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Alkoholismus des Partners akzeptieren?

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Aurora
Moderatorin
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Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 02.05.2007
Beiträge: 12244
Alter: 59
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 03.02.2008, 12:28    Titel: Re: Alkoholismus des Partners akzeptieren? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo,

irgendwann in den letzten Jahren wurde es für mich klarer und klarer, dass mein Mann ein Alkoholproblem hat, irgendwann dachte ich, er ist Alkoholiker. Er hat das damals natürlich nicht zugegeben. Ich wusste nichts über diese Krankheit, über Entstehung, Auswirkung, was im Körper oder im Kopf desjenigen so abgeht. Ich dachte damals, er ist zu schwach zum Aufhören, er hat keinen Willen dazu, er erachtet mich und unsere Familie als wertlos usw. Irgendwann wurde mir immer mehr klar, dass ich so nicht weiterleben wollte und konne. Da fing ich an, mich zu informieren, fand dann auch dieses Forum - was für ein Glück für mich!

Ich lernte, dass Alkoholsucht eine Krankheit ist, genauso wie meine Co-Abhängigkeit. Ich begriff, was in meinem Mann teilweise vorging und ich erkannte, dass ich nicht dafür verantwortlich bin! Ich begann, anzunehmen, zu akzeptieren, dass ich nicht meinen Mann ändern kann, dass es seine eigene Entscheidung ist, wie er sein Leben leben möchte! Ich entschied für mich, dass mein Leben anders aussehen sollte, als an der Seite eines stinkenden, benebelten und zunehmend unberechenbaren Mannes! Ich konnte endlich loslassen, mein Leben in die Hand nehmen. Ich habe mich räumlich getrennt, mein Mann hat dann eine Entgiftung gemacht, eine Therapie und ist nun seit fast 8 Monaten trocken.

Inwischen können wir gut miteinander auskommen. Ich habe großen Respekt vor seiner Krankheit und freue mich für ihn, dass er sie zum Stillstand bringen konnte. Ich habe es akzeptiert, dass er diese Krankheit hat. Und dass es nie eine Garantie dafür gibt, dass sie ihn wieder überrollt. Aber ich weiß, dass es seine Entscheidung sein wird. Meine Entscheidung heißt dann, dass ich den Kontakt zu ihm einstellen werde!

So, und nun werde ich gleich mal zu einem schönen Spaziergang aufbrechen. Ich habe mich vorhin mit meinem Mann dazu verabredet. Wir wollen gemeinsam dieses schöne Sonnenwetter genießen, was endlich hier mal ist. Heute....

Aurora
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Aurora hat zum Thema: Re: Alkoholismus des Partners akzeptieren? geschrieben
Diandra
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 26.03.2006
Beiträge: 2189
Wohnort: Düsseldorf

BeitragVerfasst am: 04.02.2008, 00:13    Titel: Re: Alkoholismus des Partners akzeptieren? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

currlinger hat Folgendes geschrieben:
Hallo Diandra,

erlaube mir etwas Haarspalterei. Du schreibst:

Diandra hat Folgendes geschrieben:

Niemals würde ich es akzeptieren, dass er seiner Sucht weiter frönen kann.


Und ich wollte fragen, ob Du "akzeptieren" nicht mit "tolerieren" verwechselst. Wenn Du geschrieben haettest: Niemals ich wuerde ich es gut finden, dass er seiner Sucht weiter froenen kann.", wuerdest Du Dich weigern, seine Sucht zu tolerieren. Ich denke, das ist auch in Ordnung so. Du schreibst aber, dass Du seine Sucht niemals akzeptieren wirst. Das klingt fuer mich so, als wuerdest Du schreiben: "Niemals werde/will ich verstehen, warum er seiner Sucht weiter froenen muss."

Markus


Hallo Markus,

Du hast recht hab mal wieder schneller weitergedacht als geschrieben Mit den Augen rollen

Eigentlich meinte ich, dass ich es nie wieder akzeptieren würde dass er trinkt, wenn er mit uns zusammenlebt. Das könnte ich einfach nicht mehr tolerieren.

Natürlich weiß ich, was Sucht bedeutet und das er da weiter trinken muss, wenn er sich nicht Hilfe sucht und von sich aus aufhören will zu trinken.

Grüßle
Diandra
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Diandra hat zum Thema: Re: Alkoholismus des Partners akzeptieren? geschrieben
Emma P
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 10.09.2007
Beiträge: 225
Alter: 43
Wohnort: Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 04.02.2008, 13:44    Titel: Re: Alkoholismus des Partners akzeptieren? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Markus !!!

