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am dienstag 02.12. lag ich im wohnzimmer   •    Bitte um hilfe!!  
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Frank2008
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BeitragVerfasst am: 04.02.2008, 11:12    Titel: Das Leben und ich Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Servus Zusammen!

Heute habe ich mich dazu entschieden mich auch mit meiner Geschichte an die "Öffentlichkeit" zu gehen. Daher nachfolgend das, was ich am 05.01.08 im Vorstellungsbereich geschrieben habe.

Ich heiße Frank, bin 34 Jahre alt, wohne in Köln und habe seit ca. 5 Jahren ein Alkoholproblem bzw. bin Alkoholiker.

Es fing wohl mit dem berufsbegleitendem Studium (BWL) an. 8 Stunden gearbeitet (kfm. Angestellter) und dann noch an 2 Tagen die Woche 2 Stunden und jeden Samstag von 8-15 Uhr Vorlesung. Während des Studiums dann Beförderung vom Sachbearbeiter zum Gruppenleiter und die Überlastung nahm ihren lauf.

Das Studium habe ich dann abgebrochen, weil ich es einfach nicht mehr gepackt habe. In dieser Zeit habe ich mir aber schon angewöhnt auch mal alleine einen zu heben.

Dann habe ich 2002 eine Frau kennengelernt, die ich sehr geliebt habe und immer noch liebe. Am Anfang lief hier alkoholmäßig alles "normal". Dann haben wir mit online Spielen angefangen (Dark Age of Camelot und später World of Warcraft). Hat uns einen riesen Spaß gemacht und wir haben es täglich gespielt; anfangs bis spät in die Nacht. Seit diesem Zeitpunkt (ca. April 2003) habe ich täglich Alkohol in steigendem Ausmaß getrunken (April 03 = 1 Flasche Wein, Dezember 07 = 5 Flaschen Wein/Sekt).

Der Stress auf der Arbeit stieg durch immer mehr Projekte und Verantwortungsbereiche immer weiter an. Vorige Woche habe ich dann endlich mal gerafft, dass meine Leistungsfähigkeit durch den Alkohol wohl auch nicht mehr die Beste war.

2005 habe ich dann irgendwie gar nix mehr gerafft und konnte abends nur mit Alkohol die Belastungen durch die Arbeit ertragen. Im Dezember 2005 hatte ich dann wohl einen Burnout oder so und habe mich krank schreiben lassen. Mein Hauptproblem waren hier depressive Stimmung, Panikattacken und Angst vor Menschen.

An die Leser: Hier endet jetzt der verständliche Teil und es wird unnachvollziehbar.

März 06: Termin beim ersten und bisher einzigem Therapeuten. Er kam schnell auf die Schiene mit dem Alkoholmissbrauch und ließ da nicht locker. Das ich hier bereits ein Problem mit Alkohol hatte war mir schon klar aber irgendwie dachte ich, dass kann es doch nicht alleine sein. Und mit 33 Jahren keinen Alkohol mehr trinken dürfen und während einer Reha nicht mehr spielen können; undenkbar.

April 06: Ich konnte die Gespräche mit dem Hausarzt und Therapeuten nicht mehr ertragen und bin nicht mehr hingegangen. Bis Juli 06 habe ich meinen Arbeitgeber immer gemailt das ich noch krank geschrieben sei, obwohl ich ja gar nicht mehr bei den Ärzten war. Im Juli meldete sich dann die Krankenkasse bei meinem Arbeitgeber und die Sache flog auf.

Es folgte die Kündigung aber wenigstens meine Freundin blieb bei mir. Wir regelten das mit den aufgelaufenen unbezahlten Rechnungen und ich ging hochmotiviert zur Agentur für Arbeit (sprich Arbeitsamt). Zur Ermittlung meines letzten Einkommens musste ich mich dann mit meiner Krankenkasse in Verbindung setzen. Wegen der oben beschriebenen 3 Monate war mir das so unangenehm, dass ich wieder wie gelähmt war. Nach 3 Wochen der Alkoholabstinenz genehmigte ich mir dann erst mal wieder tagsüber einen (während meine Freundin arbeiten ging) um mir Mut anzutrinken. Funktionierte nicht wirklich und so spielte ich dann "lieber" am PC als mich darum oder Jobsuche zu kümmern.

