| Abhängiger Vater • wie kann ich meiner Schwiegermutter helfen? |
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summerdream Moderatorin

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 05.02.2007 Beiträge: 6709
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Verfasst am: 27.01.2008, 08:13 Titel: Re: Wellenreiten mit dem Leben durch den Alkohol |
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hallo pixi
ich kann verstehn, das du dir sorgen um deinen vater maxt und nach ihm schaun willst, du hast es ja auch scho geschrieben, er ist etz unter ärztlicher aufsicht und es wird sich gut um ihn gekümmert. is doch auch scho mal beruhigend oder?
nutze die zeit für dich, um an dir zu arbeiten, du bist nicht für deinen vater zuständig. vielleicht fällt dir das ja leichter, da du ihn jetzt in guten händen weißt!
warum hast du denn den termin bei deiner therapeutin verschieben? aber gut, nexten mittwoch ist ja bald, das geht schnell rum... wie gehts dir denn mit deiner therapie, hast du den eindruck das sie dich weiterbringt? du hast ja scho verdammt viel übles mitmachen müssen, bist wohl gerade dabei das alles zu verarbeiten oder?
würde mich freuen mehr von dir zu lesen, wie es dir geht
liebe grüße |
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| summerdream hat zum Thema: Re: Wellenreiten mit dem Leben durch den Alkohol geschrieben
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Pixipetzi neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 10.01.2008 Beiträge: 15 Wohnort: Schleswig-Holstein
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Verfasst am: 30.01.2008, 19:45 Titel: Re: Wellenreiten mit dem Leben durch den Alkohol |
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Guten Abend!
@summerdream
schön von Dir zu hören. Ich habe Dich schon oft gelesen in den einzelnen Threads. Du bist so fleißig und spendest immer so liebe Worte.
Den Termin bei meiner Therapeutin musste ich verschieben, da mein Mann das Norovirus hatte und ich wollte sie nicht anstecken. Ist bei mir zwar nicht ausgebrochen, aber man weiß ja nie.
Heute war ich nun nach anderthalb Wochen mal wieder bei meinem Vater. Er ist noch sehr verwirrt, kann sich nicht orientieren (Tag und Ort).
Jeden Tag aufs neue müssen ihm die Pfleger und Betreuer erzählen, dass er nicht mehr arbeitet und meine Mutter gestorben ist.
Ende Februar soll er nun in die Reha. Sie hoffen, dass mit der Zeit sein Gehirn noch wieder besser wird.
Ich finde es traurig ihn so zu sehen, doch darf man nicht vergessen was ihn in diesen Zustand versetzt hat.
Somit hält sich mein Mitleid auch in Grenzen. Ich versuche es zumindest.
Ich finde es wirklich gut, dass er noch im Krankenhaus ist. Meine Therapeutin meinte ich soll mir Gewohnheiten zulegen. Noch ein bisschen früh, aber ich werde es mir merken. ute beschlossen ihn erst am Wochenende wieder zu besuchen.
Wahrscheinlich werde ich ihn zur Reha hinfahren (2 1/2 Stunden fahrt). Manchmal gibt es so Dinge, bei denen eine Entscheidung gleich klar im Kopf ist. Ich fände es total blöd, wenn er mit dem Taxi oder einem Krankentransport gefahren würde.
Es bleibt auf jedenfall spannend und es kommen noch einige Veränderungen und auch Arbeit auf mich zu.
Herzliche Grüße
Pixi |
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| Pixipetzi hat zum Thema: Re: Wellenreiten mit dem Leben durch den Alkohol geschrieben
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Pixipetzi neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 10.01.2008 Beiträge: 15 Wohnort: Schleswig-Holstein
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Verfasst am: 05.02.2008, 21:00 Titel: Re: Wellenreiten mit dem Leben durch den Alkohol |
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Ich bin sooo traurig und wütend.
Und ich habe keinen Bock auf den ganzen Mist, der mich jetzt erwartet.
Der Reha Antrag meines Vaters wurde abgelehnt.
Nachdem nun heute am frühen Nachmittag die Ansage lautete: Nun geht es ins Heim -->
Dann nach einem Besuch und einem Gespräch mit der Sozialarbeiterin im Krhs, nun ein neuer Versuch:
Sie wollen versuchen ihn in einer Sozialtherapeutische Einrichtung unterzubringen.
Sie sagen er täte ihnen allen so Leid. Er wäre so ein lieber Mensch und für ein Heim sei er viel zu jung (auch mein Gefühl. Er würde dort eingehen wie eine Primel). Was soll ein 63 jähriger zwischen lauter 70-80jährigen?
Wie das nur weitergeht. Den Aufenthalt in einer Sozialth. Einrichtung müsste er selber tragen. Ich bin so gespannt wie er darauf reagiert.
Was ich mit seiner Wohnung machen soll weiß ich auch nicht. Befristet vermieten?
Was macht man mit den ganzen Dingen meines Vaters?
Sein Auto muss ich auch verkaufen. Oh je.
Status Symbole wie sein Auto, Geld und vielleicht auch die eigene Wohnung sind seine Vorstellung vom Leben. Nun muss er woanders hin, seine Wohnung wird vermietet, sein Auto verkauft und sein Geld muss er für einen Aufenthalt ausgeben, auf den er vermutlich keinen Wert legt.
Krass.
Zum Glück können mein Mann und ich nicht so schnell herangezogen werden. Das hätte mir noch gefehlt.
Ihn einfach nach Hause zu schicken geht auch nicht (die Ärzte sind auch dagegen).
Hat jemand einen Rat für mich? Trost würde mir auch helfen.
Beste Grüße Pixi |
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| Pixipetzi hat zum Thema: Re: Wellenreiten mit dem Leben durch den Alkohol geschrieben
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summerdream Moderatorin

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 05.02.2007 Beiträge: 6709
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Verfasst am: 06.02.2008, 07:08 Titel: Re: Wellenreiten mit dem Leben durch den Alkohol |
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hey pixi
puh, nen rat hab ich da leider nicht für dich, mit so pflegeeinrichtungen, ganz egal welcher kenn ich mich net gerade aus.
vielleicht könntest du die sozialarbeiterin bitten, das sie dich zu dem gespräch mit deinem vater begleitet. sie kann manches vielleicht besser erklären, schwer wird das gespräch auf jeden fall vermute ich. gerade mit der wohnung sind auch viele erinnerung verknüpft, meiner oma ist es sehr schwer gefallen (und das is wohl eher sehr untertrieben) ihr haus zu verkaufen - wobei zwischen verkaufen und vermieten ja auch ein unterschied is, mim verkauf wars logischerweise ganz weg.
warum wurde denn der reha antrag abgelehnt? ist das wirklich endgültig, manche kassen stellen sich erstmal bei solchen sachen prinzipiell quer, erst beim nachhaken wird dann alles genau überprüft. weiß ja net wie's bei der von deinem vater is.
wie gehts dir denn in diesem ganzen kuddelmuddel? kannst du dich noch um dich kümmern und ist dein kopf derzeit mit den problemen deines vaters und seinem zukünftigen aufenthalt voll?
laß dich mal virtuell drücken, viel mehr geht leider net via internet
liebe grüße |
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| summerdream hat zum Thema: Re: Wellenreiten mit dem Leben durch den Alkohol geschrieben
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