008, 15:37 Titel: Re: zwischen Entschluß und Entzug |
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| Hi Dahlie, ich wollte morgen die ärztin anrufen und schauen, ob sie einen termin bekommen hat. habe jetzt 2 abende nichts getrunken und fühle mich wohl. lag vor ein paar jahren mal im krankenhaus, da gab es natürlich auch keinen alk und da hatte ich keine probleme, aber da geht es einem ja eh nicht gut. trinke jetzt viel frucht- und gemüsesaft. wie lange hast du diese menge wein getrunken und seit wann bist du trocken? dazu auf alle fälle schon mal meinen glückwunsch. lg kelli |
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| Kelli hat zum Thema: Re: zwischen Entschluß und Entzug geschrieben
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