Seit dieser Zeit habe ich keine Post mehr geöffnet, das Telefon ausgesteckt, keinem die Tür geöffnet und den Kontakt zu jedem Menschen ausser meiner Freundin und meinem Lebensmittel- und Alkoholhändler. 2 Flaschen Sekt habe ich tagsüber getrunken (während meine Freundin arbeiten ging) und dann haben wir beide abends jeder ca. 2-3 Flaschen geleert. Meiner Freundin habe ich erzählt das mit der Agentur alles laufen würde und ich Miete etc. zahlen würde. War natürlich nicht der Fall, da ich seit April 2006 keine Einkünfte mehr bezogen habe.

Am 13.12.07 war es dann soweit. Die Wohnung sollte um 8 Uhr zwangsgeräumt werden. Um 5 Uhr bin ich dann einfach abgehauen und habe meine Freundin mit einem kurzen Abschiedsbrief dieser Situation ausgeliefert. Am 13.12.07 hatte ich die Entscheidung zu treffen, ob ich Selbstmord begehen werde oder nicht. Ich habe mich fürs Leben entschieden und bin dann am 14.12.07, dem Geburtstag meiner Mutter, bei meinen Eltern aufgeschlagen. Meine jetzt Ex-Freundin hatte meinen Bruder und Eltern informiert und zumindest sie waren glücklich mich lebend wiederzusehen.

Seit nunmehr 3 Wochen lebe ich abwechselnd bei meinen Eltern (1,5 Jahre nicht mehr gesehen) und meinem Bruder und seiner Familie (2 Jahre nicht mehr gesehen). Ich kämpfe mit den Ämtern, den Erinnerungen, den Ängsten und der Sucht.

Viele Fragen beschäftigen mich zur Zeit, Fragen die ich mir zum Teil schon seit 2 Jahren hätte stellen müssen:

Was stimmt nicht mit mir? Ist es nur der Alkohol oder habe ich richtig einen an der Klatsche? Oder bin ich einfach nur ein faules A-Loch?
Warum habe ich mir nicht helfen lassen? Woher kommt diese Angst?
Wie konnte ich den Menschen, den ich liebe nur so hintergehen?
Wie geht es weiter mit den Schulden?
Wieso hatte ich die letzten 3 Wochen ohne Alkohol keine zitternden Hände oder Übelkeit?
.
.
.
Wie soll mein weiteres Leben blos aussehen?

Anmerkung
Meine Ex-Freundin wurde nicht zwangsgeräumt. Sie hatte zum Glück noch Zeit die Wohnung in Ruhe zu räumen, ihre Sachen aus unserer Wohnung (sie stand nicht im Mietvertrag) in Sicherheit zu bringen und zu ihrer Schwester zu ziehen.

Dies ist meine erschreckende Geschichte. Solltet ihr nicht verstehen wie man es soweit kommen lassen kann... dann willkommen im Club.

In gespannter Erwartung eurer Reaktionen
Frank
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Frank2008 hat zum Thema: Das Leben und ich geschrieben
Frank2008
neuer Teilnehmer


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BeitragVerfasst am: 04.02.2008, 11:14    Titel: Re: Das Leben und ich Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Das schrieb ich am 06.01.08 auf eine Nachfrage von Karsten.

Habe jetzt seit dem 14.12.07 nichts mehr getrunken. Meinen Restalkohol hatte ich noch 13.12.07 um 23.58 Uhr einem Obdachlosen mit dem Hinweis in die Hand gedrückt, das ich morgen Geburtstag hätte und keinen Alkohol mehr trinken werde (habe ihm damit zwar keinen Gefallen getan aber es war sch... kalt in der Nacht, vlt. hats ja was gewärmt).

Jetzt habe ich 3 Geburtstage... meinen eigentlichen... den Tag als ich dem Tod nach einem Magendurchbruch nur sehr knapp von der Schippe gesprungen bin... und den 14.12.07. Der erste von hoffentlich vielen Tagen ohne Alkohol.

Ob der Alkohol tatsächlich mein einziges Problem ist wird wohl nur ein Arzt entscheiden können. Ich wäre auch schon längst beim Arzt gewesen, wenn das mit meiner Krankenversicherung geregelt wäre. Zur Zeit bin ich nämlich nur für akute Notfälle versichert. Hier fehlt noch die Mitgliedserklärung der Krankenkasse, welche hoffentlich bald kommt.

Ganz schön krank meine Geschichte. Ich fand sie das letzte Jahr schon krank aber ich habe sie mir aus meinem Gedächtnis gesoffen und auf den Tag x zitternd gewartet. Nun am 13.12. war es dann soweit.

Eigentlich bin ich froh das es endlich geschehen ist. Ich war die ganze Zeit hoffnungslos, von Todessehnsucht begleitet und handlungsunfähig. Angst vor allem und jedem. Ich habe mir meine persönliche Hölle geschaffen.