Ist eine prima Idee das Thema mal zur Diskussion zu stellen.

Was ziehst Du daraus an neuen Erkenntnissen für Dich ??

Lieber Markus, bitte schreib keine mail an F. mit den Worten, du könntest mit Ihrer Alkoholabhängigkeit zwar nicht leben, sie aber akzeptieren.

Tu Dir das nicht an !!

Liebe Grüße


Emma
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Emma P hat zum Thema: Re: Alkoholismus des Partners akzeptieren? geschrieben
Frozen Tears
aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 30.11.2006
Beiträge: 598

BeitragVerfasst am: 13.02.2008, 03:48    Titel: Re: Alkoholismus des Partners akzeptieren? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Markus, schon interessantes Thema.
Ich glaube, das man in einer Partnerschaft mit einem Alkoholiker unwillkürlich früher oder später akzeptieren 'muß', dass er abhängig ist.
Und hat man das erstmal akzeptiert muß man auch 'erkennen', dass ein nasser Alkoholiker auch garnicht beziehungsfähig ist.
Es werden hier im Forum ja schon alle Gründe dafür genannt: Der Alkohol steht für ihn immer an allererster Stelle. Nasse Alkoholiker tuen Dinge, die dem Partner/ der Familie weh tun: Lügen, Betrügen, Unzuverlässigkeit, Beschimpfungen, Schuldzuweisungen, Streitereien, Gewalt, Aggression, Desinteresse, Unlust, Geldverschwendung...
Das sind ja ziemlich schlechte Voraussetzungen für ein funktionierende Beziehung. Es sei denn man ist außerordentlich tolerant. Scheint hier aber niemand zu sein. Warum auch, wer will schon ein Leben lang den Mülleimer für den Partner spielen.
Akzeptieren heißt für mich ja erstmal erkennen, dass es so ist. Erst wenn man es akzeptiert hat und nciht mehr darüber diskutieren muß, ob und wie stark süchtig der Partner ist kann man überlegen was zu tun ist.
Tatsache und ebenfalls zu akzeptieren ist dann ja auch, dass der Betroffene selber entscheiden muß an seiner Sucht zu arbeiten, also seinen persönlichen Tiefpunkt erreichen muß.
Ich glaube, dass dies eigentlich der schwierigste Punkt für den Coabhängigen ist, der zu akzeptieren gilt. Denn der Coabhängige strebt danach diesen Zustand so schnell wie möglich zuereichen und die Abhängigkeit damit zu beenden, damit er wieder einen normal funktionierenden Partner hat und auch das eigene Leid beendet ist. Der Abhängige dagegen will das erstmal überhaupt nicht. Erst dann, wenn er unter sich selbst anfängt zu leiden. Da hilft der Alkohol ja erstmal kräftig dies zu vermeiden. Logisch ist dann ja , dass der Partner/ Coabhängige in der Regel zuerst leidet, es sei denn das der Abhängige schon durch Verlsut von Arbeitsplatz , Geld usw seinen Tiefpunkt erreicht hat. Nun kann durch eine Trennung auch der Leidensweg des Abhängigen hervorgerufen werden. Das ist ja wohl die größte Hoffnung, die wohl aber auch leider nicht immer klappt. Oftmals ist die Liebe zum Alkohol noch immer größer. Daher finde ich, ist es auch wichtig zu erkennen, dass man diesen Schritt nicht deshalb tut, um den Partner in die Trockenheit 'zu erpressen' und ihn damit unter Druck zu setzen, sondern man diesen Schritt deshalb tut, um sich aus seinem eigenen Leid zu befreien.
Denn wenn man diesen Schritt mit so großen Erwartungen koppelt und hinterher doch enttäuscht wird erfährt man ja wieder neues Leid.
Daher finde ich es auch nicht so passend, wenn man einem Coabhängigen immer sagt, dass er damit die Abhängigkeit des Partners noch unterstützt, auf der anderen Seite aber gesagt wird, dass der Abhängige selber für seine Krankheit verantwortlich ist. Ich finde es ist eine ganz schöne Belastung, wenn man das auch noch aufgebürdet bekommt.
In einigen Fällen ist vielleicht auch eine Trennung garnicht notwendig, weil der Partner selber schon eingesehen hat, dass er Schritte unternhemen will und man kann ihn darin unterstützen.
Ich sehe es in einigen Fällen zwar ein, dass eine Trennung die beste Lösung ist, aber ich finde es ist auch nicht immer das Patentrezept.
In erster Linie würde ich zu einer Trennung raten, wenn der coabhängige Partner so sehr leidet, dass er mit den Tücken des Alkoholikers nicht umgehn kann, wenn er mit ihm zusammen wohnt oder auch wenn Kinder mit ihm Spiel sind, weil es für sie eine furchtbare Zumutung ist und sie dem ganzen unfreiwillig ausgesetzt sind.
Ich finde, das sind die wesentlichsten Dinge, die man im Zusammenhang mit einem Alkoholabhängigen akzeptieren sollte.
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Frozen Tears hat zum Thema: Re: Alkoholismus des Partners akzeptieren? geschrieben
ingane
Gast






