Beiträge zum Thema Selbstvertrauen
Für mich kann ich diese Frage eindeutig mit "ja" beantworten.
Obwohl ich erst einige Wochen lang nicht mehr trinke, spüre ich eine innere
Kraft in mir, die ich während meiner
Trinkerei nicht kannte. Ich fühle mich nicht mehr
hilflos, schwach und
ausgeliefert, sondern entwickle zunehmend das
Vertrauen in mich selbst, Einfluss auf mein
Leben haben zu können,
Ziele erreichen zu können.
Dieses Vertrauen, welches ich in mich selbst setze, wirkt sich in meinem
Umgang mit Mitmenschen dahingehend aus, dass ich ernst genommen werde, was
wiederum mein Selbstvertrauen stärkt. |
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Nach einigem Überlegen möchte ich diese Frage mit einem "Nein" beantworten.
Selbstvertrauen hat für mich viel mit Selbstliebe zu tun. Obwohl ich viele Dinge im Gegensatz zu anderen gut kann, hat mir das noch nie das
Gefühl geben können, dass ich in Ordnung bin, wie ich bin. Das hat sich auch nicht geändert, seitdem ich nicht mehr trinke. Es war meine
Hoffnung, aber es nicht eingetreten. Es ist für mich jedoch einer der Punkte, an dem ich feststellen musste, dass sich mein Leben nicht
komplett ändert, nur weil ich nicht mehr trinke. Sondern dass ich für meine
Entwicklung etwas tun muss.
Dass der Alkohol aber diese Entwicklung behindert, kann ich bejahen. Alle
Erfolge, die ich in meiner
Psychotherapie erlebte, machte ich mir durch das Trinken wieder zunichte. Es war wie einen steilen Berg hochzuklettern und kurz vor der ersten Etappe wieder hinabgestoßen zu werden. |
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Diese Frage kann ich eindeutig mit "ja" beantworten!
Während seiner nassen Zeit hatte mein Mann fast so etwas, wie "Schwellenangst".
Er ist in keine Bank ohne Schweißausbrüche zu bekommen, auch
Behördengänge haben ihm schlaflose Nächte beschert.
Seit er nicht mehr trinkt, ist das kein Problem mehr!
Jetzt kann er sogar vor einer größeren Menschenansammlung sprechen! |
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Ich kann auch nur mit ja antworten.
Seit ich keinen Alkohol mehr trinke, habe ich eindeutig an Selbstvertrauen zugelegt.
"Ich traue mir wieder mehr zu!"
In allen Bereichen des Lebens.
Natürlich hat die schlichte Tatsache, ohne "Fahne" durch die Gegend zu laufen, erheblich
dazu beigetragen, offen auf andere Menschen zuzugehen. |
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Tausendmal JA !
ich bin wieder selbstbestimmt und nicht
fremdbestimmt ich kann jederzeit jedem die Tür öffnen, ohne
Angst vor Fahne
ich kann zu jeder Tag- und Nachtzeit Autofahren kann wieder telefonieren ohne Angst vor lallen zu haben
einkaufen mit erhobenen Kopf und nicht mit gesenkten Blick und Sonnenbrille
morgens in den Spiegel gucken ohne in ein
aufgeschwemmtes und
verquollenes Gesicht zu schauen
Gewichtsreduktion, Anerkennung und, und, und..........das alles gibt und stärkt mein neues Selbstvertrauen |
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Auch ich kann die Frage generell eher mit JA beantworten. Zum Schluss meiner
Saufzeit hatte ich eigentlich nur noch im Job mein
Selbstvertrauen, was ich übrigens echt interessant finde, so im Nachhinein. In meinem
Privatleben allerdings schon lange nicht mehr....
Hätte ich nicht genug Selbstvertrauen und auch Selbstbewusstsein wieder erlangt durch meinen
klaren Kopf, dann hätte ich das, was ich die letzten Monate so getan habe -
Trennung meiner langjährigen
Beziehung,
Umzug etc. - wahrscheinlich nicht geschafft, oder aber ich wäre ganz böse im IAS
abgestürzt... So aber bin ich sogar gestärkt aus dieser Situation heraus gekommen und
fühle mich besser und sicherer als die ganzen Jahre zuvor.
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