Das schlimmste für mich ist einfach, dass ich meine nichts ahnende Freundin in meine Probleme mit reingezogen habe. Finanziell und suchtmäßig (denke da an Co-Abhängigkeit bzw. Verführung auch Alkohol zu trinken, da ich ihr abends auch immer was hingestellt habe). Das mit dem Alkohol war nicht so das große Geheimnis aber das ich seit über 1 Jahr keine Einkünfte mehr hatte schon. Das ich es soweit habe kommen lassen will mir einfach nicht in den Kopf und ich schäme mich abgrundtief dafür.

Auch wenn ich es nicht verdient habe, hat meine Familie mich wider erwarten mit offenen Armen aufgenommen. Die waren froh das ich noch lebe. "Standpauken" gabs auch nicht. Haben ja auch schon seit vielen Monaten nichts mehr von mir gehört. Mir wiederfährt zur Zeit nur hilfsbereitschaft. Von Familie und Ämtern (naja hier nur mäßig). Irgendwie habe ich das Vertrauen in Ärzte verloren. Ich hoffe, bei den nächsten fühle ich mich besser aufgehoben.

Eigentlich gehts mir zur Zeit gut. Einen körperlichen Entzug habe ich nicht bemerkt. Vielleicht wurde er aber auch nur aufgrund meiner anderen Ängste und dem schlechten Gewissen überlagert. Habe ab und an auch mal gute Laune aber die ersticke ich direkt wieder im Keim, da ich keine verdient habe, nach dem was ich meiner Lebensgefährtin angetan habe.

Ich führe zur Zeit viele Gespräche mit der Familie, damit wir alle besser verstehen wie es soweit kommen konnte. Ein bisschen was haben wir schon rausgefunden aber eine ärztliche Behandlung ist natürlich unumgänglich. Mit etwas Glück kann ich das nächste Woche schon angehen.

Wow, schon 1:30 Uhr... bin die ganze Zeit im Forum am lesen.

Dann mache ich für diese Nacht mal Schluss...

Guts Nächtle
Frank
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Frank2008 hat zum Thema: Re: Das Leben und ich geschrieben
ingane
Gast






BeitragVerfasst am: 04.02.2008, 12:23    Titel: Re: Das Leben und ich Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Frank,

herzlich Willkommen hier im Forum.

Frank2008 hat Folgendes geschrieben:


Das schlimmste für mich ist einfach, dass ich meine nichts ahnende Freundin in meine Probleme mit reingezogen habe. Finanziell und suchtmäßig (denke da an Co-Abhängigkeit bzw. Verführung auch Alkohol zu trinken, da ich ihr abends auch immer was hingestellt habe). Das mit dem Alkohol war nicht so das große Geheimnis aber das ich seit über 1 Jahr keine Einkünfte mehr hatte schon. Das ich es soweit habe kommen lassen will mir einfach nicht in den Kopf und ich schäme mich abgrundtief dafür.

Habe ab und an auch mal gute Laune aber die ersticke ich direkt wieder im Keim, da ich keine verdient habe, nach dem was ich meiner Lebensgefährtin angetan habe.



Ich bin Angehörige, mein Mann ist inzwischen trockener Alkoholiker. Mein Mann war im Laufe seiner Trinkerkarriere sehr weit abgerutscht. Das Zusammenleben mit ihm war für mich und unsere Tochter die Hölle geworden.

Er hatte mir auch immer wieder Alkohol hingestellt, den ich mittrinken sollte, aber ich habe es nicht getan. Du wirst sicherlich nicht Deine Freundin zum mittrinken gezwungen haben. Das sie mit getrunken hat, dafür ist sie selbst verantwortlich. Da solltest Du Dir keine Vorwürfe machen.

Mein Mann hat auch Schulden gemacht, irgendwie musste er ja seinen Alkohol finanzieren, also wurden mir Geschichten erzählt, oder eben einfach hinter meinem Rücken Schulden gemacht. Anderen erzählte er das ich Kaufsüchtig sei um Geld von ihnen zu bekommen. Er war bei allen das unschuldige Opfer das von seiner furchtbaren Ehefrau in den finanziellen Ruin getrieben wurde. Mir glaubte niemand.

