| am dienstag 02.12. lag ich im wohnzimmer • Bitte um hilfe!! |
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Spanijoggel Moderatorin

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.02.2008 Beiträge: 8574 Alter: 70 Wohnort: Schweiz
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Verfasst am: 20.12.2008, 14:19 Titel: Re: Das Leben und ich |
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Cou cou,Frank!
Magst du wieder einmal etwas schreiben?
Ich treffe Dich ja regelmässig beim Glücksbärchen an,Deine Posts dort sind so gut,der Junge Mann hat was zu denken wenn er Dich liest.
Wie geht es Dir in dieser Weihnachtszeit?
Kannst Du gut bei Dir bleiben?
Manchmal wissen wir nicht wo unser Weg hinführt. Aber es geht immer weiter.Und doch lieber trocken,ohne Job als umgekehrt.
Ich denke an Dich
Liebe Grüsse
Yvonne |
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| Spanijoggel hat zum Thema: Re: Das Leben und ich geschrieben
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Feengesicht Gast
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Verfasst am: 20.12.2008, 14:58 Titel: Re: Das Leben und ich |
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Ich muss sagen Frank das deine Worte bei Gummibärchen mich sehr berührt haben.
Ich lese oft hier wie auch bei dir, doch ich schreibe nicht so oft. Wie kommst du klar?
Alles liebe Pia  |
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| Feengesicht hat zum Thema: Re: Das Leben und ich geschrieben
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Frank2008 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 05.01.2008 Beiträge: 74 Wohnort: Köln
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Verfasst am: 21.12.2008, 11:27 Titel: Re: Das Leben und ich |
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Hallo Zusammen und spezielle Grüße an Yvonne und Pia
Ich bin immer noch zufrieden, auch wenn ich diese Woche meine Arbeit verloren habe. Ich fühle mich wie Yvonne sagt "lieber trocken,ohne Job als umgekehrt". Das was ich dieses Jahr erreicht habe, ist für mich einfach zu überwältigend um mich davon runterziehen zu lassen.
Ich konnte mir und anderen Beweisen, dass ich Arbeit finden kann und in der Lage bin, dort Spaß zu haben und schnell gute Leistungen zu erbringen. Der Aufenthalt war leider kurz aber ich kann nur positives daraus ziehen.
Mein ganzer innerer Trubel (wg. der Kündigung) hat ein Ereignis vom 14.12.08 in den Hintergrund geschoben, der mir zu denken gab. Meine Mutter hatte Geburtstag und als ich bei ihr war, sagte sie mir - für mich völlig überraschend - das sie auch Alkohol (Sekt) für Ihre Gäste hätte. Sie fragte, ob mir das was ausmachen würde. Ich sagte, dass mich das doch sehr überraschen würde aber es mir nichts ausmachen würde und ich deshalb schon nicht rückfällig würde. In Wahrheit war ich geschockt. 1 Jahr zuvor bin ich völlig kaputt bei ihr aufgeschlagen. Kaputt, weil ich Alkoholkrank bin und mein Leben "versoffen" hatte.
Meine innigste Vertrauensperson im letzten Jahr hatte also das Gefühl, ihren Gästen und damit dem Rest meiner Familie Alkohol anzubieten. Obwohl ihr Mann seinerzeit damit auch ihr Leben nachhaltig negativ beeinflußte und ich mich damit zerstören wollte. Ich fühlte mich unrespektiert und war enttäuscht. Da kein Gast was trinken wollte, war es auch kein weiteres Thema während der Feierlichkeiten aber auf dem Weg nach Hause hat es mich sehr beschäftigt.
Ich war nicht nur enttäuscht von meiner Mutter, sondern vor allem von meiner Reaktion, denn sie war weder konsequent noch echt. Gestern ergriff auf der Heimfahrt von einem anderen Familienereignis die Möglichkeit mit ihr darüber zu reden. Ich sagte ihr, dass ich enttäuscht war, dass gerade sie Alkohol angeboten hat. Ich stellte es ihr frei dies zu machen aber ich wies sie darauf hin, dass es mir dabei nicht gut geht und es wahrscheinlich ist, dass ich dann nach Hause fahre. Sie stellte fest, dass auf dem Familienereignis doch auch Alkohol getrunken wurde und es mir dort nichts ausmachte, was auch stimmte. Als ich sie mit meiner Einschätzung konfrontierte, dass sie den Alkohol nur anbot, weil Gastgeber das vermeintlich so machen und in irgendwelchen Kochshows immer Alk gereicht wird, mußte sie, und dann wir lachen, weil es genau so war. Sie war dankbar das ich ihr sagte, wie ich Wahrheit zu dem Thema stehe, da es ihr so nicht bewußt war.
