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Alkoholerkrankung
Wer viel Alkohol trinkt, muss mit dem
Risiko leben, dass die erhöhten Alkoholkonsum nicht ohne Folgen bleibt. Eine
Alkoholerkrankung kann jeden treffen, der Alkohol trinkt. Kein heutiger Alkoholiker hat mit dem
Vorsatz Alkohol getrunken, sich in die Alkoholabhängigkeit zu trinken. Jeder hat man mit dem ersten Glas
Bier angefangen und im Laufe der Zeit hat sich der Alkoholkonsum gesteigert.
Dennoch ist eine Alkoholerkrankung keine Schande, denn sie ist eine anerkannte
Krankheit. Wer sich selbst im
Zweifel darüber ist, ob er eventuell
zu viel Alkohol trinkt, sollte sich die Frage nach der
Motivation des Alkoholkonsums stellen.
Es ist nichts dagegen einzuwenden, wenn man alkoholische Getränke zu sich nimmt, weil sie einen schmecken.
Gefährlich wird es immer dann, wenn man den Alkohol wegen seiner
Wirkung trinkt. Diese
Wirkung muss nicht unbedingt ein Rauschzustand sein, sondern kann auch das
Gefühl der Entspannung oder das tägliche Ritual der so genannten
Feierabendbieres sein.
Eine Suchtkrankheit ist die
Gewöhnung des Körpers an das
Suchtmittel. Wird regelmäßig dem Körper Alkohol zugeführt, wird sich der Körper daran gewöhnen und wenn der Alkoholkonsum mal abgesetzt wird, wird der Körper reagieren. Diese Form der
Reaktion nennt sich
Entzugserscheinungen, die unterschiedlich ausgeprägt sein können. Viele
Entzugserscheinungen können auch tödlich enden. Bei einem Delir kann man da nicht mehr selbst entscheiden und bei einem
Krampfanfall kann es zum
Erstickungstod durch Erbrochenes kommen.
Viele unterschätzen diesen Entzug von gehen aus Scham nicht zum
Arzt. Hier sollte sich die
Frage gestellt werden, ob die
Scham, ständig nach Alkohol zu richten nicht weit schlimmer ist, als sich bei einem
Arzt Hilfe zu holen.
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