Als ich erfuhr das er Alkoholiker ist, erkundigte ich mich über seiner Krankheit und verstand warum er sich so sehr verändert hatte, das es durch den Alkohol kam.
Ich mache ihm nach seiner LZT keine Vorwürfe für das was er getan hat. Das ist vorbei und er kann es auch nicht mehr rückgängig machen, auch wenn er viel dafür geben würde wenn er es könnte. Niemand hatte mich gezwungen bei ihm zu bleiben, ich hätte jederzeit meinem Leiden an seiner Seite ein Ende setzen können und mich trennen können.
Ich bin froh das er jetzt trocken ist und auch an seiner Trockenheit arbeitet und das wir uns gut verstehen und dabei sind eine Beziehung miteinander aufzubauen.
Als ich meinen Mann kennengelernt hatte, war er bereits Alkoholiker, also ich lerne ihn erst jetzt "richtig" kennen. Er hatte seine Alkoholabhängigkeit immer vor mir verheimlicht und heimlich getrunken.

Viele Grüße von
Gast
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ingane hat zum Thema: Re: Das Leben und ich geschrieben
joya
neuer Teilnehmer


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BeitragVerfasst am: 04.02.2008, 12:47    Titel: Re: Das Leben und ich Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

lieber frank,

tief bewegt habe ich deine geschichte gelesen.

erstmal vielen dank für deine offenheit, dass du uns von deinem leben erzählst. es gehört doch einiges an mut dazu, sich seinen teufeln zu stellen und hinzusehen.

ja, es ist schon erstaunlich was alkohol so alles mit uns anstellen kann. wozu wir fähig werden. dinge, die wir uns nüchtern nie hätten träumen lassen. unsere ganze persönlichkeit verändert sich und wir werden zu getriebenen. getrieben von unserer krankheit, der sucht nach dem stoff, der aus uns menschen macht, die wir nie sein wollten.

wie gehts denn nun weiter bei dir? welche schritte werden deine nächsten sein? arzt und dann? wirst du therapie machen? dir eine shg suchen? hast du schon einen plan?

ich bin gespannt, mehr von dir zu erfahren und ich hoffe, du bleibst hier.

alles liebe
joya
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joya hat zum Thema: Re: Das Leben und ich geschrieben
Frank2008
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
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BeitragVerfasst am: 04.02.2008, 13:08    Titel: Re: Das Leben und ich Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Nochmals Hallo Zusammen,

so dann haben wir das schon mal erledigt Sehr glücklich

Mein erster Kontakt ist jetzt also schon fast einen Monat her. In der Zwischenzeit habe ich viel bei euch gelesen. Echt ein super Forum auch wenn ich bisher nur gelesen habe.

Jetzt sitze ich hier mit meinem Kaffee und überlege was in dem letzten Monat so passiert ist.

Es ist einiges passiert aber dennoch zu wenig. Mal schnell ne Aufstellung machen:

*Seit dem 14.12.07 immer noch keinen Alkohol getrunken und bisher auch keinen Saufdruck gehabt
*Wohne in der Woche immer noch bei meinen Eltern und am Wochenende bei meinem Bruder
*Richtig krankenversichert bin ich immer noch nicht, da ich mit den Hartz IV Antrag immer noch nicht abgeben konnte
*Immer noch kein Geld in der Tasche da ich den Hartz IV Antrag immer noch nicht abgeben konnte
*Ich gehe in der Woche täglich 3-4 Stunde spazieren und habe mittlerweile 10kg abgenommen
*Ich sollte dringend weniger Kaffee und mehr Wasser trinken Sehr glücklich

Das ich seit über 7 Wochen keinen Alkohol mehr getrunken habe macht mich schon stolz; endlich mal wieder. Mich irritiert nur das ich keinen Saufdruck habe. Ich denke natürlich viel über Alkohol nach und dann meldet sich der "Teufel" schon mal zu Wort.
Als ich mir noch nicht so sicher war (das war auch Anfang noch Januar so) das der Alkohol mein einziges Problem ist und der Rest: Depressionen, Angst- und Panikattacken einzig und alleine dem Zweck dienten, dass ich trinken kann (Entschuldigung vor mir selbst) war der "Teufel" sehr redselig. Dies wurde mir interessanter Weise schon beim bisherher einzigen Besuch einer SHG im September 06 gesagt: Mit den Depressionen sei das so eine Sache bei Alkoholikern. Sie können genau dem o.g. Zweck dienen. Damals habe ich das für mich abgelehnt... nein nein dachte ich... ich bin eine ganz arme Sau und bin der krankeste Mensch auf der Welt... haha, ja pustekuchen... die Person hat meiner jetztigen Meinung nach voll ins schwarze getroffen.

