| Mein Vater macht alles kaputt • lavendel sagt tschüss |
|
|
| Autor |
Nachricht |
|
|
binelinchen neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 31.01.2008 Beiträge: 29
|
Verfasst am: 31.01.2008, 11:28 Titel: Mutter ist Alkoholikerin |
|
|
Hallo ihr Lieben,
erstmal möchte ich mich für die Möglichkeit der Teilnahme an diesem Forum bedanken! Ich habe schon in einige Berichte hineingeschnuppert und war sehr, sehr betroffen, als ich gelesen habe, dass viele Kinder noch klein waren, als sie von dem Alkoholkunsom der Mutter oder des Vaters mitbekommen haben, z.T. geschlagen wurden und wie sehr sie litten unter den Aufgaben, die sie übernehmen mussten! Ich möchte euch alle gern einmal drücken!!!
Wann die Krankheit bei meiner Mutter losging, kann ich gar nicht so genau sagen. Sie ist mit 16 vergewaltigt worden und hatte keinen Halt danach in ihrer Familie. Mit 18 hat sie dann meinen Vater geheiratet und mit 19 kam mein Bruder. Mit 24 kam ich, mit 34 mein kleiner Bruder auf die Welt. Als Person war sie immer kühl und unnahbar. Hat niemanden an sich rangelassen und hat immer alles distanziert um sich herum betrachtet. Als ich 20 war, hat sie sich von meinem Vater getrennt und ist zu ihrem neuen Mann gezogen. Seit diesem Zeitpunkt haben wir mehr oder weniger so gut wie keinen Kontakt, denn irgendwann kam immer der Zeitpunkt, an dem es ihr zuviel wurde und die dann einfach auflegte, wenn ich anrief oder sie versetzte mich oder meine Brüder. Das würde ihr alles zuviel werden. Was jetzt genau, weiss ich nicht...
Wenn wir mal telefonierten nach ihrem Auszug, hatte ich öfter das Gefühl, dass sie betrunken ist. Meinen Brüdern ging das genauso. Jeden Tag trank sie anscheinend schon morgens ein Bier mit ihrem Mann, wenn sie am Wochenende beim Wohnwagen am Dümmer See waren. Das wusste ich, dachte mir aber nichts dabei, weil das ja viele so machen, und die sind ja keine Alkoholiker. Wenn wir sie auf das Trinken ansprachen, sagte sie immer, sie hätte nicht getrunken.
Als ich meine Lehre machte, das war auch zu der Zeit, da hab ich ein paar Monate lang auch jeden Tag getrunken. Ich bin sogar einmal nicht zur Arbeit gegangen, weil ich mittags schon betrunken war. Aber mein damaliger Freund hat mir klarmachen können, dass das nicht gut ist, und ich hab aufgehört. Aber da wusste ich noch nicht, dass meine Mutter Alkoholikerin ist. Bzw. hab ich es geahnt.
Seit gut 10 Jahren gibts also immer ein Hick-Hack zwischen sich sehen und nicht sehen, zwischen Hoffnungen in eine normale Mutter-Kind-Beziehung und Ängste um sie, zwischen Wut auf sie und schlechtes Gewissen, weil man ja als Kind früher vielleicht zu frech war und ihre Krankheit mit verursacht hat.
Zweimal weiss ich davon, dass sie versucht hat, sich umzubringen. Jedesmal, wenn eins meiner Kinder geboren wurde. Das hat sie mir dann brühwarm - wenn wir mal gesprochen haben miteinander - erzählt. Und wollte mir wahrscheinlich ein schlechtes Gewissen damit machen, was ihr auch gelungen ist.
Als dann vor ein paar Monaten der neue Mann meiner Mutter anrief und sagte, dass er meine Hilfe bräuchte, denn sie würde nur noch saufen und liesse sich nicht helfen und er hätte total Angst um sie, da hab ich mich gleich telefonisch in der Suchtberatung kundig gemacht, was man jetzt tun kann.