BeitragVerfasst am: 13.02.2008, 12:13    Titel: Re: Alkoholismus des Partners akzeptieren? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Markus,

Zitat:
Warum fehlt die Einsicht bei Alkoholkranken, dass sie krank sind so stark? Warum verheimlichen, verharmlosen und verdraengen sie ihre Krankheit? Neben anderen wichtigen Faktoren, erklaere ich mir die Weigerung aufzuhoeren mit der Angst des Alkoholkranken vor der Resignation, vor dem Nicht-Aufhoeren-Koennen. Das klingt paradox und absurd: aus Angst nicht aufhoeren zu koennen weiterzutrinken. Aber mal vom alkohol abgesehen ist das doch ein typisch menschliches Verhalten, was jeder von uns bestimmt schonmal durchlebt hat, um sich am Schluss an den Kopf zu fassen. "Schnaps ist ehrlich" heisst es immer wieder und ich denke, dass ein Alkoholkranker, der diesen doofen Spruch fuer sich als richtig empfindet, es als "ehrlicher" empfindet sich zu Tode zu saufen, als sich staendig dem Karusell aus Enttaeuschung und "falschen" Hoffnungen auszusetzen.


Jemand der alkoholabhängig ist, der denkt nicht so wie Du oder ich. Ich war oftmals schockiert über die Gedanken und das Verhalten meines Mannes während seiner nassen Zeit. Ich konnte das nicht nachvollziehen, auch nicht wenn ich mich noch so sehr bemühte ihn zu verstehen. Bei meinem Mann trat das sehr deutlich hervor das er in einer "anderen Welt" als ich lebte. Das kann man sich so gar nicht vorstellen, außer man erlebt es unmittelbar mit. Für mich ist Alkoholismus eine sehr schreckliche Erkrankung und ich habe für mich verstanden das ich einen Kampf gegen den Alkohol nur verlieren kann, das ich mich nur selbst in Sicherheit bringen kann um nicht in der "anderen Welt" verrückt zu werden. Der Alkoholkranke zieht einen mit in "seine Welt", in eine Welt in der nur noch der Alkohol wichtig ist und über allem steht, alles andere ist lästig und unwichtig.

Ich versuche nicht mehr zu verstehen warum mein Mann so und so war als er noch getrunken hatte, weil ich das nie verstehen kann als Angehörige, weil es nicht zu verstehen ist. Um verstehen zu können müsste ich selbst Betroffene sein und wäre ich Betroffene dann würde ich vieles von meinem Verhalten nicht mal ansatzweise mitbekommen, eben weil ich in einer "anderen Welt" wäre!

Ich kann nur jedem von Euch hier wünschen das ihr rechtzeitig genug die Kurve bekommt, bevor ihr Live- Einblicke in die Welt des Alkoholismus erhaltet. Denn diese Einblicke werden Euch an Eure Grenzen bringen.

Viele Grüße von
Gast
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ingane hat zum Thema: Re: Alkoholismus des Partners akzeptieren? geschrieben
ingane
Gast






BeitragVerfasst am: 17.02.2008, 16:30    Titel: Re: Alkoholismus des Partners akzeptieren? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Markus,