Nach dem der "Knoten meines Lebens" mittlerweile geplatzt ist und ich mich am 13.12.07 fürs Leben entschieden habe (nicht Selbstmord begehen und nicht mehr trinken) verschwinden auch allmählich die Depressionen, Angst- und Panikattacken.

Leider ist die Wohnung meiner Eltern für 3 Leute viel zu klein und ich habe keinen Ort zum zurückziehen, da die Wohnung schlecht geschnitten ist. Dies sorgt natürlich für unbehagen aber ich sage mir immer das es 1000 mal besser ist als auf der Straße zu leben und dem sicheren Tod in die arme zu laufen. Am Wochende bei meinem Bruder ist es schon viel besser. Ich schlafe in seinem Arbeitszimmer und hier tobt das Leben in Form meiner beiden Nichten (5 und 7 Jahre alt). Einfach herrlich die beiden Mäuse und die Zeit hier vergeht immer wie im Flug (hat das Wochenende ja so an sich).

Das mit dem Harzt IV-Antrag ist schon eine richtig blöde Sache. Normalerweise ist der Ratz-fatz abgegeben aber da ich 1,5 Jahre nichts mehr gemacht habe sind einige Unterlagen vorzulegen, die ihre Zeit bei den entsprechenden Stellen brauchen. Dann war noch die Weihnachtzeit dazwischen und aktuell ist Karneval in Köln (kein weiterer Kommentar notwendig Smilie ) Die weiteren Maßnahmen auf meiner Checkliste sind leider alle Abhängig von diesem blöden Antrag :

*Arzt aufsuchen (damit ich wieder Krankenversichert bin)
*eigene Wohnung finden (für Antrag auf eines Wohnberechtigungsscheins)
*Arbeit finden (vorherige Genesung und überhaupt Kohle für Bewerbungsunterlagen)

Zur Zeit habe ich es mit dem nicht trinken von Alkohol recht leicht. Die Woche über "kontrollieren" mich meine Eltern und am Wochenende mein Bruder, quasi betreutes wohnen. Die wahre Herausforderung gilt es zu meistern, wenn ich eine eigene Wohnung habe. Aber auch schon hier habe ich mit meiner Familie absprachen getroffen, damit ich immer schön Beschäftigung habe (2ter Wohnungsschlüssel für Familie und bis ich einen Job habe tägliche Besuche bei meinen Eltern). Die Angst, dass ich es dann wieder nicht packe macht mir Angst. Hier muss ich mir noch einiges überlegen. Ich bin mir zwar sicher das ich nie wieder Alkohol trinken will aber ich war mir im August/September 06 auch sicher, dass ich das Zeug nie wieder anfassen werde. Aber bis zur eigenen Wohnung wird noch einiges an Zeit vergehen und ich war dann zwischenzeitlich auch beim Arzt usw... Lust auf eine SHG habe ich nicht... vielleicht nehme ich die Sache doch noch zu sehr auf die leichte Schulter...

Ja! Da muss ich auch hin... Ihr sagt es ja immer wieder und wenn ich darüber nachdenke sind die Gespräche mit meinen Eltern auch zu wenig...

Mein Vater ist auch Alkoholiker, zum Glück aber schon über 10 Jahre trocken. Daher habe ich hier einen kompetenten Gesprächspartner. Meine Mutter hat nie viel von Alkohol gehalten aber da sie die Geschichte meines Vaters miterlebt hat und mit ihm zusammen in die SHG gegangen ist, habe ich auch mit ihr jemanden an meiner Seite der helfen kann.

Meine Familie ist schon enttäuscht von mir. Weniger das es mit dem Alkohol so gekommen ist, sondern weil ich nicht zu Ihnen gekommen bin bevor die Bombe geplatzt ist. Ich für mich weiss, dass ich tatsächlich erst ganz am Boden sein musste, damit die Einsicht kommt (oder ist es so, weil ich mit dem Rücken an der Wand stehe; wenn ich in mich reinhöre dann will ich nie wieder trinken aber ich habe mich selbst schon über so viele Jahre belogen, ich kann mir ja selber nicht mehr trauen).

Da ich immer noch über kein eigenes Geld verfüge liege ich jetzt meinen Eltern und meinem Bruder auf der Tasche statt meiner Ex. Auch wenn ich ihnen das Geld wieder geben kann. Dieses furchtbare Gefühl ein Parasit
zu sein werde ich wohl erst mal nicht los.

Aber wenn meine Sachbearbeiterin morgen arbeitet, kann ich den Sch...-Antrag morgen endlich abgeben. Karneval kommt wegen der freien Tage genau wie Weihnachten im Dezember echt ungelegen.