Ich bin seit 2005 in Therapie, weil ich damals in der Schwangerschaft ein Kind verloren habe. Es litt an Anencephalie. Ich komm immer noch nicht damit klar. Jedenfalls hatte ich zufällig an diesem Tag, als er anrief, einen Termin bei meinem Therapeuten und hab mit ihm glücklicherweise bereden können, wie ichs am besten machen kann, ohne dass ich mich zu schlecht dabei fühle! Ich bin echt froh, dass ich mit ihm damals sprechen konnte! Er riet mir, dass der Mann meiner Mutter ihr damit drohen solle, dass er gehen würde, und sie dann allein sei. Denn nur wenn sie allein sei, und keiner ihr mehr helfen würde, könne es sein, dass sie etwas von sich aus tun wolle. Und er hatte Recht!
Er erzählte meiner Mutter, dass er ausziehen würde, wenn sie sich nicht helfen lassen würde. Und ich würde auch kommen, in zwei Tagen, und nüchtern mit ihr reden wollen. Wenn sie dann nicht nüchtern wäre, dann würde ich sofort wieder gehen. Und das alles hat sie dazu bewogen, in Gütersloh in die Klinik zu gehen. Ich habe sie dann zwei Tage nach ihrer Einweisung da besucht. Sie sah schrecklich aus! So dünn und von den Medikamenten total duselig. Sie hatte wohl nach dem Gespräch mit ihrem Mann von jetzt auf gleich nichts mehr getrunken und das war wohl nicht so gut, das hätte zu einem Kreislaufzusammenbruch führen können. Ich sagte ihr, dass ich für sie da sei und ihr helfen wolle, aber dafür müsse sie nach dem Entzug "dranbleiben". Sie machte Pläne, vielleicht könne sie ja auf meine Kinder achtgeben, dann könne ich arbeiten gehen? Ich meinte, darüber liesse sich reden, wenn sie tatsächlich eine Therapie machen würde, was ihr in der Klinik auch angeraten wurde. Wir umarmten uns und ich war froher Hoffnung.
Eine Woche später wollte ich sie abgesprochenerweise nochmal besuchen. Sie wusste, dass ich kommen würde. Da ich aber verhindert war, rief ich in der Klinik an und sagte, man möge ihr ausrichten, dass ich nicht komme. Da erfuhr ich, dass sie schon längst wieder weg war! Das hat mich sehr gekränkt. Immerhin hätte ihr Mann mir ja Bescheid geben können.
Als ich sie dann irgendwann nochmal kurz anrief, und fragte, warum sie mir damals nicht Bescheid gesagt habe, meinte sie, ICH habe ja nichts gesagt und von mir hören lassen. Ist das zu fassen? ...
Sie wolle jetzt ne Eigentherapie machen. Und sich wieder um ne Arbeit bemühen, nach vorne sehen.
Das wurde mir dann zuviel und ich hab seitdem nicht mehr mit ihr geredet.
Ich hab ihr vor einer Woche einen Brief geschrieben, in dem ich ihr schrieb, sie sei eine schlechte Mutter. Und dass sie endlich mal ihr Leben in den Griff kriegen soll und meine Brüder in Ruhe lassen soll und mich auch. Ich musste den einfach mal schreiben, ich war so wütend und traurig wegen ihr... meint ihr, das war zu hart? Ich mach mir jetzt natürlich wieder Sorgen, dass ich es in Schuld habe, wenn sie wieder trinkt oder sich wieder mal was antut.
Puh, ich hoffe, ich hab nicht zuviel geschrieben, aber es war sehr hilfreich, das alles mal so komprimiert aufzuschreiben.
Ich wünsche euch einen schönen Tag
Bini |
|
| Nach oben |
|
| binelinchen hat zum Thema: Mutter ist Alkoholikerin geschrieben
|
|
 |
Söckchen neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 30.01.2008 Beiträge: 31 Wohnort: bei Düsseldorf
|
Verfasst am: 31.01.2008, 12:03 Titel: Re: Mutter ist Alkoholikerin |
|
|
Hallo Binelinchen,
zunächst möchte ich Dich ganz herzlich Willkommen heißen.