Beiträge hier im Forum, ob nun von trockenen Alkoholikern oder Angehörigen sind nicht das gleiche als wenn Du es selbst erlebt hast! Berichte darüber zu lesen ist nicht das gleiche als wenn der Betroffene mit Dir alleine "beschäftigt" ist!
Vielleicht ist es Dir möglich Dich in diese Welt zu versetzen, nur was willst Du dort? Dir dann auch selbst alles schön reden können? Nicht mehr so richtig mitbekommen wie Du Dich verhältst?
Ich finde keinen wirklich passenden Begriff für das was sich in den ganzen Jahren zwischen mir und meinem trinkenden Mann abgespielt hat. Ich weiß nicht was es war, es war unfassbar, unglaublich.
Ich hatte in den Jahren einige Nervenzusammenbrüche weil es für mich nicht auszuhalten war.
Natürlich kannst Du Dir jetzt denken das ich dann wohl nicht viel aushalten kann, denn sooo schrecklich ist es doch nicht......
Denk wie Du meinst Markus, das muss jeder für sich selbst entscheiden, aber ich bleibe bei meiner Meinung das Alkoholismus nicht zu verstehen ist. Die körperliche Abhängigkeit meine ich damit nicht, ich meine die psychischen Folgen! Der Eingriff des Alkohols auf die Psyche des Betroffenen, das ist weder nachvollziehbar noch zu verstehen!
Mir liegt auch absolut nichts daran, jetzt im nachhinein zu versuchen zu verstehen, ich bin einfach nur von einer wahnsinnigen Last befreit seitdem es vorbei ist, ich da nicht mehr tagtäglich drin stecke! Und das genieße ich jeden Tag wieder neu für mich! Endlich kann ich wieder leben!!!!

Viele Grüße von
Gast
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ingane hat zum Thema: Re: Alkoholismus des Partners akzeptieren? geschrieben
bonny24
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 09.11.2007
Beiträge: 156

BeitragVerfasst am: 20.02.2008, 16:11    Titel: Re: Alkoholismus des Partners akzeptieren? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Eigentlich reicht es voellig aus, zu kapieren, wie hoffnungslos der Alkoholismus ist und den alkoholkranken Menschen nicht als Feind zu sehen, was meiner Meinung nach, nichts mit "Schoen-reden" zu tun hat. Ich muss den alkoholkranken Partner nicht mehr als Feind sehen, kann seine Krankheit besser annehmen, da ich mein Leben nicht mehr von im abhaengig mache.

Markus[/quote]

Hallo Markus,

man kann auch die krankheit akzeptieren, ohne sein leben davon abhängig zu machen...

wenn der partner selbst zu seiner krankheit steht und dies akzeptiert hat man eine chance. klar einfach ist der weg nicht und es läuft nicht alles planmässig. ich denke kaum ein alkoholiker ist es ohne rückfall gelungen trocken zu werden. ganz geschweige davon, dass es ohnehin die wenigsten schaffen. aber es gibt ausnahmen.

meine freundlinn meinte neulich:
hast du keine angst, dass er irgendwann anfängt wieder zu trinken, schließlich hast du keine garantie dass er es nicht irgendwann wieder tun wird.

eine garantie gibt es natürlich nicht! gibt es nie!!
aber wenn man mit so einer negativen einstellung in einer partnerschaft lebt, dann ist sie zum scheitern verurteilt.

ich würde mir keinerlei hoffnung machen, wenn mein partner nicht selbst seine krankheit akzeptiert hat. dann hätte ich schon längst meine koffer gepackt. oder wenn ich ständig angst vor einem rückfall hätte und nicht unbeschwert weiterleben könnte.....
aber wenn beide die krankheit akzeptiert und respektieren, dann besteht meiner meinung nach hoffnung auf eine gemeinsame zukunft.

lg
bonny
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bonny24 hat zum Thema: Re: Alkoholismus des Partners akzeptieren? geschrieben
reva
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 30.12.2007
Beiträge: 65

BeitragVerfasst am: 25.02.2008, 10:42    Titel: Re: Alkoholismus des Partners akzeptieren? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

hi!
eine garantie gibt es nie, nicht, dass er rückfällig wird, nicht, dass man nicht selbst mal in die situation kommt, nicht, dass man die decke auf den kopf bekommt, den partner nicht mehr liebt,.... wenn wir nach garantien fragen bevor wir uns auf andere einlassen - und auf uns selbst können wir gleich aufhören zu atmen. ein bisschen vertrauen muss sein, du hast recht. ist ja kindisch, garantien zu velangen - deshalb hab ich auch nicht geheiratet - " bis das der tod euch scheidet" das kann ich niemandem versprechen...
und zum thema akzeptanz: ich hab da mal nen thread geschrieben "wenn er eine andere krankheit hätte..." ich glaub das triffts ziemlich gut.

ps: seit er nicht mehr bei uns wohnt, taucht er nur noch nüchtern und voranmeldung auf. 2 x roch er nach einem abendlichen exzess (und da meine ich nicht 2-3 bier, wie hier jemand geschrieben hat, das wäre ja schon der himmel für mich gewesen Winken) 2x roch er gar nicht... na vielleicht hilft die trennung ja doch irgendwie.
lg reva
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reva hat zum Thema: Re: Alkoholismus des Partners akzeptieren? geschrieben

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