Habe bisher 2 Versuche unternommen Kontakt mit meiner Ex aufzunehmen aber die ignoriert mich. Waren aber auch nur 2 Kontaktversuche via email, Feige wie immer. Aber für einen Anruf wäre es für sie wahrscheinlich immer noch zu früh... für mich auf jeden Fall! Es nährt sich bei mir langsam aber sicher eh die Gewissheit das wir uns nicht guttun, ich ihr jedenfalls definitiv nicht. Das Thema beschäftigt mich zur Zeit eh am stärksten. Liebeskummer ohne Ende Traurig

Karneval haben wir... hmm voriges Jahr habe ich ihn alleine zu Hause "besoffen". Auch wenns mir nicht gepasst hat kommt mir das Getrubel doch sehr gelegen und ich erlebe Karneval wie es sich eigentlich gehört und wie ich ihn das letzte mal als Kind erlebt habe

Alkoholfrei und die Züge angucken (es ist unglaublich, jeden Tag klappern wir 2 mit den Kindern ab) und für die kids Kamelle sammeln. Einfach super... ich hätte nie gedacht wie jeck ich ohne Alkohol sein kann.

Weiberfastnacht war ich alleine in Köln und habe meinen 4 Stundenspaziergang im Wald gemacht. Da ich alle Freunde verloren habe konnte ich mich auch mit niemandem treffen. Aber nur mit Freunden wäre das auch ein harter Kampf gewesen. Und wie sagt ihr so schön, den Kampf kann man nur verlieren. Ich war aber schon einsam und hatte die Hoffnung das mein Bruder am Samstag rausgehen will. Und siehe da, er wollte. Als ich ihn fragte, ob ich mitgehen kann, fragte er mich nur, schaffst du das denn!? Ich sagte ihm wie es war, entweder sitzte ich im Arbeitszimmer mehr oder weniger einsam rum oder ich gehe mal wieder auf ein Fest (das letzte mal war ich Karneval 06 auf einem Fest). Und ich hatte voll Böcke wegzugehen. Was soll ich sagen. Es war saugeil Smilie Anfangs was schwierig da ich keinen ausser meinem Bruder und seinem Kumpel kannte aber mit der Zeit kam ich auch mit den anderen ins Gespräch. Mein Bruder und sein Kumpel haben mich schön mit Wasser und Apfelschorle versorgt und sie haben ihre Bierchen gezischt. Das die da alle getrunken haben hat mir nichts ausgemacht. Der Anfang mit dem Alk war was komisch aber die Dialoge waren interessant: Du trinkst keinen Alkohol. Nö! Na dann prost (im positiven Sinne) und haben mit meinem Wasser/Apfelschorle Smilie angestossen und das Thema war für den Abend geklärt. Unverständnis kam eher auf, das ich als Kölner nicht in Köln Karneval feier, sondern in der Provinz. Hier wäre am Anfang schon Offenheit besser gewesen aber da ich die Leute nicht kannte und es sie somit nichts anging habe ich rumgedruckst. Wenn ich so drüber nachdenke schon unangenehm. Aber die Leute waren nett und hätte ich es Ihnen gesagt, wären sie vielleicht auf das Thema eingegangen. Das sollte aber gerade nicht passieren, war ja zum feiern da. Und das habe ich auch gemacht. Mit super Laune und ohne Alkohol das Tanzbein geschwungen. Kommt auch gut bei den Frauen an. Habe diese Bestätigung und das Interesse freudig zur Kenntnis genommen aber sowohl meine Hormone (die ich ja nüchtern voll unter Kontrolle hatte) als auch mein Herz gehören noch meiner Ex.

Ergo, ich war froh mal wieder ausgelassen feiern zu können aber ein unangenehmes Gefühl war wegen der Nachfragen

*Wo wohnst du?
*Was machst du beruflich?
*Warum bist du als Kölner nicht Köln feiern?

(nicht wegen des Alkohols) gegenwärtig, so dass ich das so schnell nicht wiederholen werde.