Ich bin auch erst seit wenigen Tagen hier, und kann bisher nur sagen das es gut tut sich mal so richtig die Wut, Angst und Hilflosigkeit von der Seele zu schreiben.
Du schreibst u.a.
Ich hab ihr vor einer Woche einen Brief geschrieben, in dem ich ihr schrieb, sie sei eine schlechte Mutter. Und dass sie endlich mal ihr Leben in den Griff kriegen soll und meine Brüder in Ruhe lassen soll und mich auch. Ich musste den einfach mal schreiben, ich war so wütend und traurig wegen ihr... meint ihr, das war zu hart? Ich mach mir jetzt natürlich wieder Sorgen, dass ich es in Schuld habe, wenn sie wieder trinkt oder sich wieder mal was antut.
Nein ich finde es ganz und gar nicht zu hart, man sollte unseren Müttern einen Spiegel vor das Gesicht halten und sie fragen:"WER IST DAS?"
Aber weil wir ja schon früh so gut erzogen sind, impfen sie uns immer wieder das schlechte Gewissen ein.
Alle Kinder von Alkoholikern/innen haben keine, aber auch wirklich keine Schuld , an ihren Untergang.
Das einizge was unsereins tun kann, ist sich und seine eigene Familie zu schützen. Dazu gehört dann das man sich dieses Elend nicht mehr antut, also diesem schrecklichen Bildern aus dem weg geht.
Fühle Dich wohl hier, bestimmt wirst Du noch viele Anregungen und Information bekommen.
Liebe Grüße
Söckchen |
|
| Nach oben |
|
| Söckchen hat zum Thema: Re: Mutter ist Alkoholikerin geschrieben
|
|
 |
binelinchen neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 31.01.2008 Beiträge: 29
|
Verfasst am: 31.01.2008, 12:19 Titel: Danke |
|
|
Danke, Söckchen...
LG
Bini |
|
| Nach oben |
|
 |
binelinchen neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 31.01.2008 Beiträge: 29
|
Verfasst am: 01.02.2008, 10:42 Titel: Neuigkeiten von meiner Mutter |
|
|
Hallo ihr Lieben,
gestern hab ich erfahren, dass meine Mutter meinem Bruder zur Geburt seines Kindes ein Päckchen geschickt hat. Er hat sich sehr drüber gefreut. Und als ich ihm von diesem Forum erzählte, hat er mich gefragt, weswegen ich da schreibe... ob es wegen ihr sei? Nun, er hat das vor ein paar Monaten ja auch nicht mitbekommen. Ich hatte es keinem meiner Brüder erzählt. Auch meinem Vater nicht. Ich wollte sie damit nicht behelligen. Ist dann vielleicht normal, dass sie es nicht so ganz erkennen. Aber was ich erkannt habe, ist, dass es bei uns wohl eher ein "leichterer" Fall ist als bei den anderen Kindern, die hier im Forum schreiben. So gesehen kann ich wohl noch von Glück reden...
Vielleicht resultieren ihre Probleme mit uns tatsächlich aus ihren psychischen Problemen, und das Trinken ist nur ein Kompensator. Ich hab keine Ahnung... Belasten tut es mich so oder so. Ob es um das Trinken geht - was ich ja mitbekommen habe - oder um ihre psychischen Probleme. Geht es denn anderen Kindern auch so wie mir? Kennt ihr das auch so ähnlich?
Ich habe jetzt natürlich die Befürchtung, dass mein Bruder wieder enttäuscht wird von ihr. Er freut sich jetzt und auch wenn er erwachsen ist und realistisch: als Kind macht man sich irgendwie immer Hoffnungen, dass die Eltern einen mal behandeln wies sein sollte. Oder?
Und meine Mutter hat es bisher geschafft, dass das immer wieder zerplatzt ist. Ich kann nur hoffen, dass er sie nicht zu nah an sich ranlässt.
Und ehrlich gesagt bin ich auch ein wenig eifersüchtig, so doof das klingt und so dumm das sein mag. Immerhin hätte sie mir vor ein paar Wochen ja auch mal zum Geburtstag gratulieren können, was sie nicht getan hat. Und gegeneinander auszuspielen hat sie schon immer gut gekonnt, leider... aber das klappt mittlerweile nicht mehr.