Das ich bei ihr einen anderen Maßstab anlege als bei anderen wurde uns bewußt aber sowohl sie als auch ich finden das in Ordnung.
Es war befreiend für mich, dass zu klären. Das Vertreten meiner Interessen war mal wieder der richtige Schritt, auch wenn ich es nicht direkt beim ersten Anlauf gemacht habe. Übung macht den Meister
Da es mich wirklich berührt und das Thema schon angeschnitten wurde, gehe ich auf meine persönliche Auseinandersetzung mit Flo ein.
Wenn ich Flo zuhöre, dann spüre ich meine eigene Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung und Traurigkeit, die ich vor knapp über 1 Jahr durchlitt. Dieser Unwille, unter dem Deckmantel der Hilflosigkeit, sich helfen zu lassen. Das macht mich wütend. Wütend auf mich selbst. Über Flo trete ich wohl meinem "Ich" des vorigen Jahres in den Hintern und versuche mich selber zu retten. Ich glaube für mich selbst, damit ich es es wirklich verstehen konnte, mußte es mit mir so schlimm kommen, wie es gekommen ist aber ich hoffe einfach, dass es Flo erspart bleibt.
Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag
LG
Frank |
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| Frank2008 hat zum Thema: Re: Das Leben und ich geschrieben
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Feengesicht Gast
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Verfasst am: 21.12.2008, 11:42 Titel: Re: Das Leben und ich |
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Hallo Frank
Sei nicht sauer auf deine Mutter, denn ich glaube sie hat Anlagen einer Co ins sich. Dazu kommt noch das Unverständnis du müsstest das aushalten, denn du bist trocken, auch warum trinkt der Alk nicht kontrolliert das kann doch nicht schwer sein, und zu guter letzt das Deckmäntelchen, gute Miene zum Bösen Spiel, was sollen die anderen Denken.
Mmh Flo ich denke nicht das du ihr so helfen kannst. Ein Ertrinkender versucht ein Ertrinkender zuretten geht nicht. Was ist in dir was andere retten möchten?
Einen schönen Advent wünsche ich dir!
lg Pia |
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| Feengesicht hat zum Thema: Re: Das Leben und ich geschrieben
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Mandy2 Gast
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Verfasst am: 21.12.2008, 12:02 Titel: Re: Das Leben und ich |
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Hallo Frank,
da sieht man es wieder, nur sprechenden Menschen kann geholfen werden
Schön das Du mit Deiner Mum geschafft hast, die Probl. zu benennen.
Wünsche Dir einen schönen 4 Advent und behalte Deine sehr positive Einstellung, mit einem Lächeln auf den Gesicht, sehen auch erst mal schwierige Situationen, nicht ganz so negativ aus.
Wenn man genau weis, das man es selber in der Hand hat, Sie ändern zu können und daran arbeitest Du ja.
MLG Marion |
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| Mandy2 hat zum Thema: Re: Das Leben und ich geschrieben
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Frank2008 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 05.01.2008 Beiträge: 74 Wohnort: Köln
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Verfasst am: 23.12.2008, 10:30 Titel: Re: Das Leben und ich |
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Huhu,
heute morgen hatte ich keine Milch mehr und habe mir daher im Kiosk welche gekauft.
Also stand ich vor den "bekannten" Kühlschränken, in denen nicht nur Milch, sondern auch Alk gekühlt wird. Die Uhrzeit war wie früher, das Gesöff probat aber von tiefstem Herzen wollte ich keinen Alk. Die Situation kenne ich zwar seit mittlerweile einem Jahr aus jedem Supermarkt aber ein Kiosk um die Uhrzeit hatte ich bisher nicht.
Also tippelte ich stolz mit meiner Milch nach Hause. Für die Passanten war ich nur jemand, der sich Milch gekauft hat aber für mich ein mich mit Stolz erfüllendes Moment.
Das wars auch schon...
LG
Frank |
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| Frank2008 hat zum Thema: Re: Das Leben und ich geschrieben
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Backmaus Gast
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Verfasst am: 23.12.2008, 23:25 Titel: Re: Das Leben und ich |
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Hallo Frank
Habe gerade dein Kioskevent gelesen.es gibt doch immer wieder so kleine Begebenheiten wo man unvermutet mit seiner alkoholgetränkten Vergangenheit konfrontiert wird und dann ist man zurecht stolz auf seine persönliche gegenwärtige Situation.Alles Gute für dich und schöne Weihnachtstage mit genug Milch im Haus
wünscht Backmaus |
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| Backmaus hat zum Thema: Re: Das Leben und ich geschrieben
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