Muss jetzt gleich auch mal zum Ende kommen. Denke heute Abend schreibe ich weiter. Ich merke das das Schreiben echt gut tut und ich ein extremes Mitteilungsbedürfnis habe.
Warum muss ich kann ich nicht mehr schreiben: "D'r Zoch kütt" Sehr glücklich

Bis später dann und Kölle Alaaf Winken
Frank
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Frank2008 hat zum Thema: Re: Das Leben und ich geschrieben
skydog
neuer Teilnehmer


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BeitragVerfasst am: 04.02.2008, 14:26    Titel: Re: Das Leben und ich Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Frank,

freut mich sehr, daß Du den Weg hierher gefunden hast und werde Dich gerne mit meinen bescheidenen Mitteln ein Stück auf Deinem Weg begleiten. Als ersten winzigen Schritt, will ich Dir nunmehr ein bisschen Mut machen. Mit Deiner Geschichte stehst Du nicht allein und der Schritt zur Abstinenz zeigt doch, dass Dein Verstand noch gut funktioniert. Mein Teil zum scheitern meiner Ehe und im beruflichen war in vielen Dingen ähnlich den Deinen. Und du kannst sicher sein, "TROCKEN", geht alles, "Trocken" setzt sich heute für mich gleich mit "geht nicht, gibts nicht". Noch im April letzten Jahres bin ich mit meiner spärlichen habe aus der Therapie zu meiner Schwester gezogen und hatte zu dem Zeitpunkt auch noch kein Hartz IV... Du kannst das im länger Abstinentenbereich auch nachlesen...
Als Kaufmann kannst Du (ist aber nur meine persönliche Erfahrung und meinung) viel zu Deiner Genesung beitragen, ich habe eine lebensinventur gemacht und erstmal alles (wirklich alles) aus meinem Leben gestrichen das mir nicht gut tut und tat. Das übrige habe ich in eine ABC Analyse und Plan gepackt und fahre bis heute sehr gut... Ich habe wieder eine kleine Wohnung und erzeiele eigenes Einkommen, es ist alles noch im wachsen und wird noch eine ganze Weile dauern, aber mit Geduld und vor allem "AUSHALTEN" ohne alkoholische Narkose gehts wieder ganz wunderbar..

So, das solls nun erstmal sein, freue mich auf rege Konversation mit Dir...

Tom
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skydog hat zum Thema: Re: Das Leben und ich geschrieben
Frank2008
neuer Teilnehmer


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Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 04.02.2008, 15:03    Titel: Re: Das Leben und ich Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Igitt, es regnet ja und ist saukalt. Ach nö, da bleibe ich lieber hier. Habe eh schon ne Triefnase und ne richtige Erkältung brauch ich jetzt wirklich auch nicht.

Schon mal vielen Dank für eure lieben Antworten. Ja, ich gehe sobald ich kann (Krankenkasse) zum Arzt und zum Therapeuten. Zum Arzt wegen Überweisung zum Therapeuten und Tests wie Blutbild und Organe. Therapeut um zu verstehen und Rüstzeug für die Änderung meines Verhaltens zu kriegen. Da warten bestimmt einige unschöne Wahrheiten auf mich. Es gibt in mir eine sehr unschöne und erschreckende Erinnerung von S** Belästigung/Missbrauch als Kind. Diese Erinnerung zeigt sich in Form von wenigen Worten (einer Aufforderung) und wenigen Bildern die ich aus der 3ten Perspektive sehe. Auch wenn mich der Gedanke anekelt so frage ich mich doch, ob das nicht nur aus einem Albtraum stammt. Ich bin mir einfach nicht sicher, ob das wirklich passiert ist. Hier brauche ich Gewissheit, da ich keinen zwischenzeitlich verstorbenen Menschen einer Sache bezichtigen will, die vielleicht gar nicht passiert ist.

Als ich eure Antworten gelesen habe kam mir sofort wieder der Gedanke, dass ich kein Verständnis verdient habe.

Das ich mein Leben vor die Wand gefahren habe ist die eine Sache, damit kann ich jetzt umgehen und mein Leben wieder in den Griff kriegen aber für meine Ex kann ich nichts tun. Finanziell nicht (mittlerweile sinds bei mir 22k Euro Schulden mit steigender Tendenz, wegen Inkassobüros, Mahn- und Gerichtsgebühren), Emotional vor allem auch nicht. Ihr vorheriger langjähriger Freund hat sie S** und gefühlsmäßig betrogen und ich jetzt auch noch mit meinem ***. Dabei ist sie ein so lieber und guter Mensch. Aber wahrscheinlich trifft es solche Menschen eher, da sie nicht genug auf sich aufpassen (können?).

Bei der Schuldnerberatung war ich jetzt schon 3mal. Klasse Sachbearbeiterin habe ich da. Die sind ja auch Kummer gewöhnt und ich bin da kein "Alien", sondern eins von vielen erschreckenden Schicksalen. Sie kann einen richtig aufbauen und Mut machen für ein Leben mit Schulden.