Nachdenkliche Grüsse an euch alle und lächelt wenn ihr könnt
Bini |
|
| Nach oben |
|
| binelinchen hat zum Thema: Neuigkeiten von meiner Mutter geschrieben
|
|
 |
Vaan sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 15.08.2007 Beiträge: 1400
|
Verfasst am: 01.02.2008, 11:14 Titel: Re: Mutter ist Alkoholikerin |
|
|
Hallo Bini und willkommen im Forum
| Zitat: | | zwischen Wut auf sie und schlechtes Gewissen, weil man ja als Kind früher vielleicht zu frech war und ihre Krankheit mit verursacht hat. |
Ich habe keine eigene Familie und es auf fast 2 Flaschen Wein JEDEN !! Abend gebracht. Entsprechend mehr am Wochenende und im Urlaub. Du kannst Dir relativ sicher sein, dass Dein Verhalten nichts mit der Sauferei Deiner Ma zu tun hat.
Lege den Gedanken am besten wieder weg Das macht Dich nur verrückt ...  |
|
| Nach oben |
|
| Vaan hat zum Thema: Re: Mutter ist Alkoholikerin geschrieben
|
|
 |
caro1969 sehr aktiver Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 01.09.2007 Beiträge: 5934
|
Verfasst am: 01.02.2008, 15:16 Titel: Re: Mutter ist Alkoholikerin |
|
|
hallo binelinchen..
auch von mir ein recht herzliches willkommen..
du fragst..ob es zu hart war..was du deiner mum geschrieben hast...???
absolutes NEIN..meinerseits..
überlege mal was sich deine mum da zweimal erlaubt hat..als du deine kinder zur welt gebracht hast!!!
einer frisch gebackenen mutter..brühwarm erzählen..das sie sich das leben nehmen wollte???
das ist mehr wie unterste schublade..
im bezug auf deine brüder...würde ich persönlich die machenschaften deiner mum NICHT mehr decken..denn warum sollen sie erst selber dahinter kommen..was mit eurer mum los ist..und was sie so vom stapel lässt..
ich würde mit ihnen reden..du hast KEINEN grund über das vorgefallene zu schweigen..
liebe grüsse caro |
|
| Nach oben |
|
| caro1969 hat zum Thema: Re: Mutter ist Alkoholikerin geschrieben
|
|
 |
summerdream Moderatorin

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 05.02.2007 Beiträge: 6709
|
Verfasst am: 01.02.2008, 18:11 Titel: Re: Mutter ist Alkoholikerin |
|
|
hallo bini
| Zitat: | | Vielleicht resultieren ihre Probleme mit uns tatsächlich aus ihren psychischen Problemen, und das Trinken ist nur ein Kompensator. Ich hab keine Ahnung... Belasten tut es mich so oder so. Ob es um das Trinken geht - was ich ja mitbekommen habe - oder um ihre psychischen Probleme. Geht es denn anderen Kindern auch so wie mir? Kennt ihr das auch so ähnlich? |
yup das kenne ich, hab ich mich früher bei meiner mutter auch öfter gefragt. auch immer überlegt und versucht herauszufinden, warum sie trinkt, aber für was bitte schön??? es ist ihre vergangenheit, net meine und keine entschuldigung dafür das sie trinkt.
ich glaube bei einem alkoholiker kannste net trennen, was davon etz der alkohol und was davon psychische probleme sind, alkohol verstärkt oder/und verursacht angstzustände, depressionen etc. das ist fakt. und selbst wenn die psychischen probleme zuerst da waren, in den griff kann sie se erst bekommen, wenn sie trocken ist.
für mich spielt das keine rolle mehr, ich kann mich net um meine mutter kümmern oder ihr helfen, nicht solange sie nicht will. und das möchte sie nicht, sie steckt in ihrer sucht fest, also soll sie das. sie ist schwer krank, aber helfen kann ihr keiner solange sie nicht möchte und genauso ist es bei deiner mutter auch.
