Beiträge zum Thema
Verzichtsgedanken
Verzichtsgedanken sind für mich, die
Gedanken mit einem "Oh, schade" begleitet werden.
Im Zusammenhang mit Alk; Z.B., Weihnachtsmarkt, "Oh, schade", ich kann keinen Glühwein
trinken, weil ich dann nicht
aufhören kann.
Diese Gedanken habe ich jetzt nicht mehr. Ich verbinde Alk nicht mehr mit Weihnachtsmarkt. Ich freue mich lieber über einen
heißen Tee, der wärmt mich und ich kann mit
klaren Kopf auch lachen und schlendern. Bin dann aufmerksamer.
Im allgemeinen; da kommen mir schon mal die Gedanken auf Verzicht. Z.B. wenn ich etwas sehe und mir dies nicht kaufen kann, weil ich das
Geld für etwas anderes Wichtiges brauche.
Oder ich verzichte auf ein Auto, weil ich sonst nicht mehr so viel zum Leben habe.
Dann habe ich schon Verzichtsgedanken. . |
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Verzichtsgedanken allgemein habe ich bloß vielleicht in Sachen
Urlaub, Ich möchte meinen
Kindern mal das Meer zeigen können oder ihnen hübsche Kleider kaufen. Geht einfach nicht.
Auch im Zusammenhang mit Alkohol kenne ich Verzichtsgedanken sehr gut. Ich spüre das meist in Situationen, wo ich früher richtig gerne getrunken habe. Da ich ja ab Mittag immer getrunken habe, gibt es bei mir viele
Situationen, die mich an frühere
Saufzeiten erinnern. Das sind
Erinnerungen, aber Verzicht empfinde in den verschiedensten Momenten. Es ist das
Gefühl, etwas zu
verpassen, weil ich nicht
trinke. Seien das Open-Airs, gemütliche Jass-Runden mit den "Schwiegereltern",
Fasching, manchmal aber auch so normale Momente, wie fahren im Zug. Einfach Situationen, wo ich mir früher meinen Alk richtiggehend erlaubt habe und nicht
bloß getrunken habe, weil ich es musste, um keine
Entzugserscheinungen zu bekommen. Es ist dann so ein "hätte ich keine
Vernunft würde ich jetzt gerne .. " und "warum kann ich nicht." |
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Verzichtsgedanken sind für mich "Schlüsselgedanken"
Kommt die passende "Schablone" für meine Suchtgedächtnis kann es passieren das ich meine
Trockenheit in Frage stelle
und in Selbstmitleid verfalle. "Warum ich?" "Früher war es so schön gemütlich beim gemeinsamen
Bier" "Alle dürfen, nur ich nicht" usw. |
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Verzichtsgedanken habe ich oft, ich frage mich warum das so
ist, warum muss.
Ich darauf verzichten andere trinken doch auch und warum kann ich nicht aufhören,
ja ich muss drauf verzichten ,hm nun ja...
an was ich immer so denken muss ist hier wird oft von einer Trinkpause
gesprochen, ich denke das ich auch in solcher Pause drin bin, ich glaub ich komm vom
Thema ab |
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Verzichtsgedanken habe ich bewußt noch nicht erlebt, seit ich nicht mehr trinke. Damit meine ich dieses "Oh, schade, ich darf ja nicht".
Meine Gedanken an Alk sind eher extrem angstbesetzt.
... das mit dem Verzicht wurzelt ja ziemlich tief. Wenn erst der Gedanke an Verzicht aufkommt,
ist ein Gedanken wie "Warum kann ich nicht mehr dabeisen", wahrscheinlich nur die Spitze des Eisberges".
Dann ist vielleicht schon ein Riss im Trockenfundament.
Fiel mir gerade so im Bezug zum Verzicht ein.
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