Da andere fühlbare Erfolgserlebnisse zur Zeit noch ausbleiben freue ich mich aktuell eigentlich nur über jedes verlorene Pfund. Hier bekomme ich Bestätigung und Lob. Von 108kg auf 98 kg in 7 Wochen. Jetzt wiege ich wieder soviel wie vor 2 Jahren um diese Zeit und da sagten mir die Leute schon, man du hast aber zugenommen. Habe mir wohl auch einen Schutzpanzer über die Jahre angesoffen und bewegt habe ich mich auch nicht mehr, selbst als ich noch arbeiten gegangen bin. Merke die Kilos auch schon beim spazieren gehen. Die unterentwickelten Muskeln und die Knochen haben da schon einiges zu schleppen und schmerzen. Aber ich arbeite ja daran. Appetit habe ich keinen und esse meistens nur auf Anweisung von Mutti Sehr glücklich ...

Das ich mich nicht richtig über jeden Tag freue an dem ich nicht trinke ist schon komisch, wenn ich mal darüber nachdenke. Hier rechne ich nicht wie beim Gewicht in 100g, sondern nur in Wochen. Hierüber sollte ich einmal nachdenken. Kriege bezüglich beidem eigentlich gleich viel positives Feedback von der Familie.

Eigentlich merkwürdig das ich jetzt so an meiner Aussenwirkung interessiert bin, wo ich doch die letzten 2 Jahre wie ein Penner rumgelaufen bin (habe mir um Geld zu sparen nix neues mehr gekauft, nicht mal kaputte Kleidungsstücke ausgetauscht). Meine Ex meinte, ich würde rumlaufen wie ein Penner und recht hatte sie. Aber das war authentisch, habe mich ja auch so gefühlt. Ich werde mal überlegen wie ich in meiner Jugend so drauf war, was das optische anging. Interessantes Thema das vertieft gehört. Werde euch und mir hier berichten, wird ja sowas wie mein Tagebuch hier. So direkt mal aufgeschrieben, kann ich dann bei meinem Spaziergang morgen hinterfragen.

Aufgrund mangelnden Geldes kann ich mir zum Thema Alkoholmissbrauch/-sucht keine Literatur kaufen. Also habe ich erst mal alte Bücher über Kommunikationsstörungen ausgebuddelt. Und siehe da, viele Anregungen um über mich selber nachzudenken, da Kommunikationsstörungen auch daraus resultieren können, weil man selber nicht weiss, was man von sich selber halten soll, wie viel man dem Gesprächspartner von sich selbst preisgeben möchte und was man vom anderen überhaupt möchte. Die "richtige" Literatur kaufe ich mir dann, wenn Geld da ist. Bis dahin reicht das aber das auch völlig als Anregung. Gerade mal Band 1 von 3 Bändern gelesen. In den nächsten 2 wirds noch richtig psychologisch.

Jetzt aber erst mal wieder Pause machen. Mir raucht der Kopf

Viele Grüße ihr Lieben
Frank
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Frank2008 hat zum Thema: Re: Das Leben und ich geschrieben
Vaan
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 15.08.2007
Beiträge: 1400

BeitragVerfasst am: 04.02.2008, 20:24    Titel: Re: Das Leben und ich Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo

Unabhängig von meinem nicht ganz ernst gemeinten Beitrag wegen WOW muss ich Dir echt sagen, dass ich mit Dir nicht tauschen möchte .. Mächtig was erlebt hast Du kann man nicht anders sagen. Viel Erfolg bei all Deinen Plänen und alles Gute bei der Job und Wohnungssuche auf diesem Wege.

____

Wenn sich hier der Pulverdampf ein wenig gelegt hat und Du mal Zeit und Lust hast ein wenig vom Thema abzuweichen und aus dem Nähkästchen zu plaudern hätte ich mal eine Frage :

Ich habe hier World of warcraft wieder installiert damit ich abends was anderes zu tun habe als mit 2 Pullen Wein vor dem DVD Spieler zu sitzen. Du hast da nach eigenen Angaben 4 !!! Flaschen aufgehabt.. Ganz bewusst damit ich mit dem Saufen aufhöre ...

Das ist doch nicht möglich ..... Spiele das Spiel mal nüchtern ... Dann bekommst Du da auch was mit .. Das kann doch keinen Spass machen da besoffen in der Gegend herumzurennen und Gold zu sammeln ...

Nach den Saufmengen dürftest Du von dem Spiel nicht mehr viel mitbekommen haben ...

Gruß von Alextraaza
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Vaan hat zum Thema: Re: Das Leben und ich geschrieben

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