schuldgefühle laß dir gar net erst einreden bzw. rede sie dir nicht selber ein - du (und deine geschwister) könnt definitiv nichts dafür, das sie trinkt. hast du ihr die flasche an den mund gehalten und sie gezwungen zu trinken??? nein ich glaube nicht, das war die entscheidung deiner mutter, ganz allein ihre!
warum sagst du deinen brüdern nicht einfach die wahrheit? verstehen tut ihr euch ja gut, so wie ich das herausgelesen habe, muss es da auch noch sein, das ihr euch untereinander anlügt? macht eure mutter doch scho zu genüge... wenn sie die wahrheit nicht sehen wollen, dann kannst du daran auch nichts ändern, viele verschließen da ganz gerne die augen bzw. wollen es nicht wahrhaben - also ich an deiner stelle würd zumindest mit ihnen offen reden.
liebe grüße |
|
| Nach oben |
|
| summerdream hat zum Thema: Re: Mutter ist Alkoholikerin geschrieben
|
|
 |
binelinchen neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 31.01.2008 Beiträge: 29
|
Verfasst am: 01.02.2008, 22:10 Titel: Re: Mutter ist Alkoholikerin |
|
|
Hallo Summerdream,
danke für deine antwort!
das hilft mir wirklich sehr, dass ihr mir immer wieder sagt, ich solle mich nicht verantwortlich fühlen. das problem ist ja generell leider, dass kinder sich schuldig fühlen, wenn die eltern streiten usw. die beziehen das ja sofort auf sich. und wenn die eigne mutter trinkt... vor ein paar jahren hatte ich mal ein paar monate lang kontakt zu meiner mutter. wir hatten lange gespräche, in denen ich merkte, dass sie hilfe braucht, und hab ihr das auch gesagt, ich sagte, ich wäre überlastet, ich könne ihr da nicht helfen, das könne nur ein profi. im zuge eines gespächs dann sagte sie mir, wie schlimm ich als kind gewesen sei. ich litt unter schulangst und angst davor, das meine eltern sich trennen, und bin dann einfach nicht mehr zur schule gegangen. meine mutter hat mir dann auch gesagt, dass sie sich immer bemüht hat, aber es war wohl nicht an mich heranzukommen. da habe ich mich dann für mein verhalten als kind bei ihr entschuldigt. ich konnte nicht anders. sie reagierte gerührt und meinte, darauf hätte sie schon jahrelang gewartet. allerdings muss ich im nachhinein sagen, dass ich das nie wieder tun würde, mich entschuldigen dafür, wie ich als kind war. meine kinder, die ich habe, sind auch manchmal frech, aber es ist allein meine sache als mutter, wie ich drauf reagiere und wenn ich stress habe, ist das mein problem, da können die kids auch nix für!
meine brüder... mein kleiner bruder ist noch voll in ihrem griff drin, leider. sie nutzt ihn nur aus, und fragt ihn nach mir oder meinem grossen bruder aus. versetzt ihn ständig und gibt ihm das gefühl, ein totaler versager zu sein. er ist ja 10 jahre jünger als ich und 15 als mein andere bruder und somit eh ein kleiner aussenseiter- leider. ich denke mal, ich werde mal in ruhe mit ihm reden demnächst. vielleicht rufe ich ihn morgen mal einfach an und spreche mit ihm.
mein grosser bruder hat sich auf meinen link hin nochmal gemeldet und erstaunlicherweise- glücklicherweise! kann er das alles ganz gut abschotten und sagt, wenn er sie an sich heranliesse, würde seine familie da mit reingezogen, und dann hätte sie nicht nur ein leben, nämlich ihres, sondern auch die seiner familie zerstört. ich finds gut, dass es das so sieht! er sagt, er leidet natürlich auch. aber er ist egoistisch, und ich hab ihm gesagt, dass ich das richtig finde!!!
vielen vielen dank ernstmal für die hilfreichen antworten!
euch ein schönes we
lg
bini |
|
| Nach oben |
|
| binelinchen hat zum Thema: Re: Mutter ist Alkoholikerin geschrieben
|
|
 |