Beiträge zum Thema persönlicher
Tiefpunkt
Ich würde die Sekunde in der man wahrnimmt, dass man ohne fremde Hilfe nicht mehr aufhören kann als
persönlichen Tiefpunkt
bezeichnen. Denn ab dann gesteht man sich selber den berühmten Kontrollverlust ein.
Die Augenblicke mögen bei jedem anders sein. Führerschein -
Gesundheit . . . . . |
|
Hallo,
mein persönlicher Tiefpunkt ………
ich war physisch und
psychisch einfach am Ende, nichts ging mehr…… weder mit
Alkohol noch ohne……
Eine Entscheidung war fällig, weiter so machen wie bisher und irgendwann
verrecken, oder endlich etwas verändern………
Eines Morgens nichts ungewöhnliches mittlerweile mehr, wollte auch der so notwendig gewordenen Schluck Rotwein nicht mehr im
Magen bleiben, ich würgte und ko……mir die
Seele aus dem Leibe,……irgendetwas machte genau in diesem Augenblick “Klick in meinem Kopf”, anders kann ich es nicht beschreiben, ......so konnte und wollte ich einfach nicht mehr weitermachen, ..........der
Beginn in mein neues Leben....... |
|
Mein persönlicher Tiefpunkt war erreicht, als es für mich nur noch die Entscheidung zwischen dem Leben oder dem
Sterben gab.
Als ich die Maske des Selbst- und Fremdbetruges abnahm und sagte: "Ich bin Alkoholkrank".
Es war der Punkt, an dem ich es aufgab, mir selbst und anderen vermeintliche Stärke demonstrieren zu wollen ("Ich schaffe das alleine"), sondern
Hilfe suchte und diese vertrauensvoll und
dankbar auch annahm. |
|
| Mein Tiefpunkt war gekommen als ich mir eingestand das alles was ich bisher unternommen habe nichts
hilft, das ich machtlos dem Alkohol gegenüber stand, das ich niemanden ändern kann
außer mich selber und somit in eine andere Richtung gegangen bin. |
|
Hm.... mein persönlicher Tiefpunkt... weiß nicht so recht. Ich hatte kein ausschlaggebendes
Erlebnis oder so,
außer das ich an dem WE mal wieder ins Bett genässt hatte und wieder mal Ärger mit meinem jetzt-Ex bekommen hatte (was ja auch absolut verständlich war....ist ja wirklich widerlich).
Ich hab an meinem Tag X einfach nur die Schnauze voll von meinem Leben gehabt, bzw. wie es verläuft. Ich wurde immer fetter und aufgeschwemmter, trinken war ein muß und kein Genuß und an diesem Tag - ZUFALL??? - habe ich beschlossen, nun endlich was dagegen zu tun. Ich wollte mich wieder wohlfühlen!!!
Bis dato hatte ich in meiner ca. 3 jährigen Saufkarriere nicht einmal ernsthaft versucht, damit aufzuhören, nur manchmal einen Tag Pause eingelegt, damit ich am nächsten Tag gleich noch mehr
saufen konnte.... |
|
da war kein wirklicher Tiefpunkt, das war eher ein multipler ansteigernder Höhepunkt, bis ich abgab, erst meine Frau, dann mich, oft:
- als mir meine Frau und ihr Zustand egal war und ich nach einigen schlaflosen Nächten im Hotel nicht mehr anrief, weil ich eh nichts hätte ausrichten können, mir war egal ob sie hinüber war.
- als sie zum Entzug ins
Krankenhaus ging und mich verachtend angiftete
- als sie in der Langzeittherapie
für mich triefend nasses Denken hatte
- als sie mir klar machte, daß die Zeit reif ist etwas für mich zu tun |
|
bei mir war´s Verzweiflung pur. Mein
absoluter Tiefpunkt.
finanzielle Sorgen, körperlich und seelisch gelitten, psychosomatische
Störungen,
Probleme zur Arbeit zu gehen, weil wegen immer öffterem Kontrollierens,
fast Nervenzusammenbruch. |
|
Es war der Moment an dem ich die Mauern meines Gefängnisses erstmals in vollem Umfang wahrgenommen habe. Der Moment an dem es mir nicht mehr gelang, mich glücklich zu reden, der
Realität auszuweichen, die Augen zu verschließen. Der Punkt, als mein
Lebenswille fast nicht mehr vorhanden war, an dem ich noch nie so verzweifelt war wie vorher in meinem Leben.
Ich hatte mich eine Woche um meine Mutter im Dauerrausch gekümmert. Keine Minute wirklich ansprechbar, wach werden, saufen, schlafen, wach werden, saufen, schlafen…….. Sie ist am Ende der Woche in die
Entgiftung gegangen, ich zum Arzt eine
Krankmeldung und eine Überweisung zur
Therapie